Samstag, 30. März 2013

Schönere Notizen


Diesen Notizklotz wollte ich schon seit einer ganzen Weile bestempeln. Endlich habe ich mir mal die paar Minuten Zeit dafür genommen.

Weil ich nicht zu viele Farben draufmachen wollte, blieb es bei grün-rosa-schwarz. Habe gemerkt, dass es gar nicht so einfach war, flächendeckend schwarz auf den Notizklotz zu stempeln. Außerdem verschiebt sich immer wieder alles ganz leicht, was man aber nicht mehr sieht, wenn man >30cm weit weg sitzt.

Den "Rohling" hatte ich damals bei Tedi gekauft. Habe in den letzten Monat auch immer wieder die Augen offen gehalten, nach günstigen Notizklötzen und habe keine mehr gefunden :(
Werde bestimmt wieder welche finden und daraus kleine Weihnachtsgeschenke, o. Ä., basteln...

Donnerstag, 21. März 2013

"Love" in Bonn


Endlich war es soweit - unsere Freunde Irina & Patrick haben sich das Ja-Wort gegeben :)

Die Hochzeit war wunderschön gemacht. Erst Standesamt, dann ein Sektempfang zuhause und am Abend ein super leckeres Abendessen im Restaurant Strandhaus in Bonn. Alles hat super gepasst. es war wirklich ein Toller Abend!

Ich freue mich sehr für die Beiden und wünsche ihnen auf diesem Wege noch mal viel Glück und Liebe für den Rest ihres Lebens...

Zur Trauung haben sich die Beiden Geld gewünscht - das musste natrüclich anständig verpackt werden:

Mic hat mir geholfen und ein großes Herz ausgesägt. Ich habe es in der Grundfarbe (Metallic-Rosa) grundiert. Damit ich die anderen Farben ordentlich und sauber als Streifen aufmalen konnte, habe ich diese erst mit Klebeband abgeklebt. Danach habe ich eine weitere Schicht der Grundfarbe über die Klebestreifen aufgetragen (so wurde der Übergang "abgedichtet"). Jetzt kontne ich die anderen Farben einfach aufmalen. Als letztes habe ich die Klebebänder vorsichtig abgezogen und hatte saubere Farbstreifen :-)

Als Hintergrund das Herz habe ich ein Blatt mit einem Hintergrundstempel "Schrift" bestempelt und hinter den Passpartou gelegt (der IKEA-Rahmen ist echt Klasse für sowas). Am Schluss noch alles zusammengebaut und die zu Herzen gefaltete Geldscheine reingestreut... Fertig!

Alles mit Liebe gemacht! Das ist ja wohl das Wichtigste...


Samstag, 2. März 2013

No. 146 - "Koblenzer Brunnen"


Am diesem Samstag hatte ich mal wieder meinen Prüfungsvorbereitungskurs bei der IHK am Görresplatz (Bilanzbuchhalter Kurs 29). Mein Mann war so lieb und hat mich morgens schon hingefahren. Für den Nachmittag hatten wir uns vorgenommen endlich malwieder cachen zu gehen - also, ich habe mir das vorgenommen ;-)

Der Koblenzer Brunnen-Multicache hat sich da ja total angeboten. Wir haben natürlich dann nicht an der Kastorkirche gestartet, sondern am Görresplatz. Weil wir ja Koblenzer sind (mein Mann sogar ein Waschechter), wussten wir natürlich in Windeseile wo wir überall hinmüssen. Die Rätsel an sich waren dann zum Glück auch kein Problem mehr - alle Hinweise waren eindeutig.

Ich kann diesen Cache unbedingt auch Familien empfehlen. Der Spaziergang ist lehrreich und macht Spaß. Am Ende wird man mit einer Aussicht der Spitzenklasse belohnt. Die Stelle kannten wir schon von früher (und vielleicht gibt es zu meinem Geburtstag im Juni nochmal Fotos von hier). Wir waren tapfer und haben unser Auto auch unten geparkt :)


Es war ein super schöner Tag mit fantastischem Sonnenuntergang. Vielen Dank nochmal an vewodu!!



