Donnerstag, 7. August 2014

Marah Woolf - "MondSilberLicht"


Erster Band der "MondLichtSaga" (Trilogie)

Über den Autor:
Marah Woolf (*1971) studierte Geschichte & Politik und lebt heute mit ihrem Familie in Edinburgh (Schottland). Sie ist selbst sehr stolz über sich, weil sie es als berufstätige Mutter von drei Kindern geschafft hat, ihren ersten Roman selbst herauszubringen, ohne Verlag.
Ihre Bücherreihe MondLichtSaga ist bereits erfolgreich. Aktuell knüpft sie mit einer neuen Trilogie daran an: BookLess...
(Quelle: marahwoolf.com und amazon.de)

Inhalt/Über das Buch:
Emmas Mutter ist gestorben, ein Unfall. Alles geht sehr schnell und schon wohnt sie bei ihrem Onkel und seiner Familie im fernen Schottland. Schnell lebt sich ein. Für sie ändert sich alles, als sie bei einer Wal-Rettungsaktion dem überaus attraktiven Calum kennenlernt. Sie verliebt sich und merkt schnell, dass er anders ist, als alle anderen Menschen die sie kennt.

Meinung:
Die Handlung erinnert in vielerlei Hinsicht der Entwicklung im ersten Biss-Roman (Stephenie Meyer). Auch die Kommunikation der beiden Hauptcharaktere lässt an dieses Buch erinnern. Außerdem erinnert mich die Art und Weise, wie Emma über sich selbst denkt zu stark an Bella Swan. Es gibt einfach zu viele Parallelen, als dass ich ohne Weiteres darüber hinwegsehen könnte. Wobei ich mir sehr gut vorstellen kann, dass die Handlung im weiteren Verlauf eine ganz andere Richtung einschlagen könnte. Das stimmt mich wieder etwas positiver. Aber insgesamt finde ich es nicht gut, wenn zu viele Ähnlichkeiten zu anderen Büchern bestehen und dadurch alles recht „abgekupfert“ wirkt.

Dennoch konnte mich dieser erste Band der Trilogie wirklich packen. Auch wenn leider schon früh klar war, was passieren wird und wohin alles läuft, konnte ich doch gut in diese Geschichte eintauchen. Die Charaktere werden zwar nicht besonders tief ausgearbeitet, aber die Stimmung, die das Buch vermittelt, passt sehr gut. Tatsächlich sehne ich mich jetzt ein kleines Bisschen danach, Schottland einen Besuch abzustatten und selbst in diese Welt der Fabelwesen einzutauchen und alte Schlösser und Lochs besuchen. Das könnte man mit dem Buch in der Hand auch recht gut, da es die Ortschaft Portree tatsächlich gibt und die Ausflüge in dem Roman auch nachempfunden werden können (Loch Ness, Inverness, usw.). Da kommt Reiselust auf!

Mit der Ich-Perspektive des Buches komme ich sehr gut klar, es wirkt nicht aufdringlich oder störend. Überhaupt gefällt mir der Erzähl-Stil sehr gut. Es gibt keine unnötigen Ausschmückungen, oder seitenlangen Analysen, die keiner braucht. Ein klar strukturiertes Buch, ohne Nebenhandlungen (was übrigens auch wieder ein kleiner Kritikpunkt sein könnte, je nachdem wie man es auslegt).

Erstmal freue ich mich darauf, den nächsten Band zu lesen. Ich bin gespannt, ob es ähnlich voraussehbar weitergeht, oder sich die Handlung mal etwas überraschender entwickelt…

(Teil 1 & 2 der Trilogie sind auch bereits als Hörbuch erhältlich)

Fazit:
Eine schöne Fantasy-Geschicht à la "Twilight".
Erstmal weiterlesen...

