Ungekürzte Ausgabe mit Nachworten u. Kritiken mehrerer Autoren.
Inhalt:
Ein junger Abenteurer startet eine Expedition zum Nordpol und 40 mit seiner Schiff Mannschaft im Eis fest. Diese sieht hier zunächst ein schattenhafte Monster vom Schiff weglaufen und kurz darauf. Gabeln Sie den halb toten Doktor Frankenstein auf. Er erzählt die Geschichte eines Mannes und eines Monsters.
Meinung:
Die Erzählung über Frankenstein Monster scheint einerseits jeder zu kennen, doch andererseits kratzen alle Filme nur an der Oberfläche. Ich war überrascht von der Tiefe des Werkes von den mannigfaltigen Aussagen.
Auch wenn die Sprache zunächst etwas schwierig zu lesen war, habe ich mich schnell damit zurecht gefunden. Dies sollte ein geübten Leser nicht von der Geschichte abschrecken.
Es handelt sich hierbei wirklich um ein Klassiker der Weltliteratur und hätte mich in der Mittelstufe mehr begeistert als „Das Fräulein von Scudery“.
In diesem Buch wird tief in die menschliche Psyche geblickt. Man fühlt sich sowohl Frankenstein als auch seine Monstern nah. Die Autorin schafft es, beide Seiten zu beleuchten und stimmt, einem nachdenklich über sein eigenes Inneres selbst.
Was macht jemanden zum Menschen? Wo hört das Tier auf und fängt der Mensch an wann ist man ein Monster? Wie wird man zu einem Monster? Kann man eine Monster verzeihen?
Zitat:
Saite um Saite ward angeschlagen, mehr und mehr erfüllte nur noch ein Gedanke, ein Begriff, ein Wille meinen Sinn. So vieles also ist schon errungen worden, rief Frankensteins Seele - ich aber will noch mehr, noch weit mehr erreichen: Voranschreitend auf dem schon vorgezeichneten Pfade will ich der Menschheit bislang unbekannte Wege erschließen, will auch noch unentdeckte Kräfte entdecken und der Welt das tiefste Geheimnis der Schöpfung offenbaren!
(Seite 58)
ISBN 3-423-62031-5
dtv, 1993 (c.1818)
350 Seiten