Donnerstag, 12. Juli 2012
No. 128 - "Flying into Memories"
Zwei Wochen USA warten auf uns!
Nachdem wir gestern angekommen waren, hatten wir keine Energie mehr dazu, viel zu unternehmen. Zum Glück hatten wir uns für den ersten Abend in New York (Manhattan) auch nicht viel vorgenommen. Ich hatte mir auch schon gedacht, dass wir am Flughafen sehr viel länger brauchen werden, als zunächst erhofft. So ist es dann auch gelaufen:
insgesamt ziemlich genau drei Stunden Wartezeit in der Schlange!! Schrecklich. Hat ja nicht so toll angefangen und Drei-Städte-Trip.
Heute haben wir uns dann aber auf gemacht und die Stadt erkundet.
Mit dem Hop-On-Hop-Off-Bus haben wir dann erstmal eine Tour durch Downtown mitgemacht und sind dann im Battery Park ausgestiegen. Hier haben wir uns alles angeschaut und dann direkt noch den schönen kleinen Cache geholt (nachdem die Obdachlosen ausgeschlafen hatten und den Ort verlassen hatten).
Von hier sind wir nachher zu Fuß in der Hitze an den Piers entlang bis zur Brooklyn Bridge gelaufen. Dort haben wir dann die Midtown-Bustour gestartet.
Nach diesem Tag hatten wir schonmal einen guten Überblick über die Entfernungen in Manhatten. Wir haben auch schon sehr viel gesehen.
Abends sind wir dann aufs Empire State Building rauf. Das war Klasse.
Wenn nachts die Lichter alle strahlen, wirkt die Stadt wie von einem anderen Planeten.
GC1ZFZM - "Flying into Memories" - New York City - USA/NY
Montag, 9. Juli 2012
Iny Lorentz - "Die Wanderhure"
Über den Autor:
Iny Lorentz ist ein Pseudonym des Schriftsteller-Ehepaars Iny Klocke (*1949) und ihr Mann Elmar Wohlrath (*1952). Seit 2007 arbeiten sie zusammen als freie Autoren.
Ihr erster großer Erfolg "Die Wanderhure" wurde 2010 fürs Fernsehen verfilmt.
(Quelle: Wikipedia)
Inhalt/Über das Buch:
Konstanz im Mittelalter des 15. Jahrhunderts. Maria soll mit einem niederen Adligen verheiratet werden. Sie ist die wohlerzogene Tochter eines einheimischen Kaufmanns und hat sich bereits mit ihrem Schicksal abgefunden. Sie ahnt noch nicht, dass sie nur eine Marionette in dem grausamen Puppenspiels ihres Verlobten ist. Es folgen Jahre voller Angst und Hunger für sie - als Wanderhure.
Meinung:
Das Buch steigt schnell in die Geschichte ein. Ziemlich zügig passieren die Ereignisse, die Marie ins Verderben reißen.
Der Leser erfährt Maries Wandel von der naiven Kaufmannstochter in eine vorsichtige, aber erfahrene Frau, die nicht akzeptieren will, was ihr widerfahren ist. Die Autoren verstehen es, diesen Wechsel authentisch darzubringen, indem die Handlungen des Hauptcharakters nicht immer ihrem Schutze dienen. Immer mehr verstärkt sich das Gefühl, dass sie den Sieg über ihre "Dämonen" über lange Zeit hinaus plant.
Immer wieder wird man durch schreckliche Erzählungen über Vergewaltigung, Missbrauch und Mord wachgerüttelt. So kommt niemals Langeweile auf. Zu manchen Zeitpunkten kommt man sich selbst schon verfolgt vor.
Es ist erstaunlich, dass der Roman diese bestimmte Form der Angst realistisch vermitteln kann. Das macht das Buch besonders interessant, hat aber auch etwas "sensations-geiles". Ich bin mir nicht sicher, ob das Buch ohne die blutrünstigen "Szenen" immer noch so interessant wäre?
Die Emanzipation die Marie entwickelt und auch an andere Frauen weitergibt, wirkt an manchen Stellen leider zu perfekt. Ihr Charakter schwankt so gut wie nie. Sie ist die absolute Heldin. Hierin wird die Fiktion des Werkes besonders deutlich.
