Mittwoch, 4. April 2012

Ingrid Noll - "Ladylike"


Über den Autor:
Ingrid Noll wird 1935 in Shanghai geboren.
Erst im Alter von 56 Jahren veröffentlicht sie ihren ersten Roman und feiert daraufhin viele Erfolge als anerkannte Krimi-Autorin. Mehrere ihrer Bücher werden auch verfilmt.
(Quelle: wikipedia)

Inhalt/Über das Buch:
Die zwei in die Jahre gekommenen Freundinnen Lore und Anneliese haben sich zu einer Damen-WG zusammengeschlossen und verleben einen ruhigen Lebensabend. Die traute Zweisamkeit wird aufgerüttelt als der sich immer öfter der alte Jugendfreund Ewald blicken lässt.

Meinung:
Auch wenn mir die Handlung ansatzweise durchaus gefallen hat, muss ich doch insgesamt kritisieren, dass alles recht langweilig beschrieben wird und es kaum Höhepunkte zu verzeichnen gibt.

Die Charaktere sind nicht besonders tief beschrieben (trotz Erzählung aus der Ich-Perspektive), was zu steigendem Desinteresse bei mir geführt hat. Wenigstens hier hätte Noll mehr aus ihrer guten Idee herausholen können.

Hinzu kommt, dass beide Damen auch in höherem Alter gut zurechtkommen und weder an Geldsorgen, noch an Alterserscheinungen leiden. Das wirkt unrealistisch auf mich und lässt auch die Oberflächlichkeit des Romans durchscheinen. Schade.

Fazit:
Der angenehme Erzählstil reißt die fade Handlung leider nicht heraus.

Zitat:
[...]
Manchmal liege ich im Bett und ziehe Bilanz über mein bisheriges Leben. Ich muß es hinnehmen, daß ich umständlicher werde, aber in meinem Alter kann man sich sowieso kaum mehr ändern und muß akzeptieren, daß man noch nie perfekt war.
[S. 107]
Autor:Ingrid Noll
Kategorie:Unterhaltung
Erstveröffentl.:2005
Ausgabe von:2006
Seiten:338
Verlag:Diogenes
ISBN:3-257-06509-4

Bewertung (max. 5 Pkt.)
Stil:4
Handlung:2
Charaktere:3
Spannung:1
Humor:2
Fantasie:2
Gesamteindruck:2+

Sonntag, 1. April 2012

No. 123 - "Spielmannslied"


Die Sonne hat heute super gestrahlt und uns einen überraschend schönen Tag beschert. Da hatten wir die Lust noch schnell einen Cache zu finden (bevor wir uns in der Eisdiele den "Wanst" voll hauen)...

Ich hoffe sehr, bald wieder öfter zum Cachen zu kommen!

GC254KE - "Spielmannslied" - Alzey - D

Freitag, 23. März 2012

"Babys" müssen weg


Heute habe ich meinen gesamten Nachwuchs weggeben müssen. Es waren einfach zu viele Fische für mein kleines Aquarium. Nachdem ich beide Nachwuchsgenerationen in den Transporttüten verstaut hatte, wusste ich nun endlich auch mal die korrekte Anzahl: 2 x 12 Black Molly Babys hatte die tapfere Black Molly Mama zur Welt gebrcht. Leider war sie durch die zweite Geburt verwundet und ich musste sie von ihrem Leid erlösen. Dafür habe ich sie zunächst mit Baldriantropfen betäupt, bevor ich sie getötet habe. Es ging sehr schnell, traurig war ich danach dennoch.
Die 24 Jungfische habe ich an einen Mitarbeiter bei unserem MegaZoo gegeben. Er hat zuhause noch ein Aquarium, wird sie aber vermutlich auch als Futterfische nehmen.
So ist das Leben - fressen und gefressen werden.

Sonntag, 18. März 2012

Goldene Schmetterlinge zum Geburtstag


Wieder eine Geburtstagskarte, diesmal wieder für eine liebe Kollegin. Farblich bin i ch nióch nicht so richtig auf den Frühling eingegangen (ich glaube, die Karte wäre auch als Hochzeitskarte durchgegangen - aber so weit ist es bei ihr NOCH nicht...).

