Mittwoch, 28. November 2018

„Das geheime Leben der Bäume“ von Peter Wohlleben


(NACHTRAG)

Leider habe ich diesen Post in 2018 vergessen zu bloggen und trage ihn per 2026 nach, kann deswegen auch nicht mehr viel dazu sagen. Aber an dieser Stelle möchte ich gern erwähnen, dass ich zu diesem Buch in der Zwischenzeit auch die Graphic Novel (ausdrückliche Empfehlung von mir) und als Bildband (mit Originaltext) gelesen habe.

 

Ich kann dieses Sachbuch nur wärmstens weiterempfehlen – JEDEM. Ein absolutes Muss in dem Sektor. Sollte meiner Meinung nach jeder mal gelesen haben – danach geht man mit anderen Gedanken durch den Wald und immer mit offenen Augen. Topp.

 

Zitat:

Wasser ist einer der Schlüsselfaktoren für das Wachstum der Wälder, hier können Buchen perfekt punkten. Um ein Kilogramm Holz zu produzieren, verbrauchen sie 180 Liter Wasser. Das klingt viel? Die meisten anderen Baumarten benötigen mit bis zu 300 Litern knapp doppelt so viel, und das ist entscheidend für die Fähigkeit, schnell nach oben zu wachsen und andere Arten zu verdrängen.

(Seite 175)

 

ISBN 978-3-453-28067-0

Ludwig Verlag, 2015

225 Seiten

Donnerstag, 22. November 2018

„Eine Handvoll Worte“ von Jojo Moyes


Inhalt:

Ellie findet im Archiv der Zeitung für die sie arbeitet einen 40 Jahre alten Liebesbrief, der von einer verbotenen Liebe zeugt. Doch was wurde aus den beiden Verliebten von damals? Und wie kommt Ellie mit ihrer eigenen Affäre mit einem verheirateten Mann klar? Jennifer wacht nach einem schweren Autounfall mit Gedächtnisverlust auf. Kann sie sich an ihren verbotenen geliebten überhaupt erinnern?

 

Meinung:

Der Roman hatte aus meiner Sicht Höhen und Tiefen. Teilweise habe ich mich beim Lesen etwas gelangweilt und auf eine andere Sicht der Dinge gewartet.

Gegen Ende wurde es dann zwar wieder deutlich besser, aber ich hatte ziemlich schnell erraten worauf alles hinausläuft.

Daher kann ich für die Schlussszene nicht so viel Leidenschaft aufbringen, wie man wohl hoffen konnte. Mit anderen Worten: der Roman hat mich wenig überrascht.

Der Inhalt des Buches berührt mich dennoch, da es für mich wirklich h anschaulich Veränderungen der sozialen Gefüge und Anschauungen über Liebe, Partnerschaft, Treue, Ehe und Freundschaft der letzten 40-50 Jahre darstellt. Das Bild was Moyes vermitteln möchte wird sehr deutlich.

Der Erzählstil mit seinen zeitlichen Sprüngen und gleichzeitigem Wechsel von verschiedenen Erzählern, unterstreicht den Kontext über die oben genannte Veränderung. Der Aufbau wirkt während dem lesen nicht künstlich und ist damit für mich sehr gelungen konstruiert.

Insgesamt muss ich aber sagen, dass das Buch wenig spannend für mich war und das Ende leider viel zu voraussehbar.

Zwischendurch h habe ich mich immer malwieder gelangweilt, was ich auch nicht positiv bewerten kann.

Ich mag wie Moyes schreibt und werde auf jeden Fall auch noch den Folgeroman zu „Ein ganzes halbes Jahr“ lesen.

 

Zitat:

Seit Tagen hatte sie kaum geschlafen oder gegessen. In den meisten Nächten lag sie bis in die frühen Morgenstunden wach und wartete darauf, dass irgendetwas geschah.

(Seite 259)

 

ISBN 978-3-499-26776-5

Rowohlt, 2013 (c.2010)

590 Seiten