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Inhalt:
Noa zieht mit ihrer Mutter und deren schwulen Freund für den Sommer in ein Haus im Westerwald. In dem kleinen Dorf kennt jeder jeden. Bei einem harmlosen Séance Spiel nimmt sie Kontakt zu dem Geist von Eliza auf - sie wurde in diesem Haus ermordet...
Meinung:
Das ist bereits das zweite Buch von Isabel Abedi, das ich gelesen habe. Es gefällt mir wieder so gut wie das Andere.
Das Buch ist kurzweilig und spannend geschrieben.
Ich mag die Charaktere sehr gerne, obwohl in dem Roman einige stereotypen bedient werden. Alles in Allem werden die Personen ausreichend beschrieben und bekomme mehr Tiefe als ich das von anderen Jugendbüchern gewohnt bin.
Es gibt einige wenige überraschende Wendungen, insgesamt ist es aber recht voraussehbar.
Die Handlung gefällt mir ganz gut, auch wenn es sich um einen Thriller handelt, was mir ja meistens nicht so gefällt.
Man merkt deutlich das Jugendbuch Genre, geht es doch auch um die zerwühlten Gefühle der halbwüchsigen Noa. Sie ist frisch verliebt und denkt oft nur an Küsse usw :)
Das Buch hat mir sehr viel Spaß gemacht. Die Bücher von Abedi zu lesen ist so schön erfrischend - keine nicht enden wollende Mehrteiler, sondern spannende kurze Geschichten...
Zitat:
Noa kicherte, stemmte sich gegen die Griffe und nahm Anlauf. Die langen Flure mit den bis zur Decke reichenden Regalen waren menschenleer, sodass der Wagen richtig in Fahrt kam. David pfiff durch die Zähne und Noa lief noch schneller, stellte ein Bein auf das Eisengestell, schob mit dem anderen nach und lachte laut heraus. So leicht. So leicht konnte man sich fühlen, wenn man glücklich war.
(Seite 54, Kapitel 4)
ISBN 978-3-401-02999-3
Arena, 2009 (Copyright 2005)
280 Seiten
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