Freitag, 22. Februar 2013

"Time's Up!" (v. P. Sarrett) in der dt. Version


Früher haben wir auf Partys fast immer nur Tabu gespielt. Da hatte schon jeder gern mitgemacht, Worte erklären hat jeder noch hinbekommen.
Später sind wir zu Activity übergegangen, wobei Malen ja noch ging, Pantomime aber verhasst war.

Heute kommt bei solchen Gelegenheiten eigentlich nur noch "Time's Up!" auf den Tisch.
Sobald die erste Runde vorbei ist, fängt der Spaß erst richtig an. Jetzt hat jeder Mitspieler die Namen aller im Stapel enthaltenen Persönlichkeiten bereits einmal gehört (Ausreden gibt es also nicht).
In der zweiten Runde darf der Erklärer nur noch ein Wort sagen und der erste Lösungsversuch des Teams zählt! Keine Panik - je nachdem  wie in der ersten Runde die Person erklärt wurde, fällt es hier nicht schwer ein passendes Wort zu finden.
Die dritte und letzte Runde ist eine klassische Pantomimen-Runde, auch hier gilt, der erste Lösungsversuch zählt. Spätestens hier kringeln sich die Spieler vor Lachen, wenn Neil Armstrong plötzlich Saxophon spielt und Friedrich Dürrenmatt auf einmal für seine Malerei bekannt ist...
Time's Up! gefällt oft sogar Partyspiel-Muffeln. Trotz der Pantomime lassen sich sogar schüchterne Leute dann doch mal zu einer Runde überreden. Es macht einfach Spaß!

In Frankreich ist Time's Up1 bereits in vielen Themen-Editionen erschienen. In Deutschland wurde bisher noch eine Familien-Ausgabe herausgebracht (mit einfacheren Begriffen und keiner Beschränkung auf Personen) und eine Spiele-Geek-Edition (die hat es aber auch in sich und kann eigentlich nur von Vielspielern gespielt werden - hier werden z. B. Autoren abgefragt, etc.). Schade, dass bei uns nicht einmal eine Movie-Edition herauskam - Filmtitel raten. Oder eine Song-Edition fände ich auch Klasse (mit Hits und Chartbreakern). Ich kann mir auch gut vorstellen, dass so was gut ankommen würde.
Das Spielprinzip eignet sich natürlich auch dafür, sich einfach selbst Begriffe auszudenken. Ist gar kein Problem.

Insgesamt ist Time's Up! schon echt ein Knaller und hat bei mir auch schon Kultstatus erreicht!

Verlag:Asmodee
Erstveröffentlicht:1999 (in Frankreich)
Kategorie:Party- / Ratespiele
mögl. Spielerzahl:4-18
empfohl. Spielerzahl:6
Spieldauer:60 Minuten

Bewertung (max. 5 Pkt.)
Spielspaß: 5+
Wiederspielwert: 4
Taktik: 2
Glück: 3
Optik: 2
Material: 2
Regelumfang: 2
Gesamteindruck:4
Das Partyspiel schlechthin.
Kommt immer wieder auf den Tisch und
hat Tabu und Activity bereits abgelöst.

BoardGameGeek-Rating: 7,44

Donnerstag, 21. Februar 2013

"King of Tokyo" und "Power Up!" (v. R. Garfield)



In Tokyo und auf unseren Tischen sind die Monster los! Welches wird "King of Toyko"?

In diesem relativ schnellen Kampf-/Würfelspiel schlüpfen die Spieler in die Rolle eines gefährlichen Monsters, dass mit seinem Würfelwurf Schaden austeilen kann, sich lebst heilt, Siegpunkte erhält oder einfach nur Energie sammelt. Ziel sind/ist entweder die/das Monster in Tokyo, oder Alle außerhalb - je nach dem wo man gerade selbst ist.

Verstärkung kann man durch Karten erhalten, die man mit gesammelter Energie bezahlt. Mit der Panda-Erweiterung ("Power Up!") erhält man außerdem noch eine monsterspezifische Verstärkungskarte immer wenn man drei Herzen würfelt (nein - wir sind hier nicht bei WoW, aber die Erweiterung hat thematisch gerade sehr gut gepasst).