Angesehen von der Darstellung Maries und ihrer Hurenfreundinnen, wirkt das Zeitalter durchaus stimmig beschrieben. Der Leder fühlt sich schnell in diese Zeit des Mittelalters hineinversetzt. Das Buch bleibt ein Muss für jeden Fan von historischen (Mittelalter) Romanen.
Fazit:
Ein spannender und blutrünstiger Mittelalter Roman, in dem eine Frau um Gerechtigkeit kämpft, nachdem sie am Boden der Gesellschaft angekommen war.
Zitat:
[...]
Sie war überzeugt, im Sterben zu liegen, und betete zur Jungfrau Maria und allen Märtyrern, dass der Tod sie möglichst bald von ihren Qualen erlösen möge. Doch niemand erhörte ihr Flehen.
[S. 50]
| Autor: | Iny Lorentz |
| Kategorie: | Historischer Roman |
| Erstveröffentl.: | 2004 |
| Ausgabe von: | 2007 |
| Seiten: | 508 |
| Verlag: | Weltbild |
| ISBN: | 3-8289-7293-3 |
| Bewertung (max. 5 Pkt.) | |
|---|---|
| Stil: | 4 |
| Handlung: | 4 |
| Charaktere: | 3 |
| Spannung: | 4 |
| Humor: | 3 |
| Fantasie: | 2 |
| Gesamteindruck: | 3+ |
Labels:
Histor. Roman,
Lesen,
Lorentz
Samstag, 30. Juni 2012
No. 127 - "Die Brücke am Fluß"
Diesen Cache haben wir auf unserem Weg nach Alken an der Mosel schnell geloggt.
Das Rätsel war vor Ort fix gelöst, nur waren wir natürlich erst auf der falschen Seite :-)
Das Problem hatten wohl schon andere Cacher vor uns.
GC1PTPW - "Die Brücke am Fluß" - Kobern-Gondorf - D
Sonntag, 17. Juni 2012
No. 126 - "Europa blickt zur Schleuse"
Zum Abschluss unseres kleinen Spaziergangs haben wir diesen Cache gesucht und irgendwann dann auch gefunden.
An dieser Stelle mal keine Bilder - die würden zu viel verraten ;-)
Ein super Versteck und eine tolle Aussicht (genug Tipps).
GC2YV08 - "Europa blickt zur Schleuse" - Koblenz - D
An dieser Stelle mal keine Bilder - die würden zu viel verraten ;-)
Ein super Versteck und eine tolle Aussicht (genug Tipps).
GC2YV08 - "Europa blickt zur Schleuse" - Koblenz - D
No. 125 - "Moselschleuse Koblenz"
Auch den zweiten Cache an diesem Tag haben wir Erfolgreich gefunden. Malwieder hatte mein Mann den richtigen Richer. Es hat doch einige Minuten gedauert bis wir die Röhre in den Händen gehalten haben.
Zusätzlich mussten wir aufpassen, keine zu große Aufmerksamkeit zu erregen. Nicht nur die vielen Spaziergänger machten das Suchen schwierig, auch das Mädchen, dass die nahgelegene Bank besetzte und telefonierte. Nach einer viertel Stunde ist sie aber freilwillig "geflohen".
Ein schöner Cache. Genau richtig für diesen Ort.
GC2B1EG - "Moselschleuse Koblenz" - Koblenz - D
Zusätzlich mussten wir aufpassen, keine zu große Aufmerksamkeit zu erregen. Nicht nur die vielen Spaziergänger machten das Suchen schwierig, auch das Mädchen, dass die nahgelegene Bank besetzte und telefonierte. Nach einer viertel Stunde ist sie aber freilwillig "geflohen".
Ein schöner Cache. Genau richtig für diesen Ort.
GC2B1EG - "Moselschleuse Koblenz" - Koblenz - D
No. 124 - "Staustufe"
An diesem sonnigen Tag hatten wir Lust auf einen kleinen Spaziergang am Moselufer. Wir starteten in Koblenz Metternich. Es war relativ viel Betrieb auf dem schmalen Weg am Wasser entlang. Wir mussten uns die zirka 80 cm auch noch mit Fahrradfahrern und anderen Spaziergängern teilen. Bei unserer guten Laune war das alles kein Problem. Auch die plötzlich aufsteigende Hitze konnte unseren Frohmut nicht nehmen.
Der Cache war schnell gefunden. Kein Problem.
GC3798B - "Staustufe" - Koblenz - D
Der Cache war schnell gefunden. Kein Problem.
