Mittwoch, 19. Februar 2020

„Dancing Jax (3) – Finale“ von Robin Jarvis

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Band 3 von 3

Inhalt:

Die überlebenden Jugendlichen sind bei den Nordkoreanern untergekommen. Alles scheint hoffnungslos - die ganze Welt ist der Dancing Jax Wahnvorstellung erlegen. Der Ismus plant den großen Showdown zu Weihnachten. Doch was genau bedeutet das Spiel „Die Bestie geht um“...?

 

Meinung:

Ein gelungenes Finale für die Trilogie! Ich bin erstaunt, dass ich doch mehr als einmal überrascht werden konnte - die Handlung ist interessant und spannend bis zur letzten Seite.

Leider habe ich einen großen Kritikpunkt, wenn ich die Trilogie als Ganzes betrachte: den zweiten Band hätte man meiner Meinung nach fast weglassen können.

Ich verstehe zwar, dass er wichtig war um eine starke Beziehung zu den Charakteren aufzubauen, aber die Handlung wurde hier nur wenig voran getrieben.

Insgesamt passt aber jedes Buch zu der Geschichte und der Stimmung die aufgebaut wird.

Die drei Bücher sind eindeutige keine Jugendliteratur. Teilweise sind sie äußerst grausam und daher auch nichts für schwache Nerven. Das mag ich sehr!

Die Charaktere werden gut ausgearbeitet und der Stil ist durchgehend solide.

Natürlich kann man sagen, dass sich der Autor an allerlei Sagen, Märchenbund religiösen Inhalten bedient hat, aber die Art und Weise wie er alles miteinander verwoben hat ist mir neu und interessant.

Einzig das Ende kam mir zu kurz und war zu vorhersehbar (für mich eins der häufigsten Probleme bei Fantasyromanen). Schade auch, dass mir das letzte Kapitel die Stimmung dann doch irgendwie vermiest hat. Aber naja. Eigentlich hat es ganz gut zu der Geschichte gepasst. Passt mir nur nicht. Aber ich will hier jetzt auch nicht zu viel verraten.

Insgesamt gefallen mir die drei Bücher sehr gut. Ich werde sie wohl meinem Neffen (15 Jahre alt) bei unserem nächsten Treffen geben. Genau das Richtige für einen viel belesenen Jugendlichen, der schon so manche düstere Geschichte intus hat...

 

ISBN 978-3-839-00136-3

script5, 2014

544 Seiten

Sonntag, 29. Dezember 2019

„Dancing Jax (2) – Zwischenspiel“ von Robin Jarvis

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Band 2 der Trilogie

Inhalt:

Natürlich gibt es auch Kinder und Jugendliche, die immun sind und nicht nach Mooncaster gesogen werden. Die Kids werden gesammelt und sollen an einem Wochenende im Camp bekehrt werden. Leider ahnen die Kinder noch nicht, welche Schrecken auf sie zukommen...

 

Meinung:

Außergewöhnlich interessant ist es, dass dieser zweite Band einen ganz anderen Handlungsstrang als sein Vorgänger aufgreift. Und diese Handlung hat es in sich.

Das Buch ist spannend bis zur letzten Seite. Vielleicht wirkt es hier und da etwas zu sehr wie ein Jugendbuch, aber das hat mich noch nie gestört.

Die schlimmen Dinge die dann so passieren, haben auch keinerlei Charakter eines Buches für Minderjährige.

 

ISBN 978-3-839-00135-6

script5, 2013

544 Seiten

Montag, 16. September 2019

„Dancing Jax (1) – Auftakt“ von Robin Jarvis

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Band 1 von 3

Inhalt:

In einer kleinen englischen Stadt startet eine unglaubliche Transformation der Gesellschaft: alle die das seltsame mittelalterliche Buch gelesen haben, verwandeln sich in „Untertanen“ und werden später von den Jax unterjocht. Die Menschen werden quasi zu Zombies. Bis auf eine kleine Gruppe von Widerständlern…

 

Meinung:

Dieser erste Band der Reihe hat mich doch sehr überrascht. Ich habe nicht mit so einer intensiven Geschichte gerechnet. Die Charaktere werden einfühlsam eingeleitet, so dass man sich gut in das Setting hineinversetzten kann.

Trotzdem bin ich mir noch nicht ganz sicher, wohin die Handlung gehen wird und ob ich alle drei Teile der Reihe lesen werde (sind schon kleiner Klopper). Aber mein anfänglicher Verdacht einer „billigen“ und schlechten Story hat sich nicht bestätigt. Also mal sehen.

