Inhalt:
Dieser elfte Band der Reihe beschreibt die Geschichte von Gaston und seiner Freundschaft zu dem Prinzen, der sich später in das Biest verwandelt.
Meinung:
Ursprünglich war ich mir nicht sicher, ob ich dieses Buch überhaupt lesen möchte, da der zweite Band der Reihe bereits die Geschichte rund um das Biest erzählt. Aber eigentlich passt Gaston als Bösewicht sowieso eher zu den anderen Bänden. Außerdem wollte ich die Side Story zu den drei Schwestern weiterverfolgen.
Man erfährt alles über die gemeinsame Kindheit von Gastar und dem Prinzen und lernt auch die Bediensteten des Schlosses näher kennen. Das war für mich als Disney Fan sehr schön. Da die Schöne und das Biest, mein Lieblingsdisneyfilm ist, hab ich mich dann doch auf die Geschichte gefreut.
Als Nächstes nehme ich mir mal die Originalgeschichte vor. Diese habe ich vor einigen Monaten in einer Schmuckausgabe gekauft.
In diesem Buch wird Gaston natürlich als Held dargestellt. Am Ende und erliegt er einem bösen Zauber. Das war mir etwas zu einfach. Die Entwicklung zu Gastons böser Seite hätte für mich ausgeprägter und länger vorbereitet sein können. Meiner Meinung nach hat es sich die Autorin hier etwas zu einfach gemacht.
Trotzdem hat mir das Buch Spaß gemacht wie jedes Werk aus dieser Reihe.
Es bleibt dabei, dass es sich hierbei um ein Buch für Fans handelt. Mir ist noch aufgefallen, dass mit keinem Wort erwähnt wird, was mit den Eltern des Prinzen passiert ist. Sie sind irgendwann einfach weg. Solche kleinen Fehler vermiesen mir etwas das Lese Vergnügen. Schade, aber vielleicht wird das ja in einem Folge-Band aufgelöst. Ich werde die Reihe weiterlesen.
Zitat:
[..] sie hatten sich als Gespenster verkleidet und ihn mit Büchern beworfen. Jeder wäre da wütend gewesen. Aber der Prinz sah das nicht so. Für ihn hatte der Mann alles selbst verschuldet. Vielleicht stimmte das sogar, aber der Prinz hätte es nicht so weit kommen lassen müssen. Und Gaston wusste aus Erfahrung, dass der Prinz den Mann so lange bedrängen würde, bis dieser vor Wut explodierte. Das Tor gibt es seinen Freund, aber er mochte seine Unerbittlichkeit nicht, wenn er einen Groll gegen jemand hegte.
(Seite 112/113)
ISBN 978-3-551-28094-7
Carlsen, 2024
400 Seiten


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