GC3798B - "Staustufe" - Koblenz - D
Freitag, 18. Mai 2012
Anja Tuckermann - "Nicht sprechen, nicht schweigen, nicht gehen, nicht bleiben"
Über den Autor:
Anja Tuckermann wird 1961 in Bayern (Deutschland) geboren und wächst im Berlin-Kreuzberg der 1960er- und 1970er-Jahre auf.
Sie ist schon früh feministisch aktiv und bringt viele sozialkritische Werke heraus. Mittlerweile blickt Sie auf 19 Buchveröffentlichungen und mehrere Theaterstücke und andere Werke zurück.
Sie unterstützt Schreibwerkstätten und schreibt auch heute noch Romane, Theaterstücke, Libretti und andere Texte für Musik und Kurzprosa.
(Quelle: Wikipedia)
Inhalt/Über das Buch:
Rinka hat Ferien von der Berufsschule. Als sie ihren Anschlusszug verpasst, nimmt sie ein Student mit in seine Wohnung und vergewaltigt Sie.
Ihr Leben ändert sich komplett. Nichts ist mehr so, wie es einmal war.
Meinung:
Anja Tuckermann schafft es mit diesem schwierigen Thema so behutsam umzugehen, dass sich dieses Jugendbuch für Jung und Alt zu lesen lohnt.
Natürlich leidet man mit dem Hauptcharakter mit. Man spürt beim Lesen den Verfolgungswahn und die Einsamkeit, in die sich Rinka begibt.
Trotzdem strahlt der Roman am Ende positive Energie aus. Tuckermann schafft den Sprung von einem alten Leben, in ein erschreckendes Dasein und dann in ein neues Leben.
Dadurch, dass nicht im Übermaß auf die Gefühle des Opfers eingegangen wird, erhält der Roman eine starke Authentizität: es wirkt realistisch - niemand der ihr beisteht, aber auch kein aufgesetztes Drama. Man spürt die Wahrheiten, die in dem Buch vermittelt werden.
Es bleibt aber fraglich, ob jedes Opfer es schaffen kann, so damit klarzukommen.
Interessant wäre eine Betrachtung des Themas über einen längeren Zeitraum. Ich könnte mir vorstellen, dass die Entwicklung über Jahre hinaus für den Leser noch durchaus interessant gewesen wären und zum Nachdenken anregen würden.
Fazit:
Ein schwieriges Thema behutsam und dennoch realistisch umgesetzt.
Empfehlenswert für jedes Alter.
Zitat:
[...]
Mit angehaltenem Atem geht sie spazieren, will bei jedem Windstoß im Gebüsch zur Seite springen, vermutet hinter jedem Baum Gefahr, bis sie sich so nicht mehr will. Von da an bleibt sie stehen, wenn es im Laub raschelt, bleibt stehen und hört mit angespannten Muskeln, zusammengebissenen Zähnen zu.
"Das ist ein Vogel", sagt sie, und die Spannung kriecht ihr den Hals hinauf in den Kopf. Dann dreht sie sich zur Seite, sieht ins Gebüsch, und es ist ein Vogel.
[S. 7]
| Autor: | Anja Tuckermann |
| Kategorie: | Gesellschaftsroman |
| Erstveröffentl.: | 2003 |
| Ausgabe von: | 2003 |
| Seiten: | 115 |
| Verlag: | Ravensburger |
| ISBN: | 3-473-35197-0 |
| Bewertung (max. 5 Pkt.) | |
|---|---|
| Stil: | 3 |
| Handlung: | 4 |
| Charaktere: | 4 |
| Spannung: | 2 |
| Humor: | 2 |
| Fantasie: | 3 |
| Gesamteindruck: | 3 |
Labels:
Gesellschaft,
Lesen,
Tuckermann
Samstag, 12. Mai 2012
Cassandra Clare - "Die Chroniken der Unterwelt" Band 1-3
| Autor: | Cassandra Clare |
| Kategorie: | Fantasy |
| Erstveröffentl.: | 2007 |
| Ausgabe von: | 2008 |
| Seiten: | 512 |
| Verlag: | Arena |
| ISBN: | 3-401-06132-0 |
| Autor: | Cassandra Clare |
| Kategorie: | Fantasy |
| Erstveröffentl.: | 2008 |
| Ausgabe von: | 2011 |
| Seiten: | 480 |
| Verlag: | Arena |
| ISBN: | 3-401-06133-7 |
| Autor: | Cassandra Clare |
| Kategorie: | Fantasy |
| Erstveröffentl.: | 2009 |
| Ausgabe von: | 2009 |
| Seiten: | 512 |
| Verlag: | Arena |
| ISBN: | 3-401-06134-4 |
Die Chroniken der Unterwelt - Band 1-3
Über den Autor:
Cassandra Clare ist der zweite Künstlername der Autorin Judith Rumelt, die 1973 in Teheran (Iran) geboren wird.
