Inhalt:
Dahls erstes Kinderbuch ist eine spannende, kurzweilige Geschichte voller Abenteuer: James muss bei seinen gemeinen Tanten aufwachsen. Er wird den ganzen Tag nur drangsaliert und muss alles für die Beiden machen. Als er eines Tages einen Pakt abschließt und durch ein kleines Missgeschick nur ein Riesenpfirsich entsteht, stellt er aber fest, dass dieser Pfirsich bewohnt ist. Bald flieht er mit dem Pfirsich und seinen Bewohnern von den Tanten. Eine Reise beginnt.
Meinung:
Die Tiere des Pfirsichs sind durch den Zauber auch groß geworden, sind aber sehr vermenschlicht, wie in einer Fabel.
James versteht sich mit seinen neuen Freunden besser als mit seinen Tanten. Hier kann er zeigen, was er tolles leisten kann. Die Tiere sind besser Freunde für ihn, als er in der echten Welt je hatte. Denn alles scheint sehr phantastisch.
Dadurch fließt immer etwas Traurigkeit in die Geschichte ein. James hat mir von Anfang an leidgetan. Da gleiche habe ich auch schon bei anderen Kinderbüchern von Roald Dahl erlebt.
Die Erwachsenen sind auch hier die Bösen. James flüchtet sich in ein phantastisches Abenteuer.
Die Reise endet in einer neuen Stadt. So wird ein hoffnungsvoller Abschluss gefunden.
Zitat:
Der Tausendfüßler gefiel James. Er machte sich offensichtlich gern über seine Gefährten lustig, aber er war wirklich witzig, und es tat gut, mal jemanden lachen zu hören. In all den langen Jahren bei Tante Schwamm und Tante Zinke hatte James niemals irgendjemanden lachen hören. Und er selbst hatte auch niemals Grund zum Lachen gehabt.
(Seite 45, Kapitel 12)
ISBN 978-3-499-21183-6
Rowohlt, 2012 (c.1961)
160 Seiten
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