Zitat:
Die ganze Zeit flüsterte er dem Wal etwas zu. Fasziniert betrachtete ich sein konzentriertes Gesicht. Glaubte er, dass das Tier ihn verstand? Als mir das Wasser bis an den Rand der Gummistiefel reichte, blieb ich stehen. In kleinen Wellen schwappte das kalte, dunkle Nass in die Stiefel. Längst vertraute Angst kroch in mir hoch.
Wasser.
[...]
(2. Kapitel)
Autor:Marah Woolf
Kategorie:Fantasy / Jugendbuch
Erstveröffentl.:2012
Ausgabe von:2012
Seiten:300
Verlag:CreateSpace
ISBN:1477593780

Bewertung (max. 5 Pkt.)
Stil:4
Handlung:2
Charaktere:3
Spannung:3
Humor:3
Fantasie:3
Gesamteindruck:3

Freitag, 1. August 2014

Lynn Raven - "Der Kuss des Kjer"


Über den Autor:
Die 1971 in den USA geborene Lynn Raven (alias: Alex Morrin), arbeitet ca. 10 Jahre als Journalistin in Deutschland, bevor sie wieder in die USA zieht um dort als Autorin zu arbeiten.
(Quelle: wikipedia)

Inhalt/Über das Buch:
Die Heilerin Lijanas wird von ein paar Kjer Kriegern entführt. Der schlimmste Heerführer dieser "Bestien", Mordan, soll sie zu seinem König bringen, der unter einer andauernden Krankheit leidet. Aber auf dem beschwerlichen Weg beginnt sich Lijanas langsam zu verändern, dafür lernt sie aber den grausamen Krieger besser kennen.

Meinung:
Die Wüstensonne brennt heiß auf der Haut, sie werden von Seelenfressern angegriffen,... Endlich malwieder ein richtiges Fantasy-Abenteuer!
Das Buch hat mir sehr viel Spaß gemacht, weil es alles bieten konnte, auf was ich mich bei Fantasybüchern immer freue. Es war spannend, die Helden hatten es nicht immer ganz leicht und die Liebesgeschichte kam auch nicht zu kurz. Im Gegenteil.
Tatsächlich habe ich ein Buch schon lange nicht mehr so schnell durch gehabt (ich lese wirklich SEHR langsam).

Es gibt einen schnellen Einstieg in die Geschichte. Raven nimmt sich kaum Zeit ihre Hauptcharakteren dem Leser zu präsentieren. Mich stört das nicht, weil man sich trotzdem alles gut vorstellen kann und sich die Figuren ja durch ihr Handeln selbst erklären.
Ich war von der ein oder anderen "Episode" sogar überrascht, obwohl ja insgesamt doch sehr schnell klar wird, worum es geht und was wohl passieren wird. Dennoch hat mich der Roman stets in seinem Bann gehalten.

Ich bin froh, auch malwieder eine abgeschlossene Fantasygeschichte lesen zu können. Es handelt sich hierbei auch nicht um den Auftakt einer weiteren Saga. Dabei hätte das Buch alles Zeug dazu zu bieten - verschiedene Königreiche, die sich bekriegen, alte und neue Todfeinde und auch jede Menge Legenden...

Fazit:
Ein sehr gelungenes Fantasy-Abenteuer mit Herz!

Zitat:
Die ersten beiden Monde hatten ihren Zenit bereits überschritten, als die Kjer ihre Kriegsrösser wieder von der Straße herunter und auf der Suche nach einem Lagerplatz für die Nacht in den Wald hinein lenkten. Lijanas kauerte zusammengesunken vor Mordan auf dem Pferderücken. Den ganzen Rest des Tages hatte er sie nicht beachtet; ihr Magen rumorte lautstark und sie fror erbärmlich.
[...]
(Kapitel 3)
Autor:Lynn Raven
Kategorie:Fantasy
Erstveröffentl.:2010
Ausgabe von:2010
Seiten:6007
Verlag:Kindle Edition
ISBN:3-57-030489-2

Bewertung (max. 5 Pkt.)
Stil:5
Handlung:4
Charaktere:4
Spannung:5
Humor:4
Fantasie:5
Gesamteindruck:5

Dienstag, 29. Juli 2014

Große Tasche aus Wachstuch mit Punkten



Bei dieser Tasche habe ich das erste Mal Wachstuch-Designstoff verwendet! Das hat mich beim Nähen fast wahnsinnig, was aber teilweise an der Anleitung gelegen hat. Für die Tasche war eigentlich ein Baumwollstoff vorgesehen, ich hatte aber dieses schöne Wachstuch und dachte, der wäre super geeignet.
Die Tasche ist aber über 35cm hoch, ca. 30cm breit, ist aus einem Stück und wird im ersten Schritt an den Seiten zusammengenäht. Danach soll man erst das Gurtband annähen und hier kamen die Probleme: ich habe das Wachstuch fast nicht unter die Nähmaschine bekommen, es ist halt doch nicht so beweglich wie normaler Baumwollstoff...
Später musste ich dann immer aufpassen, dass das Wachstuch an den Nähten nicht einreißt. Es ist doch sehr empfindlich. Vielleicht hätte ich keinen so engen Stich auswählen dürfen, das hat dazu geführt, dass an der Naht der Stoff fast wie abgeschnitten ist...

