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Donnerstag, 13. Oktober 2011

G. R. R. Martin - "Fiebertraum"

Über den Autor:
George Raymond Richard Martin ist schon seit vielen Jahren einer der beliebtesten Fantasy-Autoren. Seine Roman-Reihe "Das Lied von Eis und Feuer" (A Game of Thrones) begeistert tausende von Fans.
Der 1948 in New Jersey geborene Schriftsteller, veröffentlicht in Alter von 22 Jahren seine erste Kurzgeschichte, die kurze zeit später in einem us-amerikanischen Science-Fiction-Magazin gedruckt wird.
Er macht ein Jahr später seinen Master in Journalistik und ist bereits nach wenigen Jahren einer der nachgefragtesten Science-Fiction-, Fantasy- und Horror-Schriftstellern.

Inhalt:
Abner Marsh ist ein alter, erfahrener Flussschiff-Kaptiän. In der Vergangenheit hatte er ein bisschen Pech und ist deswegen sehr empfänglich für das Mysteriöse Angebot des Joshua York. Dieser baut ihm einen modernes, nobles Dampfschiff, knüpft aber einige geheimnisvolle Bedingungen an ihre Abmachung.
In den nächsten Monaten findet Marsh heraus, welches Geheimnis York umgibt, nur kann er sich jetzt nicht mehr aus dieser Geschichte retten. Ein blutiges Abenteuer beginnt.

Meinung:
Die Idee finde ich sehr gut, sie hat etwas von "Mord im Orientexpress", nur das man immer genau weiß, wer der Böse ist.
Für einen Vampirroman ist die Geschichte relativ realistisch, da auch die Vampire stichhaltig erklärt werden und die reise auf dem Mississippi dem ganzen mehr Realität bringt. Schade aber, dass das Südstaaten-Flair nur bedingt den Leser erreicht. Das wäre eine Möglichkeit gewesen, den Leser noch mehr zu fesseln. Zwischendurch ist der Roman sehr langweilig und man wartet ständig auf die Konfrontation der Feinde.

Gelesen habe ich das Buch eigentlich nur, weil es vom Autor von "Das Lied von Eis & Feuer" ist, G. R. R. Martin. Sein Stil gefällt mir sehr gut und seine Westeros-Romane sind spannden und mitreißend.
Dieses Werk hat er noch vor seiner Erfolgsreihe geschrieben, darum verwundert es auch nicht, dass es an einigen Stellen noch an Finesse hapert. Schade.

Fazit:
Ein wenig unterhaltsamer Vampir-Roman, der zwar ganz gut geschrieben ist, aber oft zu langatmig und voraussehbar ist.

Autor:George R. R. Martin
Kategorie:Fantasy
Erstveröffentl.:1982
Ausgabe von:2008
Seiten:514
Verlag:HEYNE
ISBN:3-453-53285-4

Bewertung (max. 5 Pkt.)
Stil:3
Handlung:2
Charaktere:3
Spannung:2
Humor:1
Fantasie:3
Gesamteindruck:2

Donnerstag, 15. September 2011

George R. R. Martin - "Die Königin der Drachen"


Das Lied von Eis & Feuer 6

Über den Autor:
George Raymond Richard Martin ist schon seit vielen Jahren einer der beliebtesten Fantasy-Autoren. Seine Roman-Reihe "Das Lied von Eis und Feuer" (A Game of Thrones) begeistert tausende von Fans.
Der 1948 in New Jersey geborene Schriftsteller, veröffentlicht in Alter von 22 Jahren seine erste Kurzgeschichte, die kurze zeit später in einem us-amerikanischen Science-Fiction-Magazin gedruckt wird.
Er macht ein Jahr später seinen Master in Journalistik und ist bereits nach wenigen Jahren einer der gefragtesten Science-Fiction-, Fantasy- und Horror-Schriftstellern.

Inhalt:
Während eines scheinbaren Stillstandes des Krieges zwischen Norden und Süden von Westeros, sorgen viele blutige Taten für eine komplette politische Wendung der Geschichte.
Einige mysteriöse Ereignisse und Wesen kommen "ins Spiel" und bergen sowohl Gefahren, als auch Chancen.

Meinung:
Insgesamt lässt sich sagen, dass dieser Band der Reihe einen Höhepunkt der Geschichte darstellt, aber über lange Phasen nur düstere Stimmung vermittelt. Zwar ist der Roman spannend geschrieben, aber die Handlung ist teilweise voraussehbar. Es entsteht eine regelrechte depressive Gefühlsebene bei nahezu allen Charakteren (auch den Nebencharakteren). Das ist meiner Meinung nach manchmal zuviel für den Leser. Es ist eher ungewöhnlich, dass es für die Figuren so gut wie keine einzige positive Erfahrung gibt. Ich kann schon fast sagen, dass es mir dieses Mal fast zuviel Drama gab. Alle Charaktere erleiden Rückschläge, einzig die "Königin in der Ferne" steht glänzend da.