Donnerstag, 1. März 2012

Schnipsel und Streifen Gebutstagskarte


Für meinen lieben Kollegen (zu anderen Bastelarbeiten komme ich zurzeit echt nicht), eine einfache Geburtatsgakarte, die vielleicht ein bisschen zu bunt geworden ist für einen Kerl ;-)
lg, grisa

Sonntag, 19. Februar 2012

Geburtstagskarte mit Streifen


Diese Karte habe ich wieder für eine Kollegin gebastelt.
Die Karte ist einfach und schlicht, innen nur noch mit ein paar einfachen Stempelmotiven verziert (habe ich schon erwähnt, dass Grün meine Lieblingsfarbe ist?).


Freitag, 10. Februar 2012

Walter Moers - "Das Labyrinth der Träumenden Bücher"


Über den Autor:
Walter Moers wird 1957 in Mönchengladbach geboren. Über ihn ist nur wenig bekannt, weil er nur selten in der Öffentlichkeit auftritt und auch nur selten zu einem Interview bereit ist.
Besondere Bekanntheit gelingt ihm Anfang der 1990er mit seiner Comicfigur "Das kleine Arschloch". Mittlerweile ist er ein etablierter Romanautor, der durch seine Zamonien-Romane eine breite Leserschaft zufriedenstellt.
Walter Moers ist vielseitig, aber auch auf besondere Weise "rebellisch". Die Meinung der breiten Öffentlichkeit scheint ihm gleichgültig, gibt er doch zu, dass ihm egal ist, was die Kinder von seinen Werken halten. Somit dient seine Distanz zur Öffentlichkeit auch als Schutz vor dieser.
(Quellen: Wikipedia und Interview mit WELT ONLINE am 08.11.2008

Inhalt:
Der Dino-Autor Hildegunst von Mythenmetz reist zurück nach Buchhaim. Er verträgt sich mit einem alten Freund und lernt die wieder aufgebaute Buchmetropole auf allen möglichen Weisen kennen. Besonders der Puppetismus erweist sich als unergründliche Forschungsquelle für Mythenmetz.

Meinung:
Ich war schockiert als ich feststellen musste, dass uns Moers hier den ersten Band einer Fortsetzungsreihe fortsetzt. Das passt gar nicht zu ihm.
Als nach über hundert Seiten noch immer keine Handlung in Aussicht war, wurde ich langsam zappelig.
Ich bin enttäuscht von der unerträglichen Länge des zwar fantastischem, aber dennoch sinnlosen Geschwafels über Buchhaim und den Puppetismus.
Insgesamt fand ich den Roman ermüdend und langweilig.

Zwar wird am Ende die Aussicht auf eine interessante Fortsetzung geboten, dennoch bin ich versucht der bloßen Rebellion wegen, den Nachfolgeroman im Buchhandlungsregal stehen zu lassen. Die Enttäuschung sitzt tief.

Durch diese Eindrücke entsteht die Idee, dass mit diesem Buch nur auf einfache Weise Geld verdient werden soll. Und das zu Lasten der Leserschaft und Fangemeinde.

Fazit:
Schade das sagen zu müssen: nicht lesenswerter Roman von einem meiner Lieblingsschriftstellern!

Zitat:
[...]
Genau, das war's! Die melodramatische Nummer! Das war gut! Ich rieb meine Augenwinkel, um den Tränenfluss in Gang zu bringen.
"Nun komm schon rein", sagte da eine sehr leise und dünne Stimme in meinem Gehirn.
"Was?", fragte ich verdutzt.
"Ich beobachte dich seit einer halben Stunde, Hildegunst. Hast ganz schön zugelegt um die Hüften, mein Lieber! Also komm endlich rein! Und hör auf, deinen Mantel zu würgen!"
Verdammt - Kibitzer stand da drinnen im Dunkeln und beobachtete mich durch die Scheibe! Eydeeten können natürlich auch durch geschlossene Türen Gedanken lesen. Ich Idiot! Ich wäre am liebsten im Erdboden versunken.
"Das könnte dir so passen. Nun mach schon - meine Zeit ist begrenzt. Rein mit dir!"
Ich ließ den Mantelzipfel los und atmete noch einmal tief durch. Dann drückte ich die Türklinke und betrat den düsteren Laden.
[S. 154]