Es gewinnt das Monster, dass als letztes noch lebt (eindeutig KEIN Eurogame), oder jenes welches es schafft 20 Siegpunkte zu erhalten und noch lebt ;-)

Das Spiel ist Fun pur, weil es so schön chaotisch, zerstörerisch und dabei optisch sehr ansprechend ist. Spätestens wenn das Cyber Bunny seine Elektrische Karotte auspackt, fängt die Menge an zu jubeln.
 Das Thema ist super lustig umgesetzt und das Spiel ist schnell erklärt. Außerdem handelt es sich hierbei um eines der wenigen Würfelspiele, dass auch bei Vielspielern immer mal wieder auf den Tisch kommt (ich wiederhole mich: Vielspieler tendieren dazu Spiele zu meiden, die zu glückslastig sind).

Es sind mittlerweile auch noch einige Sonderkarten erschienen, die teilweise als Promos verschenkt wurden, oder aber z. B. beim KoT-Turnier in Essen 2012 zu gewinnen waren.

Ein bisschen problematisch sehe ich es nur, wenn man KoT tatsächlich zu sechst spielt. Ich musste wieder feststellen, dass es dann doch sehr lange dauern kann bis zum Spielende. Das liegt meiner Meinung nach daran, dass bei mehr Spielern auch deutlich häufiger auf Siegpunkte gespielt wird und man seltener auf Kampf geht - es ist dann ja auch schwieriger eine ganze Runde in Tokyo zu bleiben, wenn man von 4-5 Spielern attackiert wird bis man wieder an der Reihe ist...

Insgesamt handelt es sich hier aber um ein kurzes Spiel das einfach nur Spaß macht. Kein langes Grübeln, kein großer Aktionsradius und schön destruktiv - wer überlebt gewinnt!
Habt Mut und greift an - Uuuahhhh!




Verlag:Heidelberger Spieleverlag
Erstveröffentlicht:2011
Kategorie:Wüfeln / Glück / Kampf
mögl. Spielerzahl:2-6
empfohl. Spielerzahl:4
Spieldauer:45 Minuten


Bewertung (max. 5 Pkt.)
Spielspaß: 5
Wiederspielwert: 4
Taktik: 3
Glück: 4
Optik: 5
Material: 4
Regelumfang: 3
Gesamteindruck:4
Ein beliebter Würfelspaß für Liebhaber von kurzen,
thematischen Kampfspielen mit Chaosfaktor.

BoardGameGeek-Rating: 7,45 

Dienstag, 19. Februar 2013

Sir Arthur Conan Doyle - "Die Memoiren des Sherlock Holmes"


Über den Autor:
Sir Arthur Conan Doyle wird 1859 im schottischen Edinburgh geboren und stirbt 1930 im Alter von 71 Jahren im südenglischen Sussex.
Doyle, seines Zeichens selbst Mediziner, erlangt schon zu Lebzeiten große Bekanntheit durch seine Romanfiguren Sherlock Holmes (analytisch, rationaler Detektiv mit Hang zur Drogensucht) & Dr. Watson (der Arzt, der Holmes als Chronist und Freund zur Seite steht). Als er durch seine Schriftstellerei leben kann, entscheidet er sich kurze Zeit später für den Tod seines gefeierten Romanhelden und widmet sich seinen anderen Werken, lässt Holmes aber u. A. für "Der Hund der Baskervilles" wieder aufleben.
(Quelle: wiki)

Inhalt/Über das Buch:
Hierbei handelt es sich um eine Sammlung von Fällen, die kurz und knapp erzählt werden. Wieder wirkt Watson als Chronist Sherlock Holmes und schreibt Einzelfälle auf, mit teilweise einfacher, kurzer Handlung.

Meinung:
Dieses Buch ist nicht nur für echte Sherlock Holmes Fans interessant. Es bietet dem Leser anregende Erzählungen mit kurzweiliger Handlung - genau das Richtige für Zwischendurch.