Auf eigene Faust habe ich in die Innentasche dann noch eine Reißverschluss-Innentasche und eine Handytasche mit Gummiband eingenäht :-)
Für die Innentasche habe ich übrigens einen günstigen Baumwollstoff verwendet. Das Wachstuch hatte ich vor einigen Wochen bei Butinette bestellt. Die Anleitung habe ich in einem Nähbuch gefunden, das es vor einigen Monaten beim ALDI für 5€ gab.

Ich werde die Tasche für die Arbeit nehmen. Sie ist schön groß, so passt alles rein was man für einen langen Arbeitstag so braucht (vor Allem Essen...)
;-)

Samstag, 26. Juli 2014

Yann Martel - "Schiffbruch mit Tiger"


Über den Autor:
Yann Martel wurde 1963 in Spanien geboren. Seine Eltern sind Diplomaten. Er wuchs in Costa Rica, Frankreich, Mexiko, Alaska und Kanada auf und lebte später im Iran, in der Türkei und in Indien. ›Schiffbruch mit Tiger‹ ist sein zweiter Roman, er war nominiert für den Governor General Award und den Commonwealth Writers Prize und gewann den Booker Prize 2002. Yann Martel lebt mit seiner Familie in Saskatoon, Kanada. ›Schiffbruch mit Tiger‹ wurde 2012 von Ang Lee verfilmt und mit vier Oscars ausgezeichnet.
(Quelle: fischerverlag.de)

Inhalt/Über das Buch:
Pi zieht mitsamt Familie und Zoo von Indien nach Kanada um. Aber der Hochseefrachter sinkt und Pi treibt als einziger Überlebender im Rettungsboot auf hoher See - jedoch ist er nicht allein im Boot, ein paar Tiere konnten sich auch dahin retten, unter anderem ein Königstiger!
Was hat sich Gott dabei nur gedacht...?

Meinung:
Ich war doch erstaunt, dass auf einen etwas müden Start ein eindrucksvoller, emotionaler Roman folgte. Die lange Vorgeschichte hat mich zunächst nicht besonders vom Hocker gerissen, hat die Geschichte aber insgesamt glaubwürdiger und damit realistischer wirken lassen. Denn als erstes denkt man, ein Schiffbruch mit einem Tiger im Rettungsboot ist einfach nicht vorstellbar. Als Leser lässt man sich aber dann sehr schnell auf diese Fiktion ein und baut ein Vertrauen zu dieser "Wahrheit" auf. Das stellt für mich den eigentlichen Kniff dar, der Martel gelungen ist und ihm einigen Ruhm verschafft hat. Er bringt einen dazu sich um Glauben und innere Kraft Gedanken zu machen. Zuletzt habe ich der Geschichte voll und ganz geglaubt, obwohl ich weiß, dass es lediglich eine Erzählung ist.

Was mir zu diesem ganzen Themenkomplex auch sehr gut gefiel, war die Verbindung der verschiedenen Religion in einem einzigen indischen Jungen. Er hat keiner Religion eine stärkere Gewichtung gegeben, was ich für einen sehr schönen Gedanken halte. Für ihn gab es keinen Religionskampf, er konnte sich in jeder Religion wiederfinden. Das hat ein sehr positives Bild vermittelt. Für mich hätte nicht viel gefehlt und es hätte fast Züge von einer Satire auf religiöse Fanatiker und Religionskriege haben können. Eine sehr gelungene Auseinandersetzungen mit den Weltreligionen.

Verständlicherweise war das Buch manchmal sehr melancholisch, was mir bei Romanen aber sehr gefällt, wenn es denn an der richtigen Stelle traurig wird. Es hat mich sehr gerührt.

