Donnerstag, 3. November 2016

James Dashner - "Maze Runner - Die Auserwählten 2 - In der Brandwüste"



Band 2 der Maze Runner-Trilogie

Über den Autor:
James Dashner wird 1972 in Georgia (USA) geboren. Er studiert und arbeitet zunächst im Bereich Rechnungswesen, bevor er beschließt sich gänzlich der Schriftstellerei zu widmen. 2003 bringt er seinen ersten Roman heraus und erhält in den folgenden Jahren zahlreiche Auszeichnungen für seine Werke.
(Quelle: wikipedia)

Inhalt/Über das Buch:
Die Lichter realisieren, das man der Organisation ANGST nicht trauen kann. Sie müssen es irgendwie schaffen durch die Brandwüste und die Stadt in den "sicheren Hafen" zu gelangen. Doch die Stadt ist überlaufen von den Cranks.

Meinung:
Als mittlerer Band der Trilogie lebt der Roman davon teilweise Fragen zu beantworten, aber immer wieder Neue aufzuwerfen. An dieser Stelle möchte ich nicht gerne viel Spoilern, deswegen mache ich es kurz:

Das Buch ist actionreicher als sein Vorgänger. Es fühlt sich ein bisschen wie eine Folge von "The Walking Dead" an. Oder wie eine Mischung aus "Mad Max" und "Die Tribute von Panem".
Man fiebert mit dem dem Hauptcharakter mit. Aber es stört mich, dass er so blind und blauäugig durch die Gegend rennt. Wenn ihm jemand was getan hat, ist das nach zwei Seiten wieder vergeben und vergessen. Auch wenn gesagt wird, das Tom am Ende kein Vertrauen mehr zu Teresa hat, merkt man davon nicht viel. Finde ich schlecht umgesetzt.

Mehr kann ich eigentlich erst sagen, wenn ich auch den dritten Band gelesen habe. Man muss die Trilogie glaube ich eher als Ganzes bewerten.

Fazit:
Actionreicher und spannender als sein Vorgänger, lässt aber viele Fragen offen. Mal sehen, wie es weitergeht...

Zitat:
Es war eine Wüste.
Vor ihnen erstreckte sich die flache Einöde aus trockener, lebloser Erde, so weit das Auge reichte. Weit und breit kein Baum. Kein Busch. Keine Hügel oder Täler. Nichts als ein orangegelbes Meer aus Staub und Steinen; heiße Luft schwamm am Horizont und waberte himmelwärts, als ob jedes Leben, das es dort vielleicht geben mochte, in den wolkenlosen, blassblauen Himmel schmelzen würde.
[...]
(Seite 136)

Autor:James Dashner
Kategorie:Dystopie / Fantasy / Jugendbuch 
Erstveröffentl.:2010
Ausgabe von:2014
Seiten:484
Verlag:Carlsen
ISBN:978-3-551-52068-5

Bewertung (max. 5 Pkt.)
Stil:4-5
Handlung:4
Charaktere:4
Spannung:4
Humor:3
Fantasie:3
Gesamteindruck:4--

Montag, 31. Oktober 2016

Randall Munroe - "What if? Was wäre wenn?"


Bild-Quelle: www.amazon.de


Über den Autor:
Randall Munroe wird 1984 in Pennsylvania geboren und arbeitet nach seinem Uni-Abschluss für die NASA an Robotern. Seit 2006 startet er seine Vollzeit-Karriere als Comic-Zeichner. Er wird bekannt durch seinen Webcomic auf xkcd.com
(Quelle: wikipedia)

Inhalt/Über das Buch:
Das Sachbuch beschäftigt sich mit allerhand hypothetischen, wissenschaftlichen Fragen an den Autor, bei denen eine extreme Fiktion mitspielt. Zum Beispiel:
"Wie lange könnte ein Atom-U-Boot auf einer Erdumlaufbahn durchhalten?"
"Wie viel MACHT-Energie kann Yoda erzeugen?"
"Wie hoch kann ein Mensch werfen?"
usw.