Autor:Walter Moers
Kategorie:Fantasy
Erstveröffentl.:2011
Ausgabe von:2011
Seiten:432
Verlag:knaus
ISBN:978-3-8135-0393-7

Bewertung (max. 5 Pkt.)
Stil:3
Handlung:1
Charaktere:3
Spannung:1
Humor:2
Fantasie:3
Gesamteindruck:2

Mittwoch, 1. Februar 2012

No. 122 - "Wege #2"

Uiii, ganz schön kalt für Koblenzer Verhältnisse - bei ca. -4°C (gefühlte -20°C) haben wir den kleinen Mini schnell gefunden :-)

Vielen Dank für's Verstecken.

GC2J9XZ - "Wege #2" - Koblenz - D

Dienstag, 31. Januar 2012

Jubiläumskarte zum 25.



Diese kleine einfache Karte habe ich für meine Kollegin zu ihrem 25. Firmenjubiläum gebastelt. Der Prägefolder ist ein Cuttlebug, mit der Sizzix BS geprägt und mit einem Goldstift verziert. Sieht auf dem Foto nicht so besonders schön aus, leider.
Die 25 ist in gold embossed. Ihr hat die Karte ganz gut gefallen :)

lg, grisa

Sir Arthur Conan Doyle - "Sherlock Holmes - Das Tal der Angst"


Über den Autor:
Sir Arthur Ignatius Conan Doyle, M.D., stirbt 1930 im Alter von 71 Jahren auf seinem Anwesen im englischen Sussex.
Mit den kriminalanalytischen Methoden, die er vor Allem in seinen Detektivgeschichten beschreibt, ist er seiner Zeit und den Ermittlungsmethoden der Polizei weit voraus. Inspiriert durch zahlreiche Reisen und seine eigenen Erfahrungen als Arzt, bilden seine Romane einen großen Schatz an Wissen und Realismus ab. Die Reihe über den Charakter des Sherlock Holmes feiert sich besonderer Beliebtheit.
Bereits Lebtags kann der Freimaurer Meister Doyle von der Schriftstellerei leben.
(Quelle: Wikipedia)

Inhalt:
Ein zunächst mysteriöser Mord wird von Holmes schnell aufgeklärt. Interessant widmet sich der Autor aber der Hintergrundgeschichte, wie es zu der Tat kam.

Meinung:
Dieser Roman ist anderes als die anderen Geschichten um den kauzigen Meisterdetektiv. Weniger die Handlungen und Analysen von Holmes stehen im Mittelpunkte, sondern die Hintergrundgeschichte des "Verbrechers".
Mit dem plötzlichen Zeit- und Ortswechsel kam ich zunächst nicht gut klar. Hinterher fand ich die Geschichte in der Geschichte aber sehr gelungen. Es handelt sich hier um einen Wild-West-Roman innerhalb eines klassischen Krimis. Diese Vermischung wirkt interessant und macht das Buch zu einem besonderen Lesevergnügen.

Fazit:
Interessanter "Western-Krimi" der aber wenig mit dem klassischen Sherlock Holmes gemein hat.

Zitat:
[...]
"Wie lange soll das noch dauern?" fragte der Inspektor plötzlich. "Und worauf warten wir eigentlich?"
"Ich weiß ebensowenig wie Sie, wie lange es noch dauert", erwiderte Holmes etwas schroff. "Wenn die Verbrecher ihre Züge in einen Fahrplan eintrügen wie Eisenbahnen, wäre das für uns alle sicherlich bequemer. Und worauf wir ... Na also, darauf haben wir gewartet."
[S. 121]

Autor:Sir Arthur Conan Doyle
Kategorie:Krimi
Erstveröffentl.:1915
Ausgabe von:2005
Seiten:290
Verlag:Weltbild
ISBN:k. A.

Bewertung (max. 5 Pkt.)
Stil:4
Handlung:3
Charaktere:4
Spannung:3
Humor:2
Fantasie:3
Gesamteindruck:3