Zu Beginn war ich etwas irritiert von der Ich-Erzählform. In der Einleitung lässt sich Martel darüber aus, wie er auf der Suche nach dem "richtigen" Thema/Inhalt war und steigt dann direkt in die Ich-Perspektive ein, obwohl man doch denken soll, dass er die Geschichte eines anderen erzählt. Aber das war nur eine kleine Irritation und hat nicht weiter gestört. Tatsächlich konnte die Geschichte eigentlich nur mit dieser Erzählform so perfekt wirken.

Das gesamte Buch hat mich sehr überzeugt.

Ich wollte das Buch unbedingt lesen, bevor ich mir den Film anschaue (Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger). Jetzt bin ich sehr gespannt auf die Umsetzung und die Atmosphäre des Films...

Fazit:
Ein bewegender Roman über Leben und Religion.

Zitat:
Es wurde dunkel. Eine mondlose Nacht. Die Sterne blieben hinter den Wolken verborgen. Selbst Umrisse waren kaum noch zu sehen. Alles verschwand, das Meer, das Rettungsboot, mein eigener Körper. Es ging kaum Wind und die See war ruhig, und so hatte ich nicht einmal Geräusche zu meiner Orientierung. Es war, als schwebte ich im reinsten, tiefsten Schwarz. Ich hielt meine Augen weiter auf der Höhe, auf der ich den Horizont vermutete, die Ohren blieben gespitzt, damit mir kein Laut von den Tieren entging. Ich hatte kaum Hoffnung, dass ich die Nacht überstehen würde,
[...]
(Kapitel 44)
Autor:Yann Martel
Kategorie:Erzählung / Abenteuer
Erstveröffentl.:2001
Ausgabe von:2003
Seiten:384
Verlag:Fischer
ISBN:3-10-401032-8

Bewertung (max. 5 Pkt.)
Stil:5
Handlung:4
Charaktere:5
Spannung:5
Humor:3
Fantasie:4
Gesamteindruck:5

Donnerstag, 17. Juli 2014

Hochzeits-/Liebeskarte in grau-lila


Bei dieser Karte handelt es sich um eine Auftrags-Karte, anlässlich einer Hochzeit. Auf Wunsch, habe ich extra keinen Aufdruck/Stempel angebracht, sondern alles Blanko gelassen.

Die Karte ist 6x6'' groß und in grau-lila gehalten, wobei es sich bei dem Lila um ein extra Metallicpapier handelt (ist unten links nicht gut zu erkennen: alle Herzen außen sind lila).

Bei dieser Art von Karte muss man nur beim Öffnen ein bisschen aufpassen, sonst reißt man aus versehen das Herz etwas ein...

Donnerstag, 10. Juli 2014

Eowyn Ivey - "Das Schneemädchen"

Bild-Quelle: www.amazon.de

Über den Autor:
Eowyn Ivey wuchs in Alaska auf, wo sie noch heute mit ihrem Mann und zwei Töchtern lebt. Sie studierte Journalismus und kreatives Schreiben an der Western Washington University und der University of Alaska und arbeitete zehn Jahre lang als preisgekrönte Redakteurin beim «Frontiersman Newspaper». Heute ist sie Buchhändlerin. «Das Schneemädchen» ist ihr erster Roman.
(Quelle: Klappentext im Buch)

Inhalt/Über das Buch:
Mabel und Jack sind nach Alaska gezogen, weit weg von dem Ort, wo ihr gemeinsames Baby bei der Geburt gestorben war. Doch die Trauer sitzt ihnen noch tief in den Knochen. Hier, in diesem neuen Leben, ist alles noch fremd und nichts gelingt. Aber in diesem Winter ändert sich alles - der Schnee vertreibt die Einsamkeit...

Meinung:
Es ist so schön wieder ein Buch in den Händen zu halten, dass mich zu Tränen rührt!

Die Geschichte ist einfühlsam und vermittelt ein echtes Gefühl von Leben und Liebe. Über den Inhalt will ich auch gar nicht viel verraten, immerhin handelt es sich um einen Roman der mehr von der Stimmung lebt, als von vielen Ereignissen oder Abenteuern.

Auf jeden Fall wünscht man sich nach dem Lesen den Schnee herbei und sehnt sich nach der Natur und der Einsamkeit der Wildnis. Innerhalb des Romans wechseln die Empfindungen von Melancholie, über Freude zu Ruhe und Glück. Ivey versteht es mit anschaulichen Naturbildern Emotionen zu wecken, sowie mit den wenigen Worten, die aber wichtig und immer voller Weisheit sind.

