Posts mit dem Label 2-6 Spieler werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label 2-6 Spieler werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 21. Februar 2013

"King of Tokyo" und "Power Up!" (v. R. Garfield)



In Tokyo und auf unseren Tischen sind die Monster los! Welches wird "King of Toyko"?

In diesem relativ schnellen Kampf-/Würfelspiel schlüpfen die Spieler in die Rolle eines gefährlichen Monsters, dass mit seinem Würfelwurf Schaden austeilen kann, sich lebst heilt, Siegpunkte erhält oder einfach nur Energie sammelt. Ziel sind/ist entweder die/das Monster in Tokyo, oder Alle außerhalb - je nach dem wo man gerade selbst ist.

Verstärkung kann man durch Karten erhalten, die man mit gesammelter Energie bezahlt. Mit der Panda-Erweiterung ("Power Up!") erhält man außerdem noch eine monsterspezifische Verstärkungskarte immer wenn man drei Herzen würfelt (nein - wir sind hier nicht bei WoW, aber die Erweiterung hat thematisch gerade sehr gut gepasst).

Es gewinnt das Monster, dass als letztes noch lebt (eindeutig KEIN Eurogame), oder jenes welches es schafft 20 Siegpunkte zu erhalten und noch lebt ;-)

Das Spiel ist Fun pur, weil es so schön chaotisch, zerstörerisch und dabei optisch sehr ansprechend ist. Spätestens wenn das Cyber Bunny seine Elektrische Karotte auspackt, fängt die Menge an zu jubeln.
 Das Thema ist super lustig umgesetzt und das Spiel ist schnell erklärt. Außerdem handelt es sich hierbei um eines der wenigen Würfelspiele, dass auch bei Vielspielern immer mal wieder auf den Tisch kommt (ich wiederhole mich: Vielspieler tendieren dazu Spiele zu meiden, die zu glückslastig sind).

Es sind mittlerweile auch noch einige Sonderkarten erschienen, die teilweise als Promos verschenkt wurden, oder aber z. B. beim KoT-Turnier in Essen 2012 zu gewinnen waren.

Ein bisschen problematisch sehe ich es nur, wenn man KoT tatsächlich zu sechst spielt. Ich musste wieder feststellen, dass es dann doch sehr lange dauern kann bis zum Spielende. Das liegt meiner Meinung nach daran, dass bei mehr Spielern auch deutlich häufiger auf Siegpunkte gespielt wird und man seltener auf Kampf geht - es ist dann ja auch schwieriger eine ganze Runde in Tokyo zu bleiben, wenn man von 4-5 Spielern attackiert wird bis man wieder an der Reihe ist...

Insgesamt handelt es sich hier aber um ein kurzes Spiel das einfach nur Spaß macht. Kein langes Grübeln, kein großer Aktionsradius und schön destruktiv - wer überlebt gewinnt!
Habt Mut und greift an - Uuuahhhh!




Verlag:Heidelberger Spieleverlag
Erstveröffentlicht:2011
Kategorie:Wüfeln / Glück / Kampf
mögl. Spielerzahl:2-6
empfohl. Spielerzahl:4
Spieldauer:45 Minuten


Bewertung (max. 5 Pkt.)
Spielspaß: 5
Wiederspielwert: 4
Taktik: 3
Glück: 4
Optik: 5
Material: 4
Regelumfang: 3
Gesamteindruck:4
Ein beliebter Würfelspaß für Liebhaber von kurzen,
thematischen Kampfspielen mit Chaosfaktor.

BoardGameGeek-Rating: 7,45 

Montag, 11. Februar 2013

"Die Sternenfahrer von Catan" (v. K. Teuber)


Ist eine preisgekrönte Brettspielreihe und gilt unter Vielspielern als Paradebeispiel für Eurogames, oder vielleicht sogar als die "Mutter aller modernen Brettspiele" schlechthin. Klaus Teuber hatte mit der Kreation der SvC einen Wurf der Extraklasse gelandet.
Hier ein paar Daten zu einem der bekanntesten deutschen Brettspielautoren:

*1952, wohnhaft in Roßdorf bei Darmstadt
verheiratet, 3 Kinder
gelernter Zahntechniker, hauptberufl. Spieleautor seit 1999

Ludografie (Höhepunkte):
Barbarossa (SdJ 1988)
Adel verpflichtet (SdJ 1990)
Drunter und Drüber (SdJ 1991)
Die Siedler von Catan (SdJ 1995)
außerdem:
Löwenherz, Anno 1503, Candamir, Elasund, Tintenherz

Die Sternenfahrer von Catan sind eine Auskopplung aus der der SvC-Reihe. Dieses alleinestehende Catan-Spiel stellt eine SciFi-Version des Spieleklassikers dar.

