Posts mit dem Label Brown werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Brown werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 1. Juli 2016

Dan Brown - "Inferno"

Bild-Quelle: www.amazon.de

Band 4 der Robert-Langdon-Reihe

Über den Autor:
Dan Brown wird 1964 in Exeter (New Hampshire) geboren und wächst als wohlbehütetes Kind intellektueller Eltern auf. Nach seinem Englisch- und Spanischstudium startet er eine weniger erfolgreiche Karriere als Musiker, die er aber nach wenigen Jahren aufgeben muss.
Ab 1995 arbeitet er als Lehrer und beginnt parallel seine Schriftstellerkarriere. Der Durchbruch als Autor gelingt ihm mit seinem Roman Sakrileg (2003), das zweite Buch um den sympathischen Professor Dr. Langdon.
(Quelle: wikipedia)

Inhalt/Über das Buch:
Ein genialer Gen-Wissenschaftler will dafür sorgen, dass die Überbevölkerung der Menschen gestoppt wird. Er will einen Erreger loslassen, der eine Pandemie ungeahnten Ausmaßes verursacht. Ist Dr. Robert Langdon schnell genug um den Spuren zu folgen, oder wird ein Inferno wie in Dantes "Göttlicher Komödie" ausgelöst...?

Meinung:
Leider muss ich vorweg nehmen, dass ich insgesamt sehr enttäuscht von dem Roman bin und dass es wohl der letzte Dan Brown gewesen sein wird, den ich gelesen habe.

Die Geschichte beginnt für den Leser ziemlich frustrierend: mit einem Gedächtnisverlust des Hauptcharakters.
So geht es auch die ganze Zeit weiter - unser Protagonist, Robert Langdon, fragt sich dauernd, was er die letzten zwei Tage verpasst hat und ist lediglich auf der Spur seiner eigenen Erinnerungen.

Die Dramatik der Handlung wird zwar zu Beginn langsam aufgebaut, verpufft aber in einem wenig spektakulären Ende. Das große Drama bleibt aus. Das stört mich als Leser doch enorm. Außerdem wird die Geschichte nicht mal richtig aufgelöst - das Problem bleibt am Ende weiterhin bestehen. Zurück bleibt für mich ein Gefühl, als herrsche jetzt "Friede, Freude, Eierkuchen"...
Leider enttäuschend.

Bisher leben die Romane um Langdon ja davon, dass Brown den Ort der Handlung genau unter die Lupe nimmt und geschichtlich und kunsthistorisch für mich, unwissenden Leser, aufbereitet und interessant macht. Bei diesem Buch fehlt mir dieses Gefühl und die dazugehörige Atmosphäre völlig. Es spielt dieses Mal in mehreren großen und interessanten Städten, so dass alle irgendwie auf der Strecke bleiben. Kurz werden noch die beliebtesten Ziele aneinander gereiht und Langdon ergießt sich noch in Selbstreflektion über die Orte. Es kommt für mich einfach keine Intensität rüber; es wirkt auf mich, als wollte Brown dieses Mal nur mit seiner Recherche prahlen. Bei mir kommt so keine gute Stimmung auf.

Die Charaktere werden aus meiner Sicht auch nicht wirklich beleuchtet. Über die Hauptfiguren erfährt man praktisch kaum Hintergrund. Wahrscheinlich wird vorausgesetzt, das man den Charakter des Robert Langdon bereits kennt. Das kann ich aber nur zum Teil gut heißen, denn trotzdem ist seit seinem letzten Abenteuer ja auch wieder einige Zeit vergangen und er mag sich sicherlich auch verändert haben. Entwicklung?!

Für einen "neuen" Leser ist diese Geschichte also erst Recht nichts...

Fazit:
Alles in Allem bin ich also sehr enttäuscht von dem Buch, der Geschichte und dem Stil. Echt schade, da ich ein Fan von der Robert Langdon Reihe war und diese Bücher zu den wenigen Thrillern/Krimis gehört haben, die ich lesen mochte.

Zitat:
"Sehr wohl." Der Provost machte sich eine Notiz. "An wen soll ich dieses Objekt liefern?"
"An die silberhaarige Teufelin."
Der Provost blickte auf. "Ein Geschenk für Ihre Peinigerin?"
Die Augenlider des Klienten flatterten. "Mehr ein Dorn in ihrer Seite... Ein kleiner geistreicher Stachel, gefertigt aus einem Knochen. Sie wird feststellen, dass es sich um einen Plan handelt, eine Karte... ihren persönlichen Vergil, den Führer in ihre private Hölle."
Der Provost sah den Klienten für eine Weile an. "Wie Sie wünschen. Betrachten Sie es als erledigt."
[...]
(Kapitel 17)

Autor:Dan Brown
Kategorie:Thriller
Erstveröffentl.:2013
Ausgabe von:2014
Seiten:686
Verlag:Bastei Lübbe (Kindle Edition) 
ISBN:978-3-8387-3026-4

Bewertung (max. 5 Pkt.)
Stil:2
Handlung:3
Charaktere:1
Spannung:3
Humor:2
Fantasie:1
Gesamteindruck:2-

Donnerstag, 14. Juli 2011

Dan Brown - "Das verlorene Symbol"

Bild-Quelle: www.amazon.de

Über den Autor:
Dan Brown wird 1964 in Exeter (New Hampshire) geboren und wächst als wohlbehütetes Kind intellektueller Eltern auf. Nach seinem Englisch- und Spanischstudium startet er eine weniger erfolgreiche Karriere als Musiker, die er aber nach wenigen Jahren aufgeben muss.
Ab 1995 arbeitet er als Lehrer und beginnt parallel seine Schriftstellerkarriere. Der Durchbruch als Autor gelingt ihm mit seinem Roman Sakrileg (2003), das zweite Buch um den sympathischen Professor Dr. Langdon.