Meinung:
Das Buch lässt sich flüssig lesen, obwohl es sich um ein gut recherchiertes Sachbuch handelt. Der Autor lockert die wissenschaftlichen Erörterungen immer wieder durch seine lustigen Comics und allerhand einfallsreiche Kommentare und Fußnoten auf. Er macht hierbei auch witzige Bezüge zu den klassischen Fantasy und Science Fiction Geschichten, wie z.B. Star Wars...

Besonders gut gefällt mir sein Kapitel "Selbstbefruchtung", in dem er auch anschaulich die menschliche Genetik/Erblehre erklärt (für mich besonders interessant, weil ich Biologie nach der Zehnten abgewählt habe und deswegen keine Erblehre in der Schule durch genommen habe).

Außerdem finde ich, dass er in dem Kapitel "Lego-Brücke" besonders lustige und gut passende Fußnoten verwendet.
Er nimmt dabei auf geschickte Weise immer wieder Leute auf Korn, ohne dass es sehr angreifend wirkt.

Manche Kapitel sind lehrreicher als andere, aber alle sind irgendwie unterhaltsam. Wobei ich sagen muss, dass mir die zweite Hälfte besser gefallen hat als die Erste.

Meistens werden Physikfragen beantwortet - schade, dass nicht mehr auf die Bio Fragen eingegangen wird. Überhaupt wundere ich mich manchmal warum er einige Fragen in die Rubrik "Seltsame (und beunruhigende) Fragen aus dem "What if?"-Posteingang" abschiebt. Hier lässt er sie meist unbeantwortet und macht sich auch noch in Form eines Comics/einer Karikatur darüber lustig. Denn ich finde "Kann man so viel weinen, dass man davon austrocknet?" und "Wie hoch liegt der gesamte Nährwert eines durchschnittlichen menschlichen Körpers (Kalorien, Fett, Vitamine, Mineralstoffe usw.)?" mindestens genau so interessant, wie (die ausführlich beantwortete Frage) "Was wäre, wenn man eine Gewehrkugel von der Dichte eines Neutronensterns aus einer Handfeuerwaffe (wie auch immer) auf die Erdoberfläche abfeuert - würde die Erde da zerstört werden?".

Insgesamt macht mir das Buch Spaß aber ich kann es nur Leuten empfehlen, die sich auch sehr für wissenschaftliche Themen interessieren. Also ist das Buch aus meiner Sicht nur für Nerds und solche die es werden wollen interessant.

Fazit:
Wirklich nett für Zwischendurch. Super recherchiert. Macht Spaß, wenn man auf Wissenschaft steht...


Autor:Randall Munroe
Kategorie:Sachbuch, Science Fiction, Unterhaltung 
Erstveröffentl.:2014
Ausgabe von:2014
Seiten:368
Verlag:Knaus
ISBN:3-813506-525

Bewertung (max. 5 Pkt.)
Stil:4
Handlung:2
Charaktere:2
Spannung:2
Humor:4
Fantasie:3
Gesamteindruck: 3 

Freitag, 21. Oktober 2016

Susanne Riderer - "In Dir geborgen - Mein Krebs-Tagebuch"



Über den Autor:
Susanne Riderer (geb, 1967) ist Übersetzerin und engagiert sich ehrenamtlich in der Öffentlichkeitsarbeit des Missionswerks Wycliff.
(Quelle: aus dem Buch / Klappentext)

Inhalt/Über das Buch:
Susanne entdeckt einen Tumor und handelt nicht sofort. Sie lässt sich noch etwas Zeit bevor sie zum Arzt geht. Dann nimmt sie aber alles mutig auf sich und fühlt sich stets getröstet von Gott und der Aufmerksamkeit ihrer vielen Freunde.

Meinung:
Dieses kleine Büchlein lag bei meinem Vater auf dem Schreibtisch. Seine Frau konnte es leider nicht mehr, sie ist vor zehn Tagen an Krebs gestorben...

