Donnerstag, 24. Januar 2019

„Tarzan und die Schiffbrüchigen“ von Edgar Rice Burroughs

Inhalt:

Es sind einige Jahre vergangen. Tarzan wird von einem verhassten Feind gefangen und verkauft. Er soll als Zirkusattraktion ausgestellt werden. An Bord des Schiffes, auf dem er und verschiedene wilde Tiere transportiert werden, wird gemeutert. Nachdem dann noch die Besatzung einer Yacht gefangen genommen wird, gerät das Schiff in einen Sturm und läuft auf einer einsamen Insel aus. Doch ist die Insel wirklich so einsam wie es scheint...?

 

Meinung:

Es handelt sich hierbei um ein kurzweiliges Abenteuer. Es ist äußerst spannend geschrieben und steckt voller Action.

Natürlich ist Tarzan wieder der Held der fast alle Probleme löst und die Menschen rettet. Hier bietet das Buch keinerlei Überraschung.

Aber die anschaulicheres interessante Art und Weise wie die Insel, die Maya, die wilden Tiere und überhaupt alles beschrieben werden ist eindrucksvoll. Die Geschichte ist mittreißend und unterhaltsam.

Schade, dass die Liebesgeschichte wieder kein ersehntes Ende bekommt. Aber das wäre auch gar zu kitschig.

Leider muss ich sagen, dass mir das Ende dann doch zu schnell gekommen ist. Hier fehlt noch ein Epilog oder eine andere Schlusssequenz. So wirkt das Buch auf mich doch recht abgehackt zum Schluss.

Tarzan und die Schiffbrüchigen ist das letzte Tarzan-Abenteuer das im deutschsprachigen Raum erschienen ist. Der Autor hat noch eine letzte Geschichte geschrieben, die aber unvollendet blieb und hier nicht erschienen ist.

Ich lese noch einen weiteren Tarzan-Roman der in meiner Tarzan Ausgabe enthalten ist: Tarzan und der Verrückte.

(Vorletztes Abenteuer im deutschsprachigen Raum)

 

Zitat:

[..] Er fragte sich, ob er sich jemals erholen würde, sorgte sich aber nicht allzu sehr darum, nicht mit Menschen kommunizieren zu können.

(Seite 15)

 

ISBN 978-3-453-41045-9

Heyne, 2012 (c.1940/1941/1964)

132 Seiten

Mittwoch, 16. Januar 2019

„Tschick“ von Wolfgang Herrndorf

Inhalt:

Es sind Sommerferien und Maik (14) ist malwieder allein zuhause. Da reißt ihn der Neue, Tschick, aus seinem Selbstmitleid und seiner Lethargie. Aber welchen Unsinn stellen die Beiden wohl an...?

 

Meinung:

Ein Roadmovie in Buchform.

Ich bin hin und her gerissen, ob ich das Buch gut finde oder nicht.

Der Erzählstil ist jugendlich, klingt mir aber manchmal zu konstruiert. Denn an anderen Stellen wirkt der Charakter ganz und gar nicht jugendlich sondern eher altklug. Hier kommt dann meiner Meinung nach eher der Autor durch.

Mein Gefühl sagt mir, dass das Buch versucht eine gewisse Lebensweisheit zu vermitteln. Man soll den Augenblick leben und Gelegenheiten nicht verstreichen lassen. Und ein bisschen mutig soll man auch sein.

Aber am Ende hat ihm sein „Übermut“ zwar ein paar schöne Wochen beschert, aber ich finde seine Situation hat sicherer noch verschlechtert. Darauf wird aber nicht mehr eingegangen. Das finde ich nicht gut.

Überhaupt mag ich den Hauptcharakter eigentlich nicht besonders gerne.

Der „arme“ reiche Junge. Ich kann so richtig wenig Mitleid für unseren Protagonisten empfinden. Außer vielleicht am Ende, wo er (Achtung Spoileralarm) von seinem Vater so richtig verdroschen wird. Das ist richtig übel.

Diese Szene lässt eigentlich tief blicken, aber das wird dem Leser überlassen. Darauf wird n ihr mehr näher eingegangen. So bleiben die Hintergründe und anderen Umstände/Erklärungen außen vor. Sehr schade.

Es handelt sich ja auch wirklich um ein sehr kurzes Büchlein.

Dafür fand ich die Abenteuer der Beiden ganz cool und ansprechend. Äußerst unterhaltsam.

Aber für mich auch nicht mehr.

Als nächstes will ich mir mal Dir Verfilmung ansehen (Tschick, 2016).

Meine Erwartungen hierbei sind nicht besonders hoch. Ich kann mir aber vorstellen, dass man da noch schöne Gestaltungsmöglichkeiten mit Szenenbildner und Musik hat....

 

ISBN: 978-3-499 25635-6

Rowohlt, 2010

256 Seiten

Donnerstag, 10. Januar 2019

„Asterix (37) - Asterix in Italien“ (Comic) von Didier Conrad

Text von Jean-Yves Ferri

 

(NACHTRAG)

Hier muss ich zugeben, dass ich vergessen habe diesen Comic zu bloggen, daher weiß ich jetzt (2026) eigentlich nichts mehr über das Buch. Ich werde es bald nochmal lesen und dann noch mal was dazu schreiben J

 

ISBN 978-3-770-44037-5

Egmont, 2017

48 Seiten