Die (neuen) mysteriösen Fantasy-Elemente, die dieser Band zu bieten hat, wurden nicht ausreichend vorbereitet und wirken deswegen ziemlich deplaziert. Daher entsteht bei mir auch der Eindruck, dass diese unrealistisch sind, weil Sie im gesamten Kontext eher unstimmig wirken. Bis dahin war die komplette Handlung immer nachvollziehbar und die Ereignisse wurden erklärt (auch die Geburt der Drachen). jetzt wurden neue Wesen und Kräfte eingebaut, die zu plötzlich auftauchen, um den Leser zu überzeugen.

Dennoch liebe ich die Roman-Reihe und kann dank der spannenden Erzählung über diese Kritikpunkte leicht hinwegsehen. Leider muss ich jetzt aber sagen, dass mir das Gelesene gerade reicht und ich mir eine Pause von dem "Lied von Eis und Feuer" genehmige.

Fazit:
Eine düstere Stimmung macht sich über allen Charakteren breit, die sich auch auf den Leser auswirkt.
Der vorübergehende Höhepunkt der Geschichte, lässt bereits einiges von dem weiteren Verlauf vorahnen.
Wieder ein spannendes Fantasy-Werk von George R. R. Martin.Zitat:
"[...] Man soll den Feind stets verwirren. Wenn der Widersacher nicht sicher sein kann, wer man ist und was man will, kann er nicht voraussehen, was man als Nächstes tun wird. Manchmal verblüfft man ihn am besten damit, dass man etwas Sinnloses tut oder gar etwas, das gegen einen selbst gerichtet zu sein scheint. Vergesst das nicht, Sansa, wenn ihr anfangt, das Spiel zu spielen."
"Welches... welches Spiel?"
"Das einzige Spiel, das etwas zu bedeuten hat. Das Spiel der Throne."

[S. 397]
Autor:George R. R. Martin
Kategorie:Fantasy
Erstveröffentl.:2000
Ausgabe von:2002
Seiten:802
Verlag:Blanvalet
ISBN:3-442-24734-9

Bewertung (max. 5 Pkt.)
Stil:4
Handlung:2
Charaktere:3
Spannung:3
Humor:1
Fantasie:4
Gesamteindruck:3

Wieder ein Hacken bei der Serien-Challenge!

Sonntag, 15. Mai 2011

George R. R. Martin - "Sturm der Schwerter"

Bild-Quelle: www.produkt-suchmaschine.com

Das Lied von Eis & Feuer 5

Zum Glück weiß ich ja, dass die Englischen Originale in der deutschen Version in zwei Romanen erscheinen. Ansonsten würde ich mich nach jedem ungeraden Werk der Reihe doch sehr ärgern, über den plötzlichen Abbruch der Erzählung.
Dennoch lese ich das Epos lieber auf Deutsch. Auch diese Bücher sind schon richtige Wälzer.

Langweilig wird die Geschichte auf keinen Fall.

Langsam erwische ich mich dabei, dass ich Lieblingscharaktere habe und immer schon darauf brenne ihre Geschichte weiterzulesen.

Schade, dass es über den fünften Band (eigentlich den 2,5ten) sonst nicht viel zu sagen gibt. Die Handlung wurde nur kaum weitergeführt. Auch wenn das Buch wieder super geschrieben war, kann ich doch jetzt kaum wiedergeben was darin passiert ist. Schade.

Eigentlich müsste ich mir jetzt direkt den nächsten Band reinziehen, ich will mein Leseverhalten aber nicht durch einen "ewigen" Epos bestimmen lassen und lese jetzt erstmal wieder was anderes.


Zitate:

[S. 587]
Sollen die Könige des Winters ihre kalte Gruft unter der Erde haben, dachte Catelyn. Die Tullys zogen ihre Kraft aus dem Fluss, und zum Fluss kehrten sie zurück, wenn der Lauf ihres Lebens sein Ende gefunden hatte.


Autor:George R. R. Martin
Kategorie:Fantasy-Epos
Erstveröffentl.:2000
Ausgabe von:2001
Seiten:706
Verlag:Blanvalet

Bewertung (max. 5 Pkt.)
Stil:4
Handlung:2
Charaktere:3
Spannung:2
Humor:2
Fantasie:4
Gesamteindruck:3