Donnerstag, 23. Januar 2025

„Der dunkle Turm (1) - Schwarz“ von Stephen King

Bild-Quelle: amazon.de

Inhalt:

In dieser recht dusteren Zukunftsvision verfolgt der Revolvermann den Schwarzen Mann durch eine endlos lange Wüste. Die wenigen Menschen auf die er trifft reagieren alle ähnlich hoffnungslos und wahnsinnig. Aber die Zeit scheint hier nicht unbedingt eine feste Konstante zu sein. Was hat es mit dem Dunklen Turm auf sich?

 

Meinung:

Ich bin mir nicht sicher, was ich über dieses Frühwerk von Stephen King denken soll. Wahrscheinlich würde ich insgesamt sagen, dass dieses äußerst akribisch ausgearbeitete Werk etwas schlecht gealtert ist. Damit meine ich, dass der Junge King hier hochtrabende Literatur betrieben hat, die heute aber teilweise etwas aufgesetzt wirkt . Auch die Science-Fiction hat sich in den letzten 20-30 Jahren verändert. Die Welt, die King, für den Revolvermann geschaffen hat, ist das damaliger Sicht etwas Neues. Dystopien waren noch nicht so verbreitet wie heute. Aus jetziger Sicht könnte man sagen, dass alles zu stereotypisch ist und die literarischen Griffe zu gewollt erscheinen.

Über die Handlung kann ich sagen, dass mir die Geschichte gut gefällt. Die Atmosphäre wird gut beschrieben. Die Charaktere kommen in ihrer Entwicklung etwas zu kurz. Das Ziel der Reise hätte für mich noch etwas ausgearbeitet werden können, um es dem Leser schmackhaft zu machen. Meiner Meinung nach erfahren wir zu wenig über den geheimnisvollen dunklen Turm. Ich kann nicht nachvollziehen, warum der Hauptcharakter diesen unbedingt finden will. Hier hätte etwas mehr Zusammenhang und Inhalt vom Auto kommen können. So bin ich nicht besonders neugierig auf den Fortgang der Geschichte. Schade.

Fazit: ich bin leider nicht so begeistert von der Geschichte, wie ich es mir gewünscht habe. Es ist insgesamt fraglich, ob ich die Reihe weiterlesen werde.

 

ISBN 978-3-453-87556-2

Heyne, 2003 (c.1982)

352 Seiten

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen