Inhalt:
Martin Benner ist ein schwedischer Anwalt der gerne Frauen aufreißt, sich aber auch um seine vierjährige Nichte kümmert, seit ihre Eltern umgekommen sind. Eines Tages wird er auf einen Fall angesetzt, bei dem es um eine vermeintliche Serienmörderin geht (Sarah „Texas“ Tell), die fünf Morde gestanden hat, bevor sie sich ungebraucht hat. Benner interessiert sich für den Fall und verstrickt sich immer mehr in eine ausweglose Lage, bei der um sein Leben und dass seiner Nichte und seiner Freundin (Lucy) fürchten muss...
Meinung:
Lange Rede, kurzer Sinn: es ist das erste von zwei Büchern zu dem Fall Sarah Texas. Ich wusste malwieder nicht, dass es sich um einen Mehrteiler handelt, als ich angefangen hab das Buch zu lesen.
Ein bisschen enttäuschend, wenn man nur noch zehn Seiten zu lesen hat und realisiert, dass es hier jetzt keinen richtigen Abschluss geben kann...
An sich ist der Roman im Großen und Ganzen recht spannend. Obwohl ich zwischendurch auch mal gedacht habe, dass es andauernd ein Hin und Her gibt, was sich ständig zu wiederholen scheint. Wobei ich mir vorstellen kann wie schwierige es sein muss hier etwas ganz Neues, Kreatives zu entwickeln.
Der Hauptcharakterzug wirkt auf mich äußerst sympathisch. Wobei ich mir am Anfang zugegebenermaßen schwer damit getan habe, ihn mir als großen Schwarzen vorzustellen. Immerhin ist das Buch von einer schwedischen Frau geschrieben worden. Ab ungefähr der Mitte, fiel es mir aber nicht mehr sonderlich schwer.
Insgesamt finde ich die Geschichte ganz gut. Jedoch kann ich im Nachhinein nicht behaupten, dass alles sehr logisch ist. Die Gedankengänge sind mir besonders am Schluss teilweise etwas schwer nachzuvollziehen gewesen.
ISBN 978-3-7341-0694-1
Blanvalet, 2019
496 Seiten
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