Inhalt:
Wieder eine Erzählung (Kusntmärchen) aus der Sicht des fiktiven zamonischen Autors Hildegunst von Mythenmetz, rund um Ereignisse um und in den Katakomben Buchhaims.
Der „Buchling Hildegunst“ lernt den Bücherdrachen im Untergrund kennen und stellt sich hauptsächlich philosophischen Fragen an sich und seine Umgebung.
Meinung:
Endlich wieder ein etwas umfangreicher Zamonien-Roman, worauf ich mich sehr gefreut habe.
Leider war die Erzählung manchmal etwas langatmig und daher für mich an vielen Stellen einfach nur ermüdend. Und wieder fühlt es sich so an, als soll das Buch nur wieder als Platzhalter für weitere Geschichten dienen, was für mich etwas enttäuschend war. Ich finde, Moers sollte wieder Einzelwerke schreiben – mehrteilige Geschichten scheinen in künstlerisch eher zu überfordern (was ich gut nachvollziehen kann).
An dieser Stelle kann ich gar nicht mehr viel über den Roman sagen. Es war halt ein typisches Werk des Autors. Wieder wunderschön in der Gestaltung und Aufmachung. Die Zeichnungen des Autors sind ein Kaufgrund für mich.
Insgesamt hat mir das Buch trotz der Inhaltlichen Schwächen Spaß gemacht, aber nur weil ich die Fantasie und das Künstlerische Moers Werke so sehr mag.
ISBN 978-3-328-60064-0
Penguin, 2019
190 Seiten
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