 

ISBN 978-3-839-00171-4

script5, 2011

556 Seiten

Donnerstag, 22. August 2019

„Mörder Anders und seine Freunde nebst dem einen oder anderen Feind“ von Jonas Jonasson

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Inhalt:

Per Persson arbeitet als Rezeptionist in einem billigen Hotel, wo er schon gearbeitet hat, als es noch ein Puff war. Als die ehemalige Pfarrerin Johanna in sein Leben tritt, ändert sich sein Leben von Grund auf. Die Beiden stellen fest, dass sich der freigelassene Mörder Anders, der auch in dem Hotel wohnt, gut als Schläger macht und sie Geld mit ihm verdienen können. Aber plötzlich entscheidet sich Mörder Anders dazu, sich von der Gewalt anzuwenden und Jesus Weg gehen möchte. Wie können die Beiden sich jetzt noch an ihm bereichern und den anderen Ganoven der Stadt aus dem Weg gehen...?

 

Meinung:

Ich bin sehr überrascht von der schlichten Vergnüglichkeit dieses Romans. Er lässt sich wunderbar flüssig lesen und besitzt eine Heiterkeit und einfache Fröhlichkeit, die den meisten Büchern fehlt.

Da ich „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ auch gelesen habe, erwartete ich auch bei diesem Roman ab und zu Passagen, die etwas langatmig sein können. Das ist hier aber an keiner Stelle der Fall.

Tatsächlich hält das Buch einige Überraschung bereit und hebt sich, meiner Meinung nach, damit von den meisten anderen Romanen dieses Genres ab.

Von diesem Buch bin ich äußerst positiv überrascht und überlege schon, wem ich es als nächstes zu lesen gebe...

 

ISBN 978-3-570-58562-7

carl‘s books, 2016 (c. 2015)

352 Seiten

Sonntag, 11. August 2019

„Keine Angst“ (Kurzgeschichten) von Frank Schätzing

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Inhalt:

Es handelt sich um eine Sammlung von zwölf Kurzgeschichten und einem Gedicht. Eingeleitet von einem Vorwort und einem Prolog.

Vorwort

Prolog

Wollust

Der Puppenspieler

Keine Angst

Ein Zeichen der Liebe

Schulfreundinnen

Der Teppich

Dampf

Bistecca Mafia

Kricks Bilder

Stühle, hochgestellt nach Mitternacht

Ertappt!

Vrooommm!

Moritat

 

Meinung:

Die Kurzgeschichten spielen im Köln der 90er Jahre, oder handeln von Kölner Charakteren, auf die im Vorwort noch ganz kurz erklärend eingegangen wird (für nicht-Kölner).

Die Geschichten aufzuzählen die mir besonders gefallen haben, erweist sich schnell als schwierig.

Tatsächlich finde ich fast alle Kurzgeschichten dieses Buches sehr gut. Manche sind überraschend, Andere sind spannend und blutig, oder sie sind einfach nur gut und klug geschrieben.

Ich bin richtig begeistert von dieser Sammlung.

Wie so oft bei Kurzgeschichten, finde ich die Kürzeren meist etwas besser. Die sind auch hier etwas interessanter. Die Längeren waren manchmal zwar etwas voraussehbar, aber immer noch toll geschrieben.

Der Stil ist sehr gut und das Buch ist spannend bis zur letzten Seite. Topp!

 

ISBN 978-3-442-45923-0

Goldmann, 2007

304 Seiten

Dienstag, 6. August 2019

„Venezianisches Finale - Commissario Brunettis erster Fall“ von Donna Leon

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Inhalt:

Brunetti ist Kommissar in Venedig und lebt dort mit seiner Frau und seinen zwei Kindern. Er wird in die Oper beordert. Der weltberühmte Dirigent Wellauer wurde tot in seiner Kabine gefunden. Vergiftet mit Zyankali. Bald sieht sich Brunetti mehreren Verdächtigen gegenüber. War es Wellauers junge Ehefrau, oder vielleicht sogar die Operndiva, die eine heimliche Geliebte hat, oder...?

 

Meinung:

Es handelt sich bei diesem Roman um einen klassischen Krimi. Brunetti geht verschiedenen Spuren nach, die ihn in unterschiedliche Richtungen führen. Als Leser hat man gute Möglichkeit ein bisschen mit zu Rätsel. Auf dieser Ebene sehr gut geschrieben und auch für mich (die nicht so gern Krimis und Thriller liest) angenehm und interessant.

Die Charakterausarbeitung von Brunetti gefällt mir auch ausgesprochen gut. Im Laufe der Geschichte lernen wir den Commissario immer besser kennen. Mir wurde er immer sympathischer.

Überhaupt finde ich die einzelnen Szenen sehr gut geschrieben und ausgewogen auf einander abgestimmt.