Die Geschichten stehen in keinem Zusammenhang zueinander, man darf hierbei also keinen klassischen Krimi erwarten. Vielmehr stellt jede einzelne Erzählung eine ganz besondere kleine Episode dar.

Wieder kann man als Leser dem Irrglauben erliegen Sherlock Holmes hätte es tatsächlich gegeben. Doyle versteht es auf vortreffliche Weise dem Leser das Gefühl zu vermitteln, der Detektiv hätte diese Rätsel wirklich gelöst. Meiner Meinung schafft der Autor dies durch geschickte Einflechtung von echten Begebenheiten, die somit einen zeitlichen Kontext bringen. Man impliziert automatisch, das auch die Figur real sein müsse, wenn das Umfeld der Realität entspricht. Die eingehenden Beschreibungen der Londoner Innenstadt und näheren Umgebung verstärken dieses Empfinden zusätzlich.

Wieder besticht die Klarheit des verwendeten Stils. Die analytische, logische Denkweise Holmes, kombiniert mit einer deutlichen, klaren Sprache, bringen ein echtes Lesevergnügen. Eine schöne Abwechslung zu kompliziert verstrickten Thrillern, oder auch zu schnulzigen Fantasy Romanen (die ich ja besonders mag). Immer wieder stelle ich für mich fest, das Sherlock Holmes meinen Geist befreit und erfrischt :-)

Fazit:
Nette Sammlung von Erzählungen, bzw. kurzen Episoden der Abenteuer des berühmten Sherlock Holmes.

Zitat:
[...]
In der weichen Erde vor ihm zeichnete sich deutlich die Spur eines Pferdes ab, und das Hufeisen, das er aus der Tasche zog, paßte genau in die Abdrücke.
"Da sehen Sie den Wert der Phantasie", sagte Holmes. "Das ist genau die Eigenschaft, die Gregory fehlt. Wir haben uns vorgestellt, was hätte passiert sein können, sind von dieser Annahme ausgegangen und sehen uns bestätigt. Gehen wir weiter."
[S. 31]
Autor:Sir Arthur Ignatius Conan Doyle M.D.
Kategorie:Krimi
Erstveröffentl.:1894
Ausgabe von:2005
Seiten:410
Verlag:Weltbild
ISBN:k. A. (Sonderausgabe)

Bewertung (max. 5 Pkt.)
Stil:4
Handlung:4-
Charaktere:3
Spannung:3
Humor:3
Fantasie:3
Gesamteindruck:3

Freitag, 15. Februar 2013

Closer VdW: "Verbotene Alchemie"




Heute nur einige Impressionen:

Verbotene Alchemie erweitert Villen des Wahnsinns um einige neue Elemente. Jetzt müssen Alchemie-Rätsel gelöst werden, die es im Vergleich zu denen aus dem Grundspiel in sich haben.

In dem Szenario das wir jüngst gezockt haben, müssten sich die Ermittler durch die Zeit bewegen (Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft) um zur Lösung zu kommen und die verschlossenen Türen öffnen zu können.

Insgesamt kann man sagen, dass die Erweiterung einiges her macht. Es handelt sich hier auch nicht bloß um eine reine Kartenerweiterung, sondern es kommen auch neue Monster ins Spiel.



 
 





Verlag:Heidelberger Spieleverlag
Erstveröffentlicht: (diese Erweiterung)2011
Kategorie:(Semi-)Kooperativ / Horror
mögl. Spielerzahl:2-5 Spieler
empfohl. Spielerzahl:5
Spieldauer: (je nach Szenario)180 Minuten

Bewertung (max. 5 Pkt.)
Spielspaß: 5
Wiederspielwert: 4
Taktik: 3
Glück: 3
Optik: 4
Material: 5
Regelumfang: 2-3
Gesamteindruck:4+
Schöne Erweiterung mit ein paar neuen Elementen.
Für (Cthulhu-)Fans ein MUST HAVE.

