Band 3 der Trilogie (Achtung: der nachfolgende Text kann Spoiler enthalten)
Inhalt:
Wie wehrt man sich gegen jemanden der einen in Träumen programmieren kann in der Realität schlimme Dinge zu machen? Liv und ihre Freunde müssen sich schnell etwas einfallen lassen, um den wahnsinnigen Arthur das Handwerk zu legen.
Meinung:
Der dritte Band ist der gelungene Abschluss für diese schöne, romantische Trilogie.
Die Idee, sich in den Träumen anderer Menschen aufhalten und mit Anderen treffen zu können und die Traumwelt auch verändern zu können, trägt einen ohne Probleme durch die ganze Reihe. Man fragt sich unweigerlich was Andere in den eigenen Träumen wohl sehen würden, was man bei seinen geliebten Menschen sehen würde und was das alles über uns aussagt. Eine super Reihe für kleine Sigmund Freuds wie dich und mich ;-)
Man gewinnt die Hauptfiguren äußerst lieb, da die Charakterzeichnung meiner Meinung nach super ausgearbeitet wurde. Es ist immer realistischer wenn die Charaktere auch mal Fehler machen dürfen und das ist hier eindeutig der Fall. Eigentlich ist es sogar ganz lehrreich, denn hier passieren auch Fehler die man als Jugendlicher auch erst mal lernen muss auszuhalten. Da die Geschichte weitergeht könnte man daraus auch eine Lehre ziehen.
Insgesamt muss ich aber einfach sagen, dass mich die ganze Geschichte sehr angesprochen hat. Es war überhaupt nicht langweilig und der „Liebesschnulz“ kam mir auch nicht erdrückend vor. Dennoch wird es wohl eher eine Romanreihe sein, die Mädchen und Frauen anspricht.
Normalerweise bin ich bei solchen Büchern am Ende meist etwas melancholisch gestimmt, weil man sich von den Figuren verabschieden muss. Das fällt mir dieses Mal tatsächlich nicht so schwer, was vermutlich an dem schönen „Epilog“ liegt, wo wir noch so das ein oder andere aus „dem Leben danach“ erfahren.
Ein echtes, herzerwärmendes Happy End
:-)
Die Bücher von Kerstin Gier machen einfach immer wieder Spaß!
Zitat:
Jetzt war er bei mir. Er sah mich so konzentriert an, als wäre ich ein Rätsel, das er lösen musste, und ich merkte, dass etwas in mir aus dem Takt geriet. Wahrscheinlich mein Herz. „Denn weißt du, Liv, ich will dich nämlich auf keinen Fall noch einmal verlieren.“
Tränen kitzelten auf meiner Nase, und ich ließ meinen Kopf schnell an seine Brust sinken. Auf keinen Fall sollte er das Glitzern in meinen Augen sehen.
(S. 204)
ISBN 978-3-8414-2168-5
Fischer, 2015
464 Seiten
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