Um Krebs geht es auch in diesem Buch. Die Autorin schreibt von ihren Erfahrungen mit Brustkrebs.
In ihren kurzen Tagebucheinträgen fasst sie immer wieder Mut durch ihren Glauben. Sie verlässt sich darauf, dass Gott schon weiß was ER tut, und dass ER auch mit ihrer Krankheit einen höheren Sinn verfolgt. Sie vertraut vollständig auf Gott und hat auch keine Angst vor dem Tod, weil sie aus ihrer Sicht dann das Leben nach dem Tod bei Gott antreten würde.

Es ist eine schöne Vorstellung - vor nichts Angst haben. Alles wird kommen, wie Gott es geplant hat. Sie sagt zwar, man muss trotzdem alles hier versuchen zur Heilung (Operationen, Chemo, usw.), aber letztlich liegt es in Gottes Hand.
Kann ich das auch glauben? Habe ich genug Vertrauen, um mein Leben in SEINE Hände zu legen? Ich denke, ich bin schon so weit. Überhaupt, wenn man schon relativ viel Leid erfahren hat, kann man den Dingen entspannter entgegen blicken. Man kann doch alles irgendwie überstehen und wenn nicht, dann hat es halt nicht sollen sein - so spricht man sich dann immer selbst zu.
Ist das ein Fehler?
Ich meine ja nicht, dass man aufgeben soll. Aber sich nur zu fürchten bringt überhaupt nichts.

Ich finde es schade, dass das Buch nicht weiter in die Tiefe geht. Es handelt sich wirklich nur um kurze Notizen. Man kann sich noch so viele Gedanken dazu machen. Aber das muss man dann allein. Das Buch dient hier nicht als Werkzeug für diese tiefen Gedanken.

Die Bibelstellen sind wirklich schön ausgewählt und überaus passend eingearbeitet. Gefällt mir insgesamt sehr gut.
Dennoch würde ich das Buch niemandem in die Hand drücken, der selbst gerade schlimm erkrankt ist - wirkt das Buch auf mich doch sehr kurzweilig, auch was das schwierige Thema des Umgangs mit so einer Krankheit ist. Es wirkt fast so, als wäre es ein leichtes mit der Krankheit fertig zu werden. Mit Gottes Hilfe möge es das vielleicht auch sein, aber es kann auch ganz anders aussehen. Schwieriges Thema. Zu kurzes Buch dafür.

Fazit:
Nett eingearbeitete Bibelzitate, in eine eher schwierige Situation und dafür leider etwas flach bearbeitet...

Zitat:
Am Abend vor der Computertomografie stoße ich auf Jeremia 17,7-8: "Gesegnet ist der Mensch, der sich auf den Herrn verlässt und dessen Zuversicht der Herr ist. Der ist wie eine Baum, am Wasser gepflanzt ... Denn obgleich die Hitze kommt, fürchtet er sich nicht ..."
   Am nächsten Morgen komme ich also in diese berühmt-berüchtigte Röhre. Bevor der Arzt mir das Kontrastmittel spritzt, sagt er: "Sie werden wahrscheinlich gleich so eine Hitze fühlen, aber Sie brauchen nicht zu erschrecken, das ist nichts Schlimmes." Ich muss fast grinsen, denke dankbar an den Vers von gestern Abend, und antworte: "Nein, wenn die Hitze kommt, fürchte ich mich nicht."
[...]
(Seite 20, Die Hitze)

Autor:Susanne Riederer
Kategorie:Erfahrungen, Tagebuch, Notizen 
Erstveröffentl.:2010
Ausgabe von:2010
Seiten:116
Verlag:Francke
ISBN:978-3-86827-198-0 

Bewertung (max. 5 Pkt.)
Stil:3-4
Handlung:2
Charaktere:2
Spannung:3
Humor:2
Fantasie:2
Gesamteindruck:

Mittwoch, 28. September 2016

J. K. Rowling - "Harry Potter und das verwunschene Kind"



Teil Eins und Zwei - Ein Theaterstück von Jack Thorne

Über den Autor:
Joanne Kathleen Rowling wird 1965 in England geboren und muss nach einer gescheiterten Beziehung als Alleinerziehende von Sozialhilfe leben. In dieser Zeit entsteht der erste Band der Harry-Potter-Heptalogie - die Bücher, die sie weltweit zu einer Legende werden lassen!
(Quelle: wikipedia)