Mir gefällt außerdem der natürliche Umgang mit den alltäglichen Problemen, dass ein Leben in dieser Wildnis und zu dieser Zeit (1920er Jahren) mit sich bringt. Die Jagd gehört ebenso zu diesem Leben, wie der Ackerbau. Das Ausnehmen von Tieren ist genauso natürlich, wie die Dunkelheit in den kalten Winternächten. Aber für jede Widrigkeit findet Ivey einen melodischen Klang, der irgendwie Hoffnung verbreitet. Eine Botschaft des Buches ist wohl: leben und leben lassen - auch die Natur fühlen und nicht immer zu versuchen, alles zu verstehen.

Das gesamte Buch hat mir sehr gut gefallen. Ich habe nichts auszusetzen.

Fazit:
Ein melancholisches Märchen, dass Lust auf die Stille einer kalten Winternacht macht.

Zitat:
«Ein Mädchen. Lass uns ein kleines Mädchen machen», sagte sie.
«Also gut.»
Sie kniete sich in den Schnee, formte aus der unteren Kugel einen Rock, der sich um das Schneemädchen ausbreitete. Sie ließ die Hände an dem Schnee nach oben gleiten, schabte an ihm und verschmälerte den Umriss, bis die Gestalt einem kleinen Kind ähnelte. Als sie aufstand, sah sie Jack mit einem Taschenmesser am Werk.
«So», sagte er und trat zurück. In den weißen Schnee hatte er vollkommene, schöne Augen geschnitten, eine Nase und einen schmalen weißen Mund. Sie meinte, sogar Wangenknochen und ein kleines Kinn erkennen zu können.
[...]
(Kapitel 4)
Autor:Eowyn Ivey
Kategorie:Erzählung / Märchen
Erstveröffentl.:2012
Ausgabe von:2012
Seiten:464
Verlag:Kindler
ISBN:3-46-340621-7

Bewertung (max. 5 Pkt.)
Stil:5
Handlung:4
Charaktere:5
Spannung:3
Humor:3
Fantasie:5
Gesamteindruck:4-5

Samstag, 5. Juli 2014

Geburtstag in Orange-Rosa


Diese Geburtstagskarte habe ich in einer peppigen orange-rosa-Kombi gehalten :-)
Ich finde, dass die Farben super harmonieren und gleichzeitig mal ein bisschen besonders sind. Das wird nochmal unterstützt durch meine etwas experimentelle Faltung in der Mitte. Diese wird durch das eingezogene band gehalten...

Hoffe, die Farben kommen beim Empfänger auch so gut an, wie bei mir ;-)

Dienstag, 24. Juni 2014

Stiftemäppchen


Dieses Stiftemäppchen habe ich nach einer mehr als dürftigen Anleitung aus einem TOPP-Buch genäht. Leider habe ich wohl die letzten Schritte nicht richtig verstanden, denn trotz Grübelei sind die Enden doch sehr zerknautscht und krumm geworden.
Wenigstens hatte ich mir einen schönen Stoff ausgesucht, so dass es insgesamt doch noch recht ansehnlich geworden ist...

PS: liebe Grüße an Tanja :)

Donnerstag, 19. Juni 2014

Ein Katzen-Türstopper von freundin.de

Diesen Türstopper habe ich nach einer Leichter-Leben-Anleitung von www.Freundin.de gefertigt. Das erste fertige Teil, was ich mit meiner neuenNähmaschine gemacht habe. Ist vielleicht nix besonderes, hat mir aber viel Spaß bereitet :-)
(Leichter leben 12/2010)

Mittwoch, 4. Juni 2014

Veronica Roth - "Die Bestimmung - Letzte Entscheidung"

Quelle: www.amazon.de

Dritter Band von "Die Bestimmung" (Abschluss der Trilogie)

Über den Autor:
Veronica Roth wird 1988 geboren und stammt aus Chicago (USA, Illinois), wo sie während ihres Studium beginnt an ihrem großen Erfolgsroman "Die Bestimmung" zu schreiben. Bereits 2014 kommt eine Verfilmung des Fantasy-/Dystopie-Romans in die Kinos.
(Quelle: wikipedia)

ACHTUNG: Der folgende Text kann durchaus Spoiler enthalten, wobei ich mich stets bemühe nicht zu viel von der Handlung zu verraten...

