Text/Autor: Jean-Charles Gaudin
Inhalt:
Wir begleiten die roten Blutkörperchen auf ihrem Weg durch den kleinen und den großen Kreislauf…
Meinung:
Es lebe die Nostalgie. Ach, was habe ich diese Zeichentrick Reihe als Kind geliebt. Davon hätte ich gern mehr gesehen, nur wusste ich nie, wann das kommt…
Der zugehörige Comic ist aber deutlich schwieriger zu verstehen.
Hier habe ich einige Kritikpunkte anzubringen…
Sogar als Erwachsener habe ich Probleme der „Handlung“ zu folgen. Wenn ich den Titel nicht gekannt hätte, hätte sich mir anfangs nicht mal erschlossen, um welches Organ / welchen Bereich es sich hier überhaupt handelt.
Ein kleines Bild des Körpers oder sowas wäre am Anfang auch hilfreich gewesen. Immerhin ist das der Comic und nicht die Fernsehserie. Konzeptionell wären unterstützende Bilder hier angebracht gewesen.
Insgesamt muss ich auch leider sagen, dass es für mich ziemlich langweilig zu lesen war - immer wieder das gleiche, immer wieder irgendwelche Tunnel lang ohne dass viel anderes beschrieben wird. Und weil es keine Bilder gibt wo man sich gerade befindet, kann man sich den Weg der roten Blutkörperchen echt schwer vorstellen.
Für Kinder muss es noch langweiliger sein…
Dass es auch quasi „Hauptcharaktere“ gibt ist mir erst gar nicht aufgefallen - die sehen halt logischerweise alle ähnlich aus. Aber dann am Schluss wurde so getan, als das doch klar war und man sich jetzt dafür interessieren müssen was mit ihm geschieht. Etwas konstruiert.
Und viel gelernt hab ich leider auch nicht. In der Geschichte wird nicht gerade mit Erklärungen oder interessanten Begriffen um sich geworfen. Alles total linear und einschläfernd, muss ich meinen Söhnen echt mal abends im Bett vorlesen 😉
Schade, ich hab irgendwie mehr erwartet.
Werde dem zweiten Band noch eine Chance geben, aber die Finger davon lassen, wenn der nicht etwas interessanter ist.
Splitter (toonfish), 2019 (c.2017)
46 Seiten
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