Dienstag, 7. Oktober 2025

„Siddhartha“ von Hermann Hesse

Inhalt:

Die fiktive Lebensgeschichte des Buddhas Siddhartha.

 

Meinung:

Die Hauptfigur durchlebt verschiedene Lebensphasen, die immer das Ziel verfolgen, eine allgemeine Weisheit zu finden.

Hier werden die buddhistischen und taoistischen Lehrern auf gut verständliche Weise, einfach dargestellt.

Hesse schafft es, ein Gefühl für diese allgemeingültige Lehre so zu vermitteln, dass man sich allein durch das Lesen bereichert fühlt.

Diese Erzählung geht einem unter die Haut und mitten ins Herz. Ich hatte sogar das Gefühl, dass sie mich ruhiger gemacht hat. Das muss dieser Tage schon etwas bedeuten.

Vermutlich werde ich dieses Buch in ein paar Jahren noch mal lesen und wieder Neues daran finden.

Nach dem Lesen habe ich mich schlauer, irgendwie „weiser“ gefühlt. Und wieder mehr ich selbst.

Nicht umsonst hat Hesse die Literaturnobelpreis erhalten. Dieses Buch sollte Pflichtlektüre in jeder Schule werden.


Zitat:

[..]keine Lehre konnte ein wahrhaft Suchender annehmen, einer, der wahrhaft finden wollte. Der aber, der gefunden hat, der konnte jede, jede Lehre gutheißen, jeden Weg, jedes Ziel, ihn trennte nichts mehr von all den tausend anderen, welche im Ewigen lebten, welche das Göttliche atmeten.

(Seite 90)

 

ISBN 3-518-36682-3

Suhrkamp, 1974 (c.1922)

130 Seiten

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