Inhalt/Über das Buch:
Tris und Tobias haben einiges Überstanden und müssen sich nun auch noch vor der "neuen Justiz" verantworten. Doch sehr bald werden sie ihre Welt mit ganz neuen Augen betrachten - nichts ist verborgen, alle Geheimnisse werden beobachtet...

Meinung:
Die schwierige Frage ist, wie knöpft man an einen Krieg der Fraktionen an? Wie sollen die Personen auf diese Eindrücke und Erfahrungen reagieren?
Meiner Meinung nach hat es Veronica Roth geschafft, dass die Hauptcharaktere ehrlich zu sich selbst blieben.
Ich fange meine Beschreibung extra mit einem Lob an, da das Buch bereits von den Lesern zerrissen wurde und ich mir zwar vorstellen kann, woran das liegt, diese Bewertung aber nicht unterstütze. Tatsächlich fand ich das Ende wirklich schlüssig und auch überraschend. Das allein hat schon viel zu bedeuten, denn sehr leicht hätte Roth auch ein null-acht-fünfzehn-Ende kreieren können. Zum Glück war sie aber innovativ und hat kein "und sie lebten glücklich, bis ans Ende ihrer Tage"-Ende geschrieben. Das könnten ihr einige Leser übel genommen haben, ich aber nicht. Das Ende war gleichzeitig überraschend und auch dramatisch. Auf jeden Fall hat es mich berührt. Der Schluss des letzten Kapitels (vor dem Epilog) war in der Tat sehr weise und wird mir noch länger im Gedächtnis bleiben.

Leider muss ich gestehen, dass mir der Wechsel der Erzählperspektiven zwischen Tris und Tobias auch schwer gefallen ist. Da der Stil bei beiden Charakteren sehr gleich geschrieben ist, fällt es einem manchmal schwer nicht den Überblick zu verlieren, bei wem man gerade ist. Erst recht, wenn man das Buch mal für ein paar Tage weg legt, muss man nochmal zurückblättern, weil man sich nicht sicher sein kann, wer jetzt an der Reihe ist.
Nachdem ich das Ende gelesen hatte, war ich Roth jedoch dankbar, dass Sie den Wechsel zwischen den Beiden vorgenommen hat.

Was mir leider auch missfallen hat, war die Leichtigkeit mit der alle Charaktere mit der neuen Situation umgegangen sind. Der Wechsel viel niemandem wirklich schwer. Das kam mir doch recht unrealistisch vor. Bei solchen tiefgreifenden Lebensveränderungen können nicht alle Personen als so "abgebrüht" und charakterstark dargestellt werden. Leider nicht gut umgesetzt.

Daher auch nur meine mittelmäßige Bewertung. Weiterhin gefällt mir Roths Stil und die gesamte Umsetzung des Themas / der Idee. Auch der Abschluss der Geschichte sagt mir sehr zu. Mir hat die gesamte Trilogie gefallen, auch wenn der dritte Band etwas schwächelt und leider sehr an Spannung nachgelassen hat.

Fazit:
Insgesamt passt der Abschluss zu der Geschichte und muss von Fans auf jeden Fall gelesen werden. Alles in Allem eine gelungene Trilogie...

Zitat:
Wir verschränken unsere Hände und für einen Moment sitzen wir einfach nur da. Ich lehne mich gegen die Metallplatte. Der Himmel über uns ist fern und schwarz, der Mond ist wolkenverhangen. Dann ziehen die Wolken weiter und geben den Blick auf einen Stern frei. Es ist der einzige am dunklen Himmel. Als ich den Kopf in den Nacken lege, sehe ich die schemenhaften Umrisse der Gebäude entlang der Michigan Avenue, wie ein Spalier stummer Wächter.
[...]
(Kapitel 5)
Autor:Veronica Roth
Kategorie:Dystopie
Erstveröffentl.:2014
Ausgabe von:2014
Seiten:512
Verlag:cbt
ISBN:3-57-016157-9

Bewertung (max. 5 Pkt.)
Stil:4
Handlung:3
Charaktere:3
Spannung:3
Humor:3
Fantasie:3
Gesamteindruck:3