Ihre Kindheit verbringt Tochter von us-Amerikanern in Frankreich, England und der Schweiz, bevor sie in die USA zieht, wo sie auch ihren Schulabschluss macht.
Bekannt wird sie zunächst unter ihrem ersten Pseudonym, Cassandra Claire, unter dem sie Geschichten aus den Universen von "Harry Potter" und "Mittelerde" herausbringt.
Ihre eigene Kreation der Fantasy-Reihen "Chroniken der Unterwelt" und "Chroniken der Schattenjäger" sorgt für großen Erfolg und lässt die Beschuldigung der Plagiatsversuche zu ihrer Fan-Arbeit (hauptsächlich zu "Harry Potter") langsam verblassen. Verschiedene Autoren arbeiten bereits an Drehbüchern zu ihrer Erfolgsreihe "Chroniken der Unterwelt".
(Quellen: Wikipedia (DE), Wikipedia (ORG))
Inhalt:
Es ist viel los in New York, von dem normale Menschen nichts mitbekommen:
Die Nephelim, die von dem Engel Raziel abstammen, beschützen die Menschheit vor den Dämonen, die immer wieder Unruhe stiften. Ein großer Angriff droht und der Pakt zwischen diesen Schattenwesen und den Schattenjägern ist gefährdet. Plötzlich gibt es einen Menschen, der eine besondere Fähigkeit hat: Clary kann eigene Runen erschaffen und damit alles ändern.
Meinung:
Für junge Leser steht besonders die Liebesgeschichte zwischen unserer Heldin Clary und dem Schattenjäger Jace im Mittelpunkt.
Die romantischen Gefühle werden von der Autorin auf geschickte Weise immer wieder aufs Neue wachgerufen. Es gibt ein ständiges Hin und Her zwischen diesen beiden Charakteren. In einem Moment sind sie inniglich zusammen, einen Augenschlag später wird die Welt auf den Kopf gestellt und das Chaos der Gefühle bricht wieder aus.
Wer dies besonders mag, ist hier genau richtig.
Diese drei ersten Bücher der (mittlerweile) fünfbändigen Reihe ziehen den Leser an vielen Stellen immer wieder in seinen Bann. Cassandra Clare schafft es durch einen spannenden Erzählstil dem Leser die Welt der Schattenjäger so interessant zu gestalten, dass man immer wieder das Gefühl hat, mitten im Geschehen zu sein.
Natürlich muss man sich darüber klar sein, dass die Werke extrem gefühlsüberladen sind. Man lebt, liebt und leidet mit Clary mit und wünscht ihr, dass sie es irgendwann endlich schafft zur Ruhe zu kommen.
Die fantastische Welt der Schattenjäger wurde von der Autorin wohl überlegt und authentisch in die Erzählung eingeflochten. Die Idee mit den "Schattenjägerzentralen", verstreut über die ganze Welt, verstärkt das Gefühl, dass man immer von diesen magischen Beschützern umgeben ist.
Wenn in den Werken von anderen Schriftstellern die "bösen" Dämonen oft im Mittelpunkt stehen, fragt man sich hier des Öfteren, wie alle Wesen in Zusammenhang stehen und sich gegenseitig beeinflussen. Die Bücher stechen dadurch heraus, dass die Grenze zwischen "gut" und "böse" immer mehr verschwinden. Die Wildheit der Dämonen steht der tödlichen Bürokratie der Schattenjäger gegenüber. Es gibt Bösewichte auf beiden Seiten.
Dieses ganze Ringen der Mächte und die Beeinflussung durch beide Seiten, gibt den Werken deutlich mehr Tiefe, als es thematisch ähnliche Werke von anderen Autoren schaffen.
Dennoch zeigt sich die Handlung an einigen Stellen durchaus als vorhersehbar, was diese positive Kritik etwas abschwächt. Meiner Einschätzung nach bleiben dem Leser Bücher die ihn oder sie immer wieder überraschen konnten länger in Erinnerung.
