Inhalt:
Jacinda ist eine Draki, doch die Jäger wissen nicht, dass sich die Drachen in Menschen verwandeln können. Nachdem sie mit Mutter und Zwillingsschwester vor ihrem eigenen Rudel flieht, verliebt sie sich in einen Jungen von dem sie weiß, dass er ein Jäger ist. Doch nur mit ihm kann sie ihren inneren Draki noch erwecken…
Meinung:
Der dramatische Anfang ist etwas einfach eingefädelt und sehr voraussehbar. Trotzdem gibt es ein paar kleine Wendungen die überraschend fahr kommen. Besonders die Dialoge überzeugen mich von mehr Einfallsreichtum als sie in anderen Roman vorkommen.
Insgesamt gefällt mir das Buch sehr gut. Obwohl ich es Schongänge hab, fand ich es doch etwas schade dass es sich wieder nur um den ersten Teil einer Reihe handelt. Das hätte ruhig auf dem Einband / im Klappentext irgendwo ersichtlich sein können.
Gibt es keine abgeschlossenen Bücher mehr??
Natürlich wächst einem die Heldin direkt ans Herz. Das kommt schon allein durch die Erzählung in der Ich-Perspektive zustande.
Ein oder zwei Mal war der Tempus unstetig, was mich kurz irritiert hat, aber im großen Ganzen gefällt mir der Stil. Vielleicht wäre es manchmal schön gewesen Eigennamen direkt zu erfahren und nicht erst Seiten später. Aber naja.
Dafür glänzt die Teenie-Story mit viel Leidenschaft. So hab ich das Buch auch regelrecht verschlungen und mich an meine eigene Teenie-Zeit zurück erinnert.
Ich weiß, dass es ein Jugendbuch ist und ich lange keine Jugendliche mehr bin. Aber mittlerweile will ich nur noch lesen worauf ich Lust hab. Sollte jeder so machen.
ISBN 978-3-785-57045-6
Loewe, 2011
376 Seiten