Inhalt:
Prof. Dr. Robert Langdon soll kurzfristig nach Washington D. C. reisen, um einem alten Freund einen Gefallen zu tun und einen Vortrag in seinem Spezialgebiet Symbologie zu halten.
Er ist schockiert, als er im Kapitol angekommen die abgetrennte Hand seines Freundes auf dem Boden entdeckt. Auf den Fingerspitzen sind Symbole der Freimaurer eintätowiert, von seinem Freund fehlt jede Spur. Die CIA ist auch schon vor Ort und zwingt Langdon dazu, sie bei der Lösung des Falles zu unterstützen.
Gemeinsam mit der Schwester seines Freundes versucht Langdon auf die Fährte des Kidnappers zu kommen und die scheinbar unlösbaren Rätsel rund um die geheimnsivollen Freimaurer zu lösen.

Meinung:
Wer wie ich auch Illuminati und Sakrileg gelesen hat, findet sich schnell wieder "zuhause" mit Langdon. Das könnte für neue Leser ein Problem darstellen, da sich Brown keine Zeit mehr für eine ausführliche Charakterstudie unseres Protagonisten nimmt. Die Handlung beginnt ab der ersten Seite.

Die illustrierte Ausgabe bietet eine gute Unterstützung zum Miträtseln. Deutlicher als in den anderen beiden Langdon-Romanen, wird der Leser geradewegs dazu aufgefordert mitzumachen beim Lösen der Aufgaben. Das hat mir besonders gefallen, da man bei vielen anderen Thrillern oft nur ratlos daneben "steht".
Leider birgt dieses ausgetüftelte Rätsel-Komplott auch, dass meiner Meinung nach die Tiefe der Charaktere zu kurz kommt. Das könnte daran liegen, dass Brown versucht einen riesigen theologisch-philosophischen Themenkomplex "abzuarbeiten".
Man merkt deutlich, dass hier versucht wird eine Botschaft rüber zu bringen, leider fehlt aus meiner Sicht dafür aber der Tiefgang.

Trotzdem bietet das Buch eine spannende Story, bei der es nie langweilig wird. Unvorhergesehene Wendungen gibt es zwar nur wenige, diese haben dann aber eine große Wirkung auf den Leser. Die Handlungslinie ist klar strukturiert und gut nachvollziehbar.

Der Roman lässt sich flüssig lesen, trotz des einen oder anderen Fremdworts. Insgesamt muss ich sagen, dass das Buch mich gut unterhalten hat. Das bedeutet in diesem Fall viel, weil ich kein begeisterter Thriller-Leser bin und deswegen ein durchaus positives Urteil hierüber abgeben kann: Ein unterhaltsamer Thriller-Krimi, der zum miträtseln einlädt und (manchmal zu leicht) über philosophisch schwierige Themen hinweg gleitet.

Autor:Dan Brown
Kategorie:Thriller
Erstveröffentl.:2009
Ausgabe von:2011
Seiten:754
Verlag:Bastei Lübbe
ISBN:3-404-16000-6

Bewertung (max. 5 Pkt.)
Stil:3
Handlung:4
Charaktere:2
Spannung:4
Humor:2
Fantasie:2
Gesamteindruck:3

Ein Hacken bei der Serien-Challenge!

Mittwoch, 1. Juni 2011

Dan Brown - "Diabolus"

Bild-Quelle: www.zweimalwerth.de

Eben in der Mittagspause fertig gelesen.

Ich muss vorweg nehmen, dass mich der Roman leider nicht sehr vom Hocker gerissen hat. An vielen Stellen war die Handlung sehr durchsichtig und die Wendungen voraussehbar.

Besonders gegen Ende war mir ganz klar, wie alles zusammenhängt. Muss das bei Thrillern so sein? Es gab dann überhaupt keine Überraschung mehr für mich!

Als nächstes lese ich auf jeden Fall wieder einen schönen Fantasy-Roman, erfahrungsgemäß sage ich voraus, dass es hier spanndend bis zur letzten Minute bleibt...


Zitate:

[S. 283]
David!, dachte Susan, verdrängte ihn jedoch sogleich wieder aus ihren Gedanken. Sie brauchte ihren Kopf für die anstehenden Probleme.


Autor:Dan Brown
Kategorie:Thriller
Erstveröffentl.:1998
Ausgabe von:2007
Seiten:530
Verlag:Bastei Lübbe

Bewertung (max. 5 Pkt.)
Stil:4
Handlung:2
Charaktere:4
Spannung:3
Humor:1
Fantasie:1
Gesamteindruck:3