Inhalt:
Jess kann es kaum glauben, als Cayden und die anderen Götter plötzlich ihre Klassenkameraden sind. Stimmt es, dass sie nur so schnell wieder aufgetaucht sind, weil sie Jess vor Agrios beschützen wollen? Cayden ist wieder zuckersüß zu ihr, aber dass er einfach mit Robyn geschlafen hat, obwohl er ihr Hoffnungen gemacht hat, kann sie ihm nicht verzeihen. Welches Spiel spielt er?
Meinung:
Die Leserschaft ist über Prometheus Spiel natürlich bestens informiert. Stellt sich nur die Frage, ob er diesen zweiten „Durchgang“ erfolgreich abschließen wird oder nicht? Anfangs dachte ich, dass das doch nicht spannend werden kann. Aber nach um nach hat sich für mich eine Klever eingefädelte Spannung entwickelt, mit der ich nicht gerechnet habe.
Auch wenn mich diese Reihe bisher nicht so überzeugt wie die anderen Bücher von Woolf, macht mir die Liebesgeschichte von Jess und Cayden doch großen Spaß. Ich würde sogar fast behaupten, dass ich etwas über die griechischen Götter gelernt habe.
Zum Glück schafft es der Hauptcharakter immer wieder, dass die Handlung nicht langweilig wird. Jess überrascht mit teilweise unvorhersehbaren Reaktionen. Was mich aber besonders überzeugt sind die Gedankensprünge, die die Autoren versteht äußerst realistisch rüber zu bringen. Jess Gedanken wechseln oft hin und her, genauso wie es einen verliebten Jugendlichen entsprechen würde. Daher gefällt mir der Stil dieses Buches wieder sehr gut.
Die zweite Hälfte des zweiten Bandes, fand es insgesamt besser als den ersten Teil. Besonders das Ende hat mich sehr bewegt und ich erwarte mit Spannung wie die Geschichte weitergeht. Eine abschließende Meinung werde ich mir erst nach dem dritten Band erlauben.
ISBN 978- 3-791-50041-6
Dressler, 2017
480 Seiten
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