BoardGameGeek-Rating: 7,82

Donnerstag, 14. Februar 2013

"Memoir '44" (v. R. Borg)



Dieses Kriegsspiel (2. Weltkrieg) für zwei Spieler hat bei mir schon echten Kult-Status erreicht. Als Vorgänger von Spielen wie BattleLore und Die Schlachten von Westeros hat es wesentlich zur Entwicklung dieser der Kampfsimulationen beigetragen (vgl. Heidelberger Spieleverlag).

Man muss auch kein Kriegs-Fan sein um dieses Spiel zu mögen. Klar könnten Pazifisten dem Spiel kriegsverherrlichenden Charakter andichten, was sich aber nur durch das gewählte Thema begründen ließe. In Wahrheit geht es um taktisches Manövrieren seiner "Einheiten", die genauso gut Käfer auf einem Ameisenhügel hätten sein können. Für den Spieler steht nicht der Krieg im Vordergrund, sondern das spielerische Erlebnis.

Im Gegenteil könnte man von Memoir sogar behaupten, dass es teilweise lehrreiche Inhalte hat, weil einige Stellungen/Schlachten in der Normandie im zweiten Weltkrieg anschaulich nachgestellt werden. Hier findet auch keine Verherrlichung für eine Partei statt.

Die Regeln sind denkbar einfach. Man befehligt seine Einheiten mithilfe von Befehlskarten, die sich auf bestimmte Bereiche/Flügel des Spielplans beziehen. So kann man zum Beispiel zwei Einheiten links, oder eine rechts und eine link bewegen (o. Ä.). Es gibt nur wenige unterschiedliche Einheitenarten, mit verschiedenen "Fähigkeiten" (z. B. Vorteil im Nah-/Fernkampf). Die verschiedenen Geländetypen und Hindernisse bringen noch mehr Abwechslung in das Spiel. Das Glücksmoment liegt hauptsächlich bei dem Auswürfeln der Treffer.
Nachdem ein Spieler die geforderte Anzahl an Einheiten besiegt hat, darf er sich zum Sieger küren.

Das Spiel überzeugt mit vielen unterschiedlichen Szenarien, die teilweise sehr fordernd für eine Seite sein können. Wer hier frustrierend verloren hat, kann das nächste Mal einfach mal die andere Seite übernehmen. Schnell bekommt man ein Gefühl dafür, worauf es ankommt. Nicht immer ist es sinnvoll mit Einheiten "durchzupreschen" und damit andere Stellung freizugeben. Ein Opfer zu viel kann auch zu einer schnellen Niederlage führen. Taktik ist gefragt - kein wildes "Draufhauen".

Wem das Thema doch zu befremdlich ist, kann ja zu BattleLore wechseln - hier kämpfen teilweise fantastische Wesen gegeneinander (Zwerge, Goblins, etc.) und auch Magie spielt eine Rolle - so oder so, sind sich die Spiele ziemlich ähnlich, aber wer den Themenvorwand braucht, dem sei er gegönnt ;-)
Ich spiele alle drei genannten Spiele gerne und nur weil ich Krieg spiele, heißt das ja nicht, dass ich Krieg gut finde.



Memoir '44 wurde ursprünglich von Days of Wonder, jetzt aber in Deutschland nicht mehr verlegt. Das Thema war für den deutschen Markt wohl doch zu heikel.
Erhältlich ist es dennoch in vielen Online-Shops, u. A. auch bei AMAZON, wobei einige Erweiterungen bereits vergriffen sind. Die Vielzahl von Erweiterungen und Zusatz-Packs zeigt den Erfolgt, den das Spiel hatte. Hier werden den Spielern viele Möglichkeiten für unterschiedliche Szenarien geboten. Auch erhältlich ist ein deutsches Kartenset mit den Karten des Grundspiels.

Wer sich taktisch noch mehr austoben will und auch eine höhere Spieltiefe möchte, sollte aber vielleicht eher zu Die Schlachten von Westeros (auch ein BattleLore Spiel) greifen. Hierbei handelt es sich um eine Adaption des Buch- und Serienerfolgs "Game of Thrones - Das Lied von Eis und Feuer" - hier muss man außerdem seine Anführer geschickt taktieren und dabei noch auf die Moral achten!

