Love is, Bd. 1
Inhalt:
Franziska will für ein Jahr nach New Orleans arbeiten gehen, um noch ein kleines Abenteuer vor ihrem Berufsalltag in Deutschland zu erleben. Sie wird als Gesellschafterin für einen grummeligen Senioren eingestellt, verknallt sich aber bald in den Jazz-Gitarristen, Link, der mit seiner Band „After Hours“ zweimal die Woche einen festen Gig in einer angesagten Kneipe hat.
Meinung:
Man fiebert schnell mit den Hauptcharakteren mit. Die Sicht wechselt ständig zwischen Franzi, alias Frenzy, und Link (eigentlich Lincoln).
Franzis anfängliche Schüchternheit wirkt süß und führt dazu, dass man sich gut in sie rein versetzen kann.
Besonders ihr Charakter erfährt innerhalb des Romans eine starke Entwicklung.
Die sich anbauende Liebesgeschichte zwischen den Beiden ist nicht überraschend, aber auffällig, harmonisch. Hier wirkt mir Franzi etwas zu engelhaft. Auch ihr Charakter hätte hier meiner Meinung nach mehr Kanten vertragen können.
Insgesamt fiebert man mit beiden mit. Das Buch ist gut geschrieben und auch die Liebes Szenen sind sowohl einfühlsam als auch ein bisschen anregend.
Ich bin gespannt auf den zweiten Band und werde am Ende der Trilogie noch mal ein Gesamturteil fallen lassen.
Zitat:
„Diese Stadt ist so… so…“ Ich habe mir noch nie Gedanken darüber gemacht, denn den meisten Leuten, mit denen ich Tag für Tag zu tun habe, geht es wie mir. Man muss nicht erklären, warum dieser Ort so magisch ist. „Weißt du, es ist so. Unter der Hitze, unter der Feuchtigkeit spürt man etwas, dass sich anfühlt wie eine Seele. Die Seele dieser Stadt. Eine schwere, bunte, laute Seele, die aus Musik und Farben besteht. Und aus den Menschen, die hier gelebt haben und immer noch hier leben.“
(S. 110, Kapitel 12)
ISBN 978-3-492-06224-4
Piper, 2020
418 Seiten
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