Dienstag, 22. November 2022

„Götterfunke (3) - Verlasse mich nicht“ von Marah Woolf

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Inhalt:

Jess versteckt immer noch den Stab vor Agrios und Gaia. Cayden ist jetzt sterblich. Wie können Sie Zeus das Zepter bringen? Und wie kann Jess ihre Liebe zu Prometheus zulassen?

 

Meinung:

Der dritte Band bildet den Höhepunkt der Trilogie. Aus meiner Sicht handelt es sich um das Beste der drei Bücher. Dieser letzte Teil ist äußerst spannend und lebt von dramatischen Ereignissen, die uns in ihren Bann ziehen. Besonders am Ende gab es einige Stellen, an denen sogar ich angefangen habe zu schluchzen. Das ist sehr selten. Nur wenige Büchervermögen aus mich zu Tränen zu rühren.

Auch wenn mir klar ist, dass die griechische Götter Geschichte hier stark abgewandelt ist, finde ich den Umgang mit diesem Mythologie dennoch sehr überzeugend. Diese Trilogie macht Lust auf mehr mythologische Bücher.

Am Ende ist der Umgang der Menschen mit der Erde ein vorherrschendes Thema, was vielleicht manche Leser abschrecken könnte. Auch wenn es teilweise schmutzig wird, finde ich es nicht zu viel, gerade so erträglich und insgesamt wird die Message aus meiner Sicht gut rüber getragen.

Ich weiß, dass es sich um ein Jugendbuch handelt, es sich vermutlich an Jugendliche, Mädchen oder Frauen richtet aber ich kann nur wiederholen, dass ich dieses schon liebe und auch wieder mal nicht bereut habe, eine Trilogie aus diesem Bereich zu lesen.

Ich muss wirklich sagen, dass ich bisher alle Bücher von Marah Woolf liebe.

 

ISBN 978- 3-791-50042-3

Dressler, 2018

480 Seiten

Montag, 14. November 2022

„Götterfunke (2) - Hasse mich nicht“ von Marah Woolf

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Inhalt:

Jess kann es kaum glauben, als Cayden und die anderen Götter plötzlich ihre Klassenkameraden sind. Stimmt es, dass sie nur so schnell wieder aufgetaucht sind, weil sie Jess vor Agrios beschützen wollen? Cayden ist wieder zuckersüß zu ihr, aber dass er einfach mit Robyn geschlafen hat, obwohl er ihr Hoffnungen gemacht hat, kann sie ihm nicht verzeihen. Welches Spiel spielt er?

 

Meinung:

Die Leserschaft ist über Prometheus Spiel natürlich bestens informiert. Stellt sich nur die Frage, ob er diesen zweiten „Durchgang“ erfolgreich abschließen wird oder nicht? Anfangs dachte ich, dass das doch nicht spannend werden kann. Aber nach um nach hat sich für mich eine Klever eingefädelte Spannung entwickelt, mit der ich nicht gerechnet habe.

Auch wenn mich diese Reihe bisher nicht so überzeugt wie die anderen Bücher von Woolf, macht mir die Liebesgeschichte von Jess und Cayden doch großen Spaß. Ich würde sogar fast behaupten, dass ich etwas über die griechischen Götter gelernt habe.

Zum Glück schafft es der Hauptcharakter immer wieder, dass die Handlung nicht langweilig wird. Jess überrascht mit teilweise unvorhersehbaren Reaktionen. Was mich aber besonders überzeugt sind die Gedankensprünge, die die Autoren versteht äußerst realistisch rüber zu bringen. Jess Gedanken wechseln oft hin und her, genauso wie es einen verliebten Jugendlichen entsprechen würde. Daher gefällt mir der Stil dieses Buches wieder sehr gut.

Die zweite Hälfte des zweiten Bandes, fand es insgesamt besser als den ersten Teil. Besonders das Ende hat mich sehr bewegt und ich erwarte mit Spannung wie die Geschichte weitergeht. Eine abschließende Meinung werde ich mir erst nach dem dritten Band erlauben.

 

ISBN 978- 3-791-50041-6

Dressler, 2017

480 Seiten

Dienstag, 1. November 2022

„Götterfunke (1) - Liebe mich nicht“ von Marah Woolf

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Inhalt:

Jess ist mit ihrer besten Freundin Robyn auf dem Weg in ein Sommercamp in den Rocky Mountains. Als sie einen Autounfall haben hört sie eine Unterhaltung und plötzlich sitzen sie unversehrt wieder im Auto. Nur Robyn kann sich an nichts erinnern. Wer hat die Beiden gerettet? Und wir sind diese irre attraktiven Typen die ins Camp eingezogen sind. Besonders von Cayden kann sie nicht den Blick abwenden. Aber sein Verhalten ist manchmal nicht gerade charmant. Dass er ein Göttersohn ist, ahnt sie noch nicht…

 

Meinung:

Das Buch ist aus der Ich-Perspektive von Jess erzählt, einzig unterbrochen von den Berichten des Hermes. Durch diese kurzen Einschübe erfährt der Leser warum die Götter/Titanen sich unter die Menschen gemischt haben und warum besonders Cayden sich so verhält wie er es tut.

Diese Technik lässt einen innerlich dauernd den Kopf schütteln, weil Jess ja keinen blassen Schimmer hat über seine wahren Beweggründe. Ich bin mir nicht sichern ob ich das mag. Aber insgesamt finde ich Woolfs Schreiberin wieder sehr gut. Ich liebe ihre Bücher.

Der Roman ist spannend und voller Liebeskitsch, was einem bei den Titeln der Reihe schon vorher klar sein müsste. Genau das worauf ich zurzeit Lust habe.

Die ganzen Infos über die griechische Götterwelt konnte ich anfangs nicht gut einordnen (obwohl mich die griechische Mythologie schon immer interessiert hat). Später war ich aber froh über diese Exkurse, weil ich die Figuren dann auch anders betrachtet habe.

Ich freue mich auf die nächsten zwei Bände. Wobei ich schon schlucken muss und ich hoffe, dass der Titel „Hasse mich nicht“ (Band 2 der Trilogie) nicht ausschließlich Programm ist. Das wäre nicht schön. Mals sehen.

 

ISBN 978- 3-791-50029-4

Dressler, 2017

464 Seiten