Inhalt:
Jess ist mit ihrer besten Freundin Robyn auf dem Weg in ein Sommercamp in den Rocky Mountains. Als sie einen Autounfall haben hört sie eine Unterhaltung und plötzlich sitzen sie unversehrt wieder im Auto. Nur Robyn kann sich an nichts erinnern. Wer hat die Beiden gerettet? Und wir sind diese irre attraktiven Typen die ins Camp eingezogen sind. Besonders von Cayden kann sie nicht den Blick abwenden. Aber sein Verhalten ist manchmal nicht gerade charmant. Dass er ein Göttersohn ist, ahnt sie noch nicht…
Meinung:
Das Buch ist aus der Ich-Perspektive von Jess erzählt, einzig unterbrochen von den Berichten des Hermes. Durch diese kurzen Einschübe erfährt der Leser warum die Götter/Titanen sich unter die Menschen gemischt haben und warum besonders Cayden sich so verhält wie er es tut.
Diese Technik lässt einen innerlich dauernd den Kopf schütteln, weil Jess ja keinen blassen Schimmer hat über seine wahren Beweggründe. Ich bin mir nicht sichern ob ich das mag. Aber insgesamt finde ich Woolfs Schreiberin wieder sehr gut. Ich liebe ihre Bücher.
Der Roman ist spannend und voller Liebeskitsch, was einem bei den Titeln der Reihe schon vorher klar sein müsste. Genau das worauf ich zurzeit Lust habe.
Die ganzen Infos über die griechische Götterwelt konnte ich anfangs nicht gut einordnen (obwohl mich die griechische Mythologie schon immer interessiert hat). Später war ich aber froh über diese Exkurse, weil ich die Figuren dann auch anders betrachtet habe.
Ich freue mich auf die nächsten zwei Bände. Wobei ich schon schlucken muss und ich hoffe, dass der Titel „Hasse mich nicht“ (Band 2 der Trilogie) nicht ausschließlich Programm ist. Das wäre nicht schön. Mals sehen.
ISBN 978- 3-791-50029-4
Dressler, 2017
464 Seiten
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