Insgesamt nehmen sich diese drei Spiele gegenseitig nicht viel, wobei Memoir doch etwas einfacher zu spielen ist, als die anderen Beiden.

Verlag:Days of Wonder
Erstveröffentlicht:2004
Kategorie:Kriegsspiel/Miniaturen/Strategie
mögl. Spielerzahl:2
empfohl. Spielerzahl:2
Spieldauer:60 Minuten (je nach Szenario +/-)


Bewertung (max. 5 Pkt.)
Spielspaß: 3+
Wiederspielwert:   - sehr einfach3
Taktik: (unterschiedlich je Szenario)4-
Glück: man kann alles auf die Würfel schieben ;-)2
Optik:  + Miniaturen überzeugen3
Material: s. Miniaturen4
Regelumfang:  + wenige Regeln2
Gesamteindruck:   mittelmäßig aber gut3
Sehr thematische Kriegssimulation für zwei Spieler.
Einfache Regeln überzeugen.
Am besten geeignet, wenn man direkt
für mehrere Szenarien hintereinander Zeit hat...

BoardGameGeek-Rating: 7,55


PS:
Richard Borg schaffte es 1993 sogar mal den begehrten Preis für das Spiel des Jahres abzustauben. Erstaunlicher Weise mit dem Klassiker: BLUFF (ursprünglich 1987 kreiert).


Mittwoch, 13. Februar 2013

Frühlingserwartung



Dicke Schneeflocken wehen vom Himmel herab. Die Pfützen sind gefrorene Seen. Die Erde ist hart und kalt. Der Winter hat uns voll im Griff.
Ich sehne mich nach warmen Sonnenstrahlen auf meinem Gesicht, auf einen leckeren Kakao, genüsslich getrunken auf dem Balkon. Ich freue mich auf frische Frühlingsluft und Vogelgezwitscher. Ich kann es kaum erwarten Schmetterlinge beobachten zu können. Der Frühling kann kommen. Ich bin des Winters müde.

Eigentlich bin ich ein Wintermensch. Ich liebe es mich in dicke Pullis zu mümmeln und dabei die kalte Luft um die Nase zu spüren. Aber zurzeit bin ich einfach nur noch erschöpft. Ich will raus in die Natur, aber die Minusgrade lassen einen zuhause bleiben. Mein Körper will wieder aktiviert werden. Deshalb freue ich mich dieses Jahr doch sehr auf den Frühling.

Zum Glück kann sich jeder Mensch immer wieder ändern.

Dienstag, 12. Februar 2013

Ich lerne: Socken stricken


Ich bin immernoch ein blutiger Strick-Anfänger!
Jetzt lerne ich endlich mal Socken stricken. Oben seht ihr den Anfang meiner Strick-Karriere ;-)

Ich habe immer noch Probleme beim Übergang der einzelnen Nadeln. Hier sind meinen Maschen einfach nicht eng genug, so dass mein Socken eher viereckig wird. Ich schaffe es auch einfach nicht, die erste Masche noch enger ranzuziehen. Es geht einfach nicht. In der Zwischenzeit habe ich mich gefragt, ob ich vielleicht zu dicke Nadeln benutze, aber in Wirklichkeit habe ich keine Ahnung.

Leider stricke ich auch sehr, sehr langsam. Für dieses Bündchen und die anschließenden 13 Reihen (mit je 60 Maschen) habe ich schon einige Stunden aufgewendet. Hoffentlich werde ich hier schneller.

Die Anleitung für die Socken habe ich hier bei YouTube gefunden:


Playlist: Socken stricken - von Tutorial Girlsss auf YouTube

Diese Strick-Anleitung ist super ausführlich, bestens geeignet für Anfänger wie mich. Danke an die TutorialGirlss für das Hochladen der Videos!
Mal sehen wann ich euch einen fertigen Socken präsentieren kann (wahrscheinlich denkt ihr jetzt, da ist doch nichts dabei, aber für mich ist das was starkes). Ich habe auf jeden Fall Respekt vor allen Leuten, die so toll stricken können und Socken in null-komma-nix stricken. LG, grisa