Dienstag, 19. Mai 2026

„Mesrée“ von Florian Clever

Inhalt:

Wir begleiten den Ratsschreiber Sajit bei diversen Abenteuern in seiner Heimatstadt, Mesrée. Diese Wüstenstadt wird von allerlei Unheil heim gesucht. Es geht magisch zu.


Meinung:

Bei diesem Buch handelt es sich um eine Gesamtausgabe von zwei Roman. Faktisch ist es aber eine zusammenhängende Geschichte in zwei Teilen. Das Fantasy Genre steht nicht unbedingt im Mittelpunkt obwohl es Magie und Dämonen gibt in dieser Welt.


Man lernt die Hauptfigur gut kennen, obwohl viele Details wie heimische Familienmitglieder und Ähnliches nicht erwähnt werden. Aber man leidet mit Sajit mit, der sich als wahrer Held bewährt.


Die Geschichte lässt sich leicht lesen, ohne oberflächlich zu werden. Die Handlung ist spannend und es gibt kaum langatmig Stellen.

Lediglich kritische Höhepunkte vermisse ich. So ein richtiges Drama entsteht nicht. Ich hatte in keiner Situation das Gefühl, dass die Geschichte für jemanden schlecht enden könnte.


Das ist das zweite Werk, was ich von Clever gelesen habe. Wenn wir dieses Jahr auf der Buchmesse wieder einen seiner Bücher begegnet, werde ich mir noch mal eins holen. Ich mag seinen Stil sehr gerne, er schreibt einfühlsam und vor allem wird es nicht aufgesetzt. Ich kann seine Werke empfehlen bisher.


Zitat:

Er drehte die Lamelle zurück nach unten. »Geh wieder ins Bett. Wir haben genug gesehen. >Wenn erst die Sonne aufgegangen ist, kehren auch die Farben wieder zurück<, so sagen die Propheten. Recht haben sie. Lass dir das Herz nicht schwer werden. Mesrée ist stark, auch ohne diese Feiglinge.

Vielleicht stärker, als mit ihnen.«

(Seite 141)



ISBN 978-3-96966-826-9

Florian Clever Verlag, 2021

600 Seiten

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