Samstag, 8. März 2025

„Das Einhörnchen das rückwärts leben wollte“ von Walter Moers

Inhalt:

Zwanzig „Flabeln“ die in unterschiedlichen Gebieten Zamoniens spielen.

 

Meinung:

Diese kleine Geschichten Sammlung von Walter Moers hat mir sehr Spaß gemacht. Die Geschichten waren einfallsreich und interessanter, als ich zuerst erwartet hatte.

Teilweise sind sie politisch angehaucht, teilweise philosophisch. Viele haben ein blutiges Ende, aber das passt gut zum gesamten Stil dieses Buches. Ganz nach dem Motto, dass Fabeln oder Märchen ruhig auch mal erschrecken dürfen.

Besonders die Wortspiele, die der Autor sich überlegt hat, haben mich erfreut. Hier schlägt mein literaturbegeistertes Herz höher.

Zum Glück konnte mich dieses Werk von Moers wieder überzeugen. Wenn es mir nicht gefallen hätte, hätte ich wahrscheinlich überlegt, kein Buch mehr von ihm zu kaufen.

Aus meiner Sicht lassen seine Werke immer mehr nach.

Dieses Buch war kurzweilig und hat mir Spaß gemacht.


Zitat:

„ Moment mal? Heißt es tatsächlich kofussieren?“, fragte er sich halblaut. „ Nein, es heißt fokussieren, oder? Herrje, ich rede ja schon wieder mit mir selbst! Ich bin total durch den Wind.“

Der Zyklop begab sich in die Vorratskammer der Insel, um ein paar Gefangene bei lebendigem Leib zu verspeisen, denn das macht er immer, wenn er seine Nerven beruhigen wollte.

(S. 48, „Das Monokel des Zyklopen“)

 

ISBN 978-4-328-60342-9

Penguin Verlag, 2024

166 Seiten

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