Inhalt:
Es sind einige Jahre vergangen. Tarzan wird von einem verhassten Feind gefangen und verkauft. Er soll als Zirkusattraktion ausgestellt werden. An Bord des Schiffes, auf dem er und verschiedene wilde Tiere transportiert werden, wird gemeutert. Nachdem dann noch die Besatzung einer Yacht gefangen genommen wird, gerät das Schiff in einen Sturm und läuft auf einer einsamen Insel aus. Doch ist die Insel wirklich so einsam wie es scheint...?
Meinung:
Es handelt sich hierbei um ein kurzweiliges Abenteuer. Es ist äußerst spannend geschrieben und steckt voller Action.
Natürlich ist Tarzan wieder der Held der fast alle Probleme löst und die Menschen rettet. Hier bietet das Buch keinerlei Überraschung.
Aber die anschaulicheres interessante Art und Weise wie die Insel, die Maya, die wilden Tiere und überhaupt alles beschrieben werden ist eindrucksvoll. Die Geschichte ist mittreißend und unterhaltsam.
Schade, dass die Liebesgeschichte wieder kein ersehntes Ende bekommt. Aber das wäre auch gar zu kitschig.
Leider muss ich sagen, dass mir das Ende dann doch zu schnell gekommen ist. Hier fehlt noch ein Epilog oder eine andere Schlusssequenz. So wirkt das Buch auf mich doch recht abgehackt zum Schluss.
Tarzan und die Schiffbrüchigen ist das letzte Tarzan-Abenteuer das im deutschsprachigen Raum erschienen ist. Der Autor hat noch eine letzte Geschichte geschrieben, die aber unvollendet blieb und hier nicht erschienen ist.
Ich lese noch einen weiteren Tarzan-Roman der in meiner Tarzan Ausgabe enthalten ist: Tarzan und der Verrückte.
(Vorletztes Abenteuer im deutschsprachigen Raum)
Zitat:
[..] Er fragte sich, ob er sich jemals erholen würde, sorgte sich aber nicht allzu sehr darum, nicht mit Menschen kommunizieren zu können.
(Seite 15)
ISBN 978-3-453-41045-9
Heyne, 2012 (c.1940/1941/1964)
132 Seiten