Natürlich liebe ich die Beschreibungen von Venedig - ich war selbst schon zweimal in dieser wunderschönen Stadt. Wobei Touristen/ der Tourismus in dem Roman eigentlich nicht so gut bewertet wird (aus weitläufig bekannten Gründen). Man wünscht sich beim Lesen fast ein bisschen, dass die Venezianer endlich wieder unter sich bleiben könnten.

Das Buch gefällt mir insgesamt wirklich ganz gut. Dennoch werde ich wohl keinen weiteren Brunetti Fall lesen. Ich war neugierig, weil die Reihe mittlerweile so bekannt ist und ich würde auch nicht enttäuscht. Mehr davon brauche ich jetzt allerdings auch nicht mehr.

 

ISBN 978-3-257-22780-2

Diogenes, 1995

350 Seiten

Donnerstag, 1. August 2019

„Martin Benner 2 – Bruderlüge“ von Kristina Ohlsson

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Inhalt:

Martin Benners Überlebenskampf geht in die zweite Runde. Um Belle und Lucy zu beschützen muss er herausfinden wer ihm die Morde anhängen will und wo Mio ist. Oder Lucifer wird seine kleine Belle umbringen lassen...

 

Meinung:

Natürlich musste ich das Buch lesen, nachdem ich am Ende von „Schwesterherz“ erfahren habe, dass es ein Zweiteiler ist... so eine Überraschung mag ich ja gar nicht.

Leider muss ich auch sagen, dass mir schon während des ersten Bandes schwante, wie die Geschichte ausgehen wird, bzw. wer der mysteriöse Lucifer wohl sein mag. Und genau so ist es dann auch gekommen. Schade.

An sich ist das Buch wirklich gut und spannend geschrieben. Besser als sein Vorgänger.

Es gibt kein Happy End auf allen Ebenen und auch hier finde ich nicht alles logisch. Um das näher zu erläutern, müsste ich jetzt aber zu viel vom Inhalt preisgeben. Darauf hab ich echt keine Lust. Ich kann also nur dazu sagen, dass ich vom Ende etwas enttäuscht bin.

Außerdem wird dann auch zu viel in den letzten Seiten abgeschlossen, was vorher lange aufgebaut wurde. Zu abrupt, zu wenig erklärt und nicht mehr atmosphärisch. Sehr schade, da mir der Stil insgesamt so gut gefällt.

 

ISBN 978-3-7341-0695-8

Blanvalet, 2019

448 Seiten

Sonntag, 14. Juli 2019

„Simpel“ von Marie-Aude Murail

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Inhalt:

Simpel ist 22 Jahre alt, geistig zurückgeblieben und zieht mit seinem 17-Jährigen Bruder, Colbert, in eine Studenten WG. Colbert versucht alles zu schaffen und Simpel davor zu bewahren vom gemeinsamen Vater, der von Simpel die Nase voll hat, wieder in die Anstalt geschickt zu werden.

 

Meinung:

Das Buch ist einfach geschrieben und kommt daher auch äußerst warmherzig daher. Die Einfachheit spiegelt auch Simpel wieder, der geistig auf dem Niveau eines Dreijährigen denkt. Gerade als junge Mutter finde ich das sehr berührend und einprägsam.

Natürlich beeinflusst Simpel die Sichtweise der Menschen um ihn herum und dadurch auch die des Lesers. Man merkt, wie sich manche Menschen allein dadurch verbessern, dass Simpel ihnen ihre Beschränktheit vor Augen führt.

Leider ist das Buch sehr kurzweilig und der Prozess den die Leute um ihn herum durchleben wird viel zu schnell abgespult. Hier fehlt etwas Tiefe und Entwicklung, oder die Ausarbeitung zu den Veränderungen.

Die Charaktere sind alle recht einfach und durchschaubar gehalten, es handelt sich ja auch um ein kurzes, aber eindringliches Jugendbuch. Ganz gut gelungen.

Meiner Meinung nach, bedarf das Thema noch viel umfassendere Werke und mehr Ausarbeitung. Ein umfassender Roman wäre meiner Meinung nach immer noch genauso spannend, weil jede Lebenssituation so interessant wird.

Mir gefällt das Buch ganz gut, es ist mir nur ein wenig zu kurz gehalten.

 

ISBN 978-3-596-80649-2

Fischer, 2009 (c. 2004)

304 Seiten

Donnerstag, 11. Juli 2019

„Martin Benner 1 – Schwesterherz“ von Kristina Ohlsson

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Inhalt:

Martin Benner ist ein schwedischer Anwalt der gerne Frauen aufreißt, sich aber auch um seine vierjährige Nichte kümmert, seit ihre Eltern umgekommen sind. Eines Tages wird er auf einen Fall angesetzt, bei dem es um eine vermeintliche Serienmörderin geht (Sarah „Texas“ Tell), die fünf Morde gestanden hat, bevor sie sich ungebraucht hat. Benner interessiert sich für den Fall und verstrickt sich immer mehr in eine ausweglose Lage, bei der um sein Leben und dass seiner Nichte und seiner Freundin (Lucy) fürchten muss...

