Sonntag, 3. März 2019

„Pavel Pock und die Wunderschreibmaschine“ von Hermann Multhaupt

Bild-Quelle: booklooker.de

Inhalt:

Pavel muss mit seiner Frau die geliebte Heimatstadt Pockkretzliberg verlassen, weil er als Dichter und Geschichtenschreiber nicht mehr genug verdienen kann. Eine Fee hilft ihm und schenkt ihm eine Wunderschreibmaschine...

 

Meinung:

Die Erzählung ist von einem traurigen Unterton getragen und wirkt dadurch sehr einfühlsam.

Es handelt sich um ein Bild gegen die schnelllebige Welt in der wir alle Leben. Das Streben nach Reichtum und Ruhm wird kritisiert und Glück als gesamtes Bild hinterfragt.

Die Geschichte ist kurz und prägnant. Sie regt zum Nachdenken an, was mir sehr gefällt.

Ich muss nur leider kritisieren, dass durch die kleine Erzählung alles moderne und Wünsche nach Wohlstand etwas verteufelte werden. Hier gibt es keinen Mittelweg und alles fühlt sich für mich nach Schwarz oder Weiß an. Das mag ich eigentlich nicht so. Aber weil ich mir natürlich darüber bewusst bin, dass es extra so zugespitzt dargestellt wird, um eine gewisse Verständlichkeit zu garantieren, kann ich das gut für mich ertragen.

Das Buch liest sich wie ein Märchen der Neuzeit und ist aus meiner Sicht auch gut geschrieben. Davon könnte ich auch gerne mehr lesen.

 

Paderborn, Bonifatiuswerk der Kinder ca. 1985

32 Seiten

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