Insgesamt hat mir das Lesen der ersten Trilogie sehr viel Freude bereitet. Ich würde diese Bücher immer weiterempfehlen.
Fazit:
Eine überraschend vielseitige Fantasy-Reihe, die auf mehreren Ebenen einiges bieten kann. Spannung, Abenteuer und Romantik, vermittelt durch einen liebenswerten Hauptcharakter.
Zitat: (aus Band 1)
[...]
Ein Schrei brach aus Clary hervor. Sie taumelte rückwärts, stolperte und fiel genau in dem Moment zu Boden, als sich das Wesen auf sie stürzte. Sie rollte zur Seite; es verfehlte sie nur um wenige Zentimeter und schlitterte über den Boden, der von seinen spitzen Klauen aufgerissen wurde. Ein tiefes Knurren drang aus seiner Kehle.
[S. 59]
Bewertung der Trilogie in seiner Einheit:
| Bewertung (max. 5 Pkt.) | |
|---|---|
| Stil: | 5 |
| Handlung: | 4 |
| Charaktere: | 3+ |
| Spannung: | 4 |
| Humor: | 3 |
| Fantasie: | 4 |
| Gesamteindruck: | 4 |
Standort:
Koblenz, Deutschland
Mittwoch, 4. April 2012
Ingrid Noll - "Ladylike"

Über den Autor:
Ingrid Noll wird 1935 in Shanghai geboren.
Erst im Alter von 56 Jahren veröffentlicht sie ihren ersten Roman und feiert daraufhin viele Erfolge als anerkannte Krimi-Autorin. Mehrere ihrer Bücher werden auch verfilmt.
(Quelle: wikipedia)
Inhalt/Über das Buch:
Die zwei in die Jahre gekommenen Freundinnen Lore und Anneliese haben sich zu einer Damen-WG zusammengeschlossen und verleben einen ruhigen Lebensabend. Die traute Zweisamkeit wird aufgerüttelt als der sich immer öfter der alte Jugendfreund Ewald blicken lässt.
Meinung:
Auch wenn mir die Handlung ansatzweise durchaus gefallen hat, muss ich doch insgesamt kritisieren, dass alles recht langweilig beschrieben wird und es kaum Höhepunkte zu verzeichnen gibt.
Die Charaktere sind nicht besonders tief beschrieben (trotz Erzählung aus der Ich-Perspektive), was zu steigendem Desinteresse bei mir geführt hat. Wenigstens hier hätte Noll mehr aus ihrer guten Idee herausholen können.
Hinzu kommt, dass beide Damen auch in höherem Alter gut zurechtkommen und weder an Geldsorgen, noch an Alterserscheinungen leiden. Das wirkt unrealistisch auf mich und lässt auch die Oberflächlichkeit des Romans durchscheinen. Schade.
Fazit:
Der angenehme Erzählstil reißt die fade Handlung leider nicht heraus.
Zitat:
[...]
Manchmal liege ich im Bett und ziehe Bilanz über mein bisheriges Leben. Ich muß es hinnehmen, daß ich umständlicher werde, aber in meinem Alter kann man sich sowieso kaum mehr ändern und muß akzeptieren, daß man noch nie perfekt war.
[S. 107]
| Autor: | Ingrid Noll |
| Kategorie: | Unterhaltung |
| Erstveröffentl.: | 2005 |
| Ausgabe von: | 2006 |
| Seiten: | 338 |
| Verlag: | Diogenes |
| ISBN: | 3-257-06509-4 |
| Bewertung (max. 5 Pkt.) | |
|---|---|
| Stil: | 4 |
| Handlung: | 2 |
| Charaktere: | 3 |
| Spannung: | 1 |
| Humor: | 2 |
| Fantasie: | 2 |
| Gesamteindruck: | 2+ |
Labels:
Lesen,
Noll,
Unterhaltung
Sonntag, 1. April 2012
No. 123 - "Spielmannslied"
Die Sonne hat heute super gestrahlt und uns einen überraschend schönen Tag beschert. Da hatten wir die Lust noch schnell einen Cache zu finden (bevor wir uns in der Eisdiele den "Wanst" voll hauen)...
Ich hoffe sehr, bald wieder öfter zum Cachen zu kommen!
GC254KE - "Spielmannslied" - Alzey - D
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