 

Meinung:

Lange Rede, kurzer Sinn: es ist das erste von zwei Büchern zu dem Fall Sarah Texas. Ich wusste malwieder nicht, dass es sich um einen Mehrteiler handelt, als ich angefangen hab das Buch zu lesen.

Ein bisschen enttäuschend, wenn man nur noch zehn Seiten zu lesen hat und realisiert, dass es hier jetzt keinen richtigen Abschluss geben kann...

An sich ist der Roman im Großen und Ganzen recht spannend. Obwohl ich zwischendurch auch mal gedacht habe, dass es andauernd ein Hin und Her gibt, was sich ständig zu wiederholen scheint. Wobei ich mir vorstellen kann wie schwierige es sein muss hier etwas ganz Neues, Kreatives zu entwickeln.

Der Hauptcharakterzug wirkt auf mich äußerst sympathisch. Wobei ich mir am Anfang zugegebenermaßen schwer damit getan habe, ihn mir als großen Schwarzen vorzustellen. Immerhin ist das Buch von einer schwedischen Frau geschrieben worden. Ab ungefähr der Mitte, fiel es mir aber nicht mehr sonderlich schwer.

Insgesamt finde ich die Geschichte ganz gut. Jedoch kann ich im Nachhinein nicht behaupten, dass alles sehr logisch ist. Die Gedankengänge sind mir besonders am Schluss teilweise etwas schwer nachzuvollziehen gewesen.

 

ISBN 978-3-7341-0694-1

Blanvalet, 2019

496 Seiten

Donnerstag, 27. Juni 2019

„Wo drei Flüsse sich kreuzen“ von Hannah Kent

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Inhalt:

Ein abgelegenes, irisches Tal, 1825/1826. Nóras Leben ist aus den Fugen geraten. Vor wenigen Wochen ist ihr Schwiegersohn gekommen, hat verkündet dass ihre Tochter gestorben ist und lässt den vierjährigen Micheál bei Nóra und ihrem Mann zurück. Jetzt ist ihr Mann plötzlich tot umgefallen und andere. Das ganze Dorf scheint verflucht zu sein. Liegt es am kleinen Micheál? Der Junge war früher gesund, aber jetzt kann er nicht mehr laufen und sprechen. Er ist verkrüppelt und heult nur rum. Nóra holt sich die Magd Mary an den Hof, weil sie allein nicht mehr klar kommt. Aber zunehmend ist sie davon überzeugt, dass das nicht ihr Enkel ist, sondern ein Feenwesen, das sich bei ihr eingenistet hat. Kann die Kräuterfrau, Nance, ihr noch helfen? Sie hat die Gabe.

 

Meinung:

Zunächst habe ich gedacht es handelt sich um einen historischen Roman mit Fantasyinhalten. Bis ich begriff, dass die Feen Geschichten alle Aberglauben sind und damit die Aussage des Buches sich komplett ändert.

Am Ende ist es erschreckend wie die Menschen handeln, wenn sie durch Aberglaube und Unwissen gelenkt werden.

Die Geschichte ist äußerst spannend geschrieben und kommt einem wie ein Thriller vor.

Die alten Bräuche und das Leben der Zeit wirken authentisch. Und scheinbar hat die Autorin auch viel Zeit in die Recherche investiert, wenn man ihren Beschreibungen und Dankesbekundungen am Ende trauen darf. Sie schreibt, dass sie inspiriert wurde von einem echten Fall aus dieser Zeit. Ich finde man merkt, dass sich alles so zugetragen haben könnte. Das macht alles noch intensiver und stimmt mich nachdenklich.

Wenn ich bisher an Feen der irischen Sagenwelt, an Kräuterfrauen und alte Bräche gedacht habe, so muss ich zugeben, dass mein Blick darauf romantisch verklärt war. Hier wird eine ganz andere Seite präsentiert. Ein Realismus über die schrecklichen Auswirkungen die Aberglauben haben kann.

Trotzdem ist nicht alles „böse“ in dem Buch. Im Dorf gibt es sowohl Hetzer, als auch gute Menschen, die einander helfen und beistehen. Das wirkt äußerst beruhigend. Ohne diese Figuren hätte ich den Schluss wohl als zu krass empfunden. So wirkt das Buch sehr ausgeglichen und hat mich wirklich überzeugt.

Der Roman hat es geschafft mich zu überraschen. Das kam schon lange nicht mehr vor und freut mich riesig.

 

ISBN 978-3-4263-0660-4

Droemer, 2019

432 Seiten