Inhalt:
Die Lebensgeschichte von Humboldt und Gauß, in Romanform. Humboldt reist um die Welt und misst was das Zeug hält. Gauß wäre gern Mathematiker geworden, damit lässt sich aber nicht genug Geld verdienen, also wird er Beamter und Astrologe.
Meinung:
Beide Charaktere werden recht zynisch dargestellt. Für mich ist es fraglich, wie realitätsnah der Roman ist.
Die Geschichten sind schon interessant. Aber am Ende hat mich eigentlich nur noch interessiert, ob die Beiden denn nun glücklich sind/waren und ob alles auf eine große Lebensweisheit hinausläuft.
Eine große Weisheit kann ich aus dem Buch nicht herauslesen. Vielleicht, dass man öfter einfach mal machen sollte und natürlich: den Augenblick genießen.
Wobei oft alles so dargestellt wird, als ob es nichts Besonderes ist. Irgendwie schade, neige ich doch dazu, alles irgendwie interessant und schön zu finden.
Also muss ich leider sagen, dass mir das Buch insgesamt zu pessimistisch und negativ ist.
So richtig lernen kann man auch nichts von dem Roman.
Und weil am Schluss die beiden Leben fast zu einem werden, fand ich es manchmal schwer, die Beiden auseinander zu halten. Das war bestimmt so gewollt. Kam mir aber etwas zu künstlich vor.
Jetzt habe ich eher Lust mal die „richtigen“ Biographien der Beiden nachzulesen. Mich interessieren jetzt mehr die Daten und Fakten. Die konnte der Roman nicht wirklich liefern. Fehlt mir ein bisschen darin.
ISBN 978-3-498-03528-0
Rowohlt, 2011 (c.2005)
300 Seiten
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