Das Thema ist super atmosphärisch umgesetzt, was nicht zuletzt an dem schönen Spielmaterial liegt. Die großen Raketen dienen zum einen als Würfel für die Fluggeschwindigkeit und zum anderen als Lager für Bordkanonen, Frachtringe, Antriebe und Ruhmesringe.
Leider kam es früher aber immer wieder dazu, dass die Klipps an den Raketen beim Anbringen der Antriebe abgebrochen sind. Später gab es dann zusätzliche Ringe zum Draufstecken, an denen man die Antriebe dann befestigen konnte (auf dem Bild in grau zu sehen). Schade, dass das nicht so richtig geklappt hat - dafür erinnert man sich aber sofort daran und das sorgt für Gesprächsstoff...

Auch das Inlay der Spielschachtel überzeugt! Alles hat seinen Platz - hier wurde an nichts gespart.
Leider nimmt die Packung im Regal dann auch eine Menge Platz weg, erst recht mit der Erweiterung, aber darüber sehe ich gerne hinweg (die Raketen sind einfach Spitzenklasse!)

Als es dann auch noch die Fürsten der Völker als ca. 6 cm hohe Figuren gab, war ich vollends hin und weg (auf der SPIEL 2010 in Essen wurden die am KOSMOS-Stand sogar verschenkt!). Ich bin bei solchem Bonus-Stuff ja sofort Feuer und Flamme.

Natürlich muss ich meinen Lobgesang auch wieder ein bisschen einschränken: Man hat nicht so viele Möglichkeiten, wie man gerne hätte. Außerdem ist das Spiel zeitweise auch ziemlich glücksabhängig (Ressourcen durch Würfeln, Fluggeschwindigkeit per Zufall, Planetenplättchen rel. zufällig und dazu noch Begegnungen mit Kampf, etc.). Allgemein habe ich sowieso die Erfahrung gemacht, dass die meisten Vielspieler nicht so auf glückslastige Elemente stehen.

Weiterhin kann ich das Spiel nur Leuten empfehlen, die nichts dagegen haben auch mal mit Ihren Mitspielern zu handeln (ohne kann man glaube ich gar nicht gewinnen). Im Alleingang schafft man hier nicht viel ;-)

Wer sich die Regeln gerne nochmal in Erinnerung rufen möchte, sollte mal hier vorbeischauen: brettspiele-report.de (vielen Dank fürs Einstellen!)


Man kann KOSMOS zu der SvC-Reihe nur gratulieren. Nicht nur das Basis Spiel, sondern auch die Erweiterungen sind eingeschlagen wie eine Bombe.
Die Auskopplungen sind auch gelungen und die Zweispieler-Version (das Kartenspiel) ist mittlerweile auch schon ein Zweispielerspiel-Klassiker.
Hier haben wir natürlich einen Kassenschlager der Nummer eins!


Verlag:
Erstveröffentlicht:
1999
Kategorie:Strategie / Aufbausimulation
mögl. Spielerzahl:2-4 Spieler (mit 1. Erweiterung: 2-6 Spieler)
empfohl. Spielerzahl:
4
Spieldauer:90 Minuten (max. 120 Minuten)

Bewertung (max. 5 Pkt.)
Spielspaß:  + echter Klassiker4
Wiederspielwert: + schneller Wiedereinstieg   3+
Taktik:  (-) für heute etwas zu einfach3
Glück: - s. oben3
Optik:  + Thema super stimmig umgesetzt5
Material:  ++ tolles Plastikequipment5+
Regelumfang:  + wenig Regeln2+
Gesamteindruck:4(-)
Trotzdem nur eine schwache 4 im Gesamteindruck,
weil es heute einfach viel bessere Spiele gibt.
Aber es macht immer malwieder Spaß,
die Siedler auf den Tisch zu bringen...

