Inhalt (Achtung Spoileralarm):
Übernahme der Herrschaft auf Arrakis durch die Familie Artreides. Paul wird von Herzog Leto in sein zukünftiges Amt eingeführt und überhaupt hin mitgenommen. Auch bei einem Wurmangriff.
Ein unerwarteter Verräter, was spannend ist und die Handlung vorantreibt. Eine dramatische Szene um den gefangengenommen Leto, der ein Attentat auf Baron Harkonnen unternimmt.
Meinung:
Intensive Erzählung mit einigen inneren Monologen. Die Handlung startet anfangs etwas schleppend, am Ende ist die Geschichte aber äußerst spannend.
Pauls Entwicklung ist mir insgesamt zu „ruckhaft“. Zu wenig Handlung aus Sicht Pauls, obwohl man früh weiß, dass es eigentlich seine Geschichte ist.
Das Buch bietet einen guten Einstieg in Politik und Konsequenzen einer möglichen (extremen) Entwicklung der Menschheit, geprägt von Zwist zwischen den Häusern, die sich als andauernde Kontrahenten darstellen.
Die Lehre der Fremen steht dieser Entwicklung entgegen – sie schätzen einfache Dinge und wollen nur für ihren Planeten das Beste.
Ich bin auf weiter Bände der Reihe gespannt.
Zitat:
Jessica dachte an die Prophezeiung – an die Shari-A und die anderen Bestandteile der Panoplia Propheticus –, die eine jetzt schon längst nicht mehr lebende Bene Gesserit der Bevölkerung von Arrakis nahegebracht hatte: einzig und allein zu dem Zweck, eine Legendenbildung voranzutreiben, die eines Tages, in ferner Zukunft, eine andere Bene Gesserit dazu benutzen konnte, im Kreise der Fremen Hilfe zu erlangen.
Und jetzt war dieser Tag gekommen.
Mapes steckte das Messer in die Scheide zurück und sagte: „Dieses Messer ist auf keine bestimmte Person fixiert, Mylady. Behalten Sie es in Ihrer Nähe. Wenn es länger als eine Woche von Ihnen entfernt ist, fängt es an sich aufzulösen. Es ist für Sie – gemacht aus dem Zahn eines Shai-Hulud –, solange Sie leben.“
(Pos. 118/1122)
ISBN 3-453-30523-X (Sammelband mit drei Bänden)
Heyne, 1980 (c.1965)
272 Seiten
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