Inhalt/Über das Buch:
Harrys jüngster Sohn, Albus, schlägt nun gar nicht nach ihm. Dann landet Albus ausgerechnet noch in Slytherin. Dort fühlt der sich aber sehr wohl und freundet sich promt mit Malfoys Sohn, Scorpius, an. Die Jahre vergehen, aber Albus steht immer im Schatten seines berühmten Vaters. Als er dann noch gebeten wird die Zeit zu ändern und Cedric Diggory zu retten, der damals beim Trimagischen Turnier gestorben ist, will Albus endlich allen zeigen, dass er was drauf hat...

Meinung:
Zunächst muss ich nochmal betonen, dass es sich hierbei nicht um einen Roman handelt, sondern um das fertige Theater-Script in Endform. Offenbar waren viele Leser und Harry Potter Fans irritiert, als sie das Buch aufschlugen und ein Stück vor sich sahen. Ich wusste genau was auf mich zukommt und wurde auch nicht enttäuscht.

Es handelt sich aus meiner Sicht um ein wirklich gelungenes kleines Theaterstück, was offensichtlich für die ganze Familie konzipiert wurde.
Die Handlung ist nicht besonders umfangreich. Die Geschehnisse sind recht überschaubar. Aber es entwickelt sich doch reichlich Action und ich konnte mir beim Lesen jede einzelne Szene wunderbar vorstellen. Das Script ist wirklich gut geschrieben.
Für mich lies es sich runter lesen wie nichts. Das es als Theaterstück geschrieben ist, stört mich gar nicht - nach kurzer Zeit habe ich das nicht mal mehr gemerkt, ich habe direkt die Figuren auf der Bühne gesehen. Kein Problem, dass es keine atmosphärischen Beschreibungen der Umgebung oder Ähnliches gab. Dadurch, dass ich alle Harry Potter Romane (teilweise sogar mehrmals) gelesen habe, hatte ich keine Probleme mir die ganze Welt und die einzelnen Situationen sofort vorzustellen. Das dürfte jeder Fan ohne Stress hinbekommen haben.

Grundsätzlich gefällt mir auch die Idee mit der Zeitreise. Dabei hat sich aus meiner Sicht am Ende ein kleiner Drehbuchfehler eingeschlichen: (Achtung Spoiler Alarm) Albus ist bereits in einer anderen Zeitlinie und lässt seinem Vater dann eine nachricht zukommen, die dieser in seiner (also Albus alter Zeitlinie) liest - etwas unlogisch, da Albus ja schon in einer neuen Zeitlinie ist...

Dennoch macht die ganze Geschichte sehr viel Spaß und man denkt angestrengt mit, ob die Zeitreisen jetzt zum gewünschten Ergebnis führen...

Fazit:
Kein Roman, kein literarisches Meisterwerk, aber ein wirklich nettes Theaterstück und ein Muss für jeden Harry Potter Fan!

Zitat:
GINNY:  Harry. Was ist los?
HARRY: Alles in Ordnung. Mir geht's gut. Hab dich verstanden. Ich werd versuchen -
GINNY:  Tut die deine Narbe weh?
HARRY: Nein. Nein. Mir geht's gut. Also, nox das jetzt weg und lass uns schlafen.
GINNY:  Harry. Wann hat deine Narbe zum letzten Mal wehgetan?
(Harry wendet sich GINNY zu, sein Gesicht spricht Bände.)
HARRY: Vor zweiundzwanzig Jahren.
[...]
(Seite 56)

Autor:J. K. Rowling
Kategorie:Fantasy, Theaterstück
Erstveröffentl.:2016
Ausgabe von:2016
Seiten:340
Verlag:Carlsen
ISBN:978-3-551-55900-5

