Inhalt:
Fanny ist eine Praktikantin in einem altehrwürdigen Hotel in den Alpen. Die Arbeit macht ihr auch total Spaß. Als es in die Weihnachtsferien geht, treffen allerhand interessante Gäste ein. Außerdem lernt sie den netten Sohn vom grantigen Hotelbesitzer kennen. Dass Rabin den kommenden Wochen aber noch so richtig spannend werden wird, ahnt sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht.
Meinung:
Zufällig habe ich das Buch auch in der kalten Jahreszeit kurz vor Weihnachten gelesen. Das passt wie die Faust aufs Auge. Es fühlt sich an wie ein entspannter Weihnachtsfilm von Netflix. Am Anfang geht es hauptsächlich um unsere Protagonisten und ihre kleinen persönlichen Probleme. Später entwickeln sich auch die Nebendarsteller mäßig weiter, wobei alles bei einer angenehmen Leichtigkeit bleibt. So ist der Roman gut zu lesen und, durch einfache Sprache und eine schöne, bildliche Darstellung der „Szenen“.
Meiner Meinung nach handelt es sich hierbei um eine sehr leichte Lektüre, bestens geeignet für einen kurzweiligen Spaß am Abend in der Weihnachtszeit und ist eindeutig ein Jugendroman. Da es aber eine Liebesgeschichte gibt, die offensichtlich im Vordergrund steht, siedle ich dieses Buch unter dem Genre Liebesroman an.
Etwas irritiert war ich, weil ich das Buch in der Abteilung „Mystic & Magie“ in der Bücherei gefunden hab – davon ist reichlich wenig zu spüren. Erst am Ende entwickelt sich ein kleiner Zauber, auf den man die ganze Zeit gewartet hat. Das bleibt aber sehr wenig, so dass meine Erwartungshaltung nicht richtig erfüllt wurde. Schade.
Weiterhin gefallen mir die Bücher von Kerstin Gier ausgenommen gut. Ich mag ihren Stil und wurde was das angeht nicht enttäuscht. Ich finde den Roman auf jeden Fall lesenswert.
ISBN 978- 3-596-52309-2
Fischer, 2020
496 Seit