Inhalt:
Björn ist ein gestresster Anwalt, der eigentlich nur einen Klienten betreut - den gewalttätigen Drogenboss, Dragan.
Als sich Björn dazu entscheidet, die Tipp seines Achtsamkeitscoachs zu beherzigen, ändert sich alles für ihn, aber eher unkonventionell. So findet er dann auch endlich mehr Zeit für seine Tochter Emily.
Meinung:
Es handelt sich hierbei um eine sehr amüsante Lektüre für zwischendurch. Von einem Thriller kann man hier nicht sprechen - es lässt sich eher als komödianter Krimi bezeichnen.
Der Autor schafft es auf amüsante Weise Weisheiten beziehungsweise Achtsamkeitsregeln in diese Kriminalgeschichte zu verpacken. Dabei wird immer eine Regel je Kapitel beleuchtet. So erscheinen alle Handlungen des Protagonisten auch äußerst logisch und nachvollziehbar. Ich kann mir als Leser gut vorstellen, selbst so zu reagieren, obwohl der Hauptcharakter in Wahrheit immer grausamer wird. Aber genau diese Kombination aus Brutalität und Achtsamkeit stellt den Witz des Romans dar.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen, obwohl ich eigentlich keine Krimis mag. Ich kann es bedenkenlos weiterempfehlen, als Lektüre dir einen gut unterhält und auch zum schmunzeln bringt. Vielleicht werde ich mir den ein oder anderen Achtsamkeit Tipp des Romans mal in mein eigenes Notizbuch schreiben :-)
Zitat:
»Glück wird nicht verliehen. Die Quelle des Glücks ist in uns selbst. Deswegen müssen wir uns gar nicht anstrengen, Glück außerhalb von uns zu suchen. Wir können es nur in uns selber finden.«
(Seite 111)
ISBN 978-3-453-43968-9
Heyne, 2019
418 Seiten