Bewertung (max. 5 Pkt.)
Stil:4
Handlung:2
Charaktere:3
Spannung:4
Humor:2
Fantasie:3
Gesamteindruck:

Sonntag, 24. Juli 2016

No. 178 - "Willkommen in...Alken"

Wir haben hier wieder zwei nette Tage verbracht. Alken ist wirklich ein wunderschönes Örtchen an der Mosel. Die Eltern von einem sehr guten Freund wohnen hier und haben hier ein Haus mit Ferienwohnungen. Einmal im Jahr quartieren wir uns hier ein und verbringen ein paar schöne Tage mit Brettspielen und unseren Freunden. Das ist immer super schön.

Diesen Cache haben wir schnell gefunden, als wir morgens zum Bäcker aufgebrochen sind.
Super schöne Gegend hier an der Mosel!

GC61CDA - "Willkommen in...Alken" - Alken - D

Freitag, 1. Juli 2016

Dan Brown - "Inferno"

Bild-Quelle: www.amazon.de

Band 4 der Robert-Langdon-Reihe

Über den Autor:
Dan Brown wird 1964 in Exeter (New Hampshire) geboren und wächst als wohlbehütetes Kind intellektueller Eltern auf. Nach seinem Englisch- und Spanischstudium startet er eine weniger erfolgreiche Karriere als Musiker, die er aber nach wenigen Jahren aufgeben muss.
Ab 1995 arbeitet er als Lehrer und beginnt parallel seine Schriftstellerkarriere. Der Durchbruch als Autor gelingt ihm mit seinem Roman Sakrileg (2003), das zweite Buch um den sympathischen Professor Dr. Langdon.
(Quelle: wikipedia)

Inhalt/Über das Buch:
Ein genialer Gen-Wissenschaftler will dafür sorgen, dass die Überbevölkerung der Menschen gestoppt wird. Er will einen Erreger loslassen, der eine Pandemie ungeahnten Ausmaßes verursacht. Ist Dr. Robert Langdon schnell genug um den Spuren zu folgen, oder wird ein Inferno wie in Dantes "Göttlicher Komödie" ausgelöst...?

Meinung:
Leider muss ich vorweg nehmen, dass ich insgesamt sehr enttäuscht von dem Roman bin und dass es wohl der letzte Dan Brown gewesen sein wird, den ich gelesen habe.

Die Geschichte beginnt für den Leser ziemlich frustrierend: mit einem Gedächtnisverlust des Hauptcharakters.
So geht es auch die ganze Zeit weiter - unser Protagonist, Robert Langdon, fragt sich dauernd, was er die letzten zwei Tage verpasst hat und ist lediglich auf der Spur seiner eigenen Erinnerungen.

Die Dramatik der Handlung wird zwar zu Beginn langsam aufgebaut, verpufft aber in einem wenig spektakulären Ende. Das große Drama bleibt aus. Das stört mich als Leser doch enorm. Außerdem wird die Geschichte nicht mal richtig aufgelöst - das Problem bleibt am Ende weiterhin bestehen. Zurück bleibt für mich ein Gefühl, als herrsche jetzt "Friede, Freude, Eierkuchen"...
Leider enttäuschend.

Bisher leben die Romane um Langdon ja davon, dass Brown den Ort der Handlung genau unter die Lupe nimmt und geschichtlich und kunsthistorisch für mich, unwissenden Leser, aufbereitet und interessant macht. Bei diesem Buch fehlt mir dieses Gefühl und die dazugehörige Atmosphäre völlig. Es spielt dieses Mal in mehreren großen und interessanten Städten, so dass alle irgendwie auf der Strecke bleiben. Kurz werden noch die beliebtesten Ziele aneinander gereiht und Langdon ergießt sich noch in Selbstreflektion über die Orte. Es kommt für mich einfach keine Intensität rüber; es wirkt auf mich, als wollte Brown dieses Mal nur mit seiner Recherche prahlen. Bei mir kommt so keine gute Stimmung auf.

Die Charaktere werden aus meiner Sicht auch nicht wirklich beleuchtet. Über die Hauptfiguren erfährt man praktisch kaum Hintergrund. Wahrscheinlich wird vorausgesetzt, das man den Charakter des Robert Langdon bereits kennt. Das kann ich aber nur zum Teil gut heißen, denn trotzdem ist seit seinem letzten Abenteuer ja auch wieder einige Zeit vergangen und er mag sich sicherlich auch verändert haben. Entwicklung?!

Für einen "neuen" Leser ist diese Geschichte also erst Recht nichts...

Fazit:
Alles in Allem bin ich also sehr enttäuscht von dem Buch, der Geschichte und dem Stil. Echt schade, da ich ein Fan von der Robert Langdon Reihe war und diese Bücher zu den wenigen Thrillern/Krimis gehört haben, die ich lesen mochte.

Zitat:
"Sehr wohl." Der Provost machte sich eine Notiz. "An wen soll ich dieses Objekt liefern?"
"An die silberhaarige Teufelin."
Der Provost blickte auf. "Ein Geschenk für Ihre Peinigerin?"
Die Augenlider des Klienten flatterten. "Mehr ein Dorn in ihrer Seite... Ein kleiner geistreicher Stachel, gefertigt aus einem Knochen. Sie wird feststellen, dass es sich um einen Plan handelt, eine Karte... ihren persönlichen Vergil, den Führer in ihre private Hölle."
Der Provost sah den Klienten für eine Weile an. "Wie Sie wünschen. Betrachten Sie es als erledigt."
[...]
(Kapitel 17)

Autor:Dan Brown
Kategorie:Thriller
Erstveröffentl.:2013
Ausgabe von:2014
Seiten:686
Verlag:Bastei Lübbe (Kindle Edition) 
ISBN:978-3-8387-3026-4

Bewertung (max. 5 Pkt.)
Stil:2
Handlung:3
Charaktere:1
Spannung:3
Humor:2
Fantasie:1
Gesamteindruck:2-

Mittwoch, 29. Juni 2016

No. 177 - "Blick auf Weitersburg"

Langsam versuche ich wieder ins Cachen einzusteigen. Mit einem kleinen Baby, fällt es mir echt schwer, Caches zu finden die mich aktuell nicht überfordern...

Dieser Cache war super einfach - das hab sogar ich hinbekommen :)
Tatsächlich muss ich gestehen, dass ich vor Ewigkeiten hier schon einmal gesucht habe und nichts fand. Da muss ich wohl blind gewesen sein, der Cache war nämlich sehr leicht zu finden...

Hat mir Spaß gemacht. Sollte ich wiederholen...


GC2J1VP - "Blick auf Weitersburg" - Koblenz - D

Montag, 20. Juni 2016

Einladungen zur Taufe gebastelt


So sahen die Taufeinladungen zur Taufe von meinem Sohn aus. Die Taufe hat an Ostern stattgefunden und war sehr schön - vielen Dank nochmal an Alle, die diesen Tag mit uns verbracht haben. LG

Samstag, 18. Juni 2016

"Happy Bird-day" Karten mit Hero Arts Stempeln


Diese Karten habe ich mit einem wunderschönen Hero Arts Stempel Set gebastelt, dem Layering Set "Bird & Branch". Mit den Farbkombinationen habe ich mich ein wenig ausgetobt.In dem Set sind auchnoch kleine Blüten enthalten, die ich hier aber nicht verwendet habe...
Die Layering Technik macht super viel Spaß - so werden die Stempelmotive noch viel facettenreicher!

Mittwoch, 1. Juni 2016

No. 176 - "Der Kagstein"


...seit langer Zeit endlich mal wieder cachen gewesen - an meinem Geburtstag :-)

Hat super viel Spaß gemacht. Auch die alte Heimat wieder zu sehen war schön. Ein Haustierchen habe ich auch von dort mitgebracht - eine Zecke. Naja, die bin ich schnell wieder losgeworden...

Oben seht ihr die tolle Aussicht vom Kagstein!


GC618M1 - "Der Kagstein" - Hürben (Baden-Württemberg) - D