BoarsGameGeek-Rating: 6,81


Montag, 19. September 2011

Funkenschlag Benelux/Zentraleuropa

Bei dieser Erweiterung des Strategie-Klassikers Funkenschlag, sorgen eine kleinere Karte und ein schnellerer Kraftwerk-Wechsel, für ein schnelles Funkenschlag-Vergnügen.

Jede Runde wird zusätzlich das kleinste Kraftwerk aus dem Spiel genommen. Das ist neu und sorgt dafür, dass der "Schrott" nicht mehr die Auslage blockiert. So wird das Spiel beschleunigt.

Wir haben diese Erweiterung gestern zu fünft gespielt und waren doch relativ schnell durch. Zu sechst haben wir es noch nicht ausprobiert, ich kann mir aber vorstellen, dass das zu viele Spieler wären. Wenn man nur das Grundspiel spielen würde, wären auch fünf Spieler eindeutig zu viel, so würde das Spiel zu lange dauern.

Es gibt wenig bis keine Intervention zwischen den Spielern. Man kann andere Spieler lediglich dadurch beeinflussen, dass man ihnen
  • ... die besten Kraftwerke "wegschnappt"
  • ... ihnen die benötigten Rohstoffe wegkauft
  • ... oder ihnen bei den Städten in die Quere kommt und ihnen die günstigsten Verbindungen "blockiert"
Das Spiel ist durchaus pädagogisch wertvoll, da man sehr eng wirtschaften muss, sonst bleibt man schnell zurück. Kopfrechnen ist hier erste Pflicht und wer vergisst, dass er/sie auch noch Geld für den Rohstoff-Einkauf benötigt, wird sich schnell auf die Zunge beißen.

Wer bei der Bietrunde für ein Kraftwerk seiner Wahl auch noch Glück hat und nicht allzu viel "blechen" muss, dem wird der Spaß auch nie vergehen (solange er dann noch Geld hat, um Städte zu "kaufen").

Wie immer gewinnt am Ende der Spieler, der in der letzten Runde die meisten Städte versorgen kann. Unter Umständen kann das sehr knapp werden, zwischen den Spielern. Bei Gleichstand entscheidet das "Bankkonto" ;-)

Wie immer kann man hier keine Spieler gebrauchen, die zum Schummeln neigen, denn die anderen Mitspieler können niemals alles überblicken, was sich der Gegner im Kopf ausgerechnet und bezahlt hat.
Zum Glück gibt es aber unter uns Spiele-Liebhabern so etwas wie eine Spieler-Ehre - von uns würde niemand schummeln, damit wird allen der Spaß verdorben!
Verlag:Friedemann Friese
Veröffentlicht:2006
Kategorie:Strategie (Wirtschaft)
mögl. Spielerzahl:2-6
empfohl. Spielerzahl:3-4
Spieldauer:1,5 Stunden

Bewertung (max. 5 Pkt.)
Spielspaß:3
Wiederspielwert:3
Taktik:3
Glück:2
Regelumfang:2
Gesamteindruck:3
Dieses Wirtschafts-Stratgie-Spiel macht auch nach wiederholtem Spielen immer wieder Spaß. Die einfachen Regeln ermöglichen jedes Mal einen schnellen Einstieg. Das Thema ist gut umgesetzt, was den Spielspaß noch steigert. Als Familienspiel super geeignet.

Sonntag, 11. September 2011

Kakerlakenpoker

Nach dem Abstecher zu Dominion, haben wir wieder zu sechst weitergespielt. Bevor wir lange diskutieren konnten, kam die schnelle Entscheidung für:


Wer Spiele wie Lügenmäxchen und Bluff mag, dem gefällt auch dieses tierische Pokerspiel. Wenn man sich einmal gemerkt hat, welche nun die Stinkwanze und welches der Skorpion ist (etc.), kann mann schnell seine Gegner hinters Licht führen und ihnen Kakerlaken als Spinnen "verkaufen". Aber Achtung: wer selbst vier Tiere der gleichen Sorte gesammelt hat, ist der Verlierer des Durchgangs.


Ein Partie kann schnell zuende sein, oder auch mal eine 3/4 Stunde dauern. Kichern und Grübeln können einen Spieler entweder verraten, oder zu dessen Taktik gehören. Wer seine Mitspieler gut kennt, hat hier eindeutig einen Vorteil.

Hier findet ihr die Regeln zu "Kakerlakenpoker".

Verlag:Drei Magier Spiele
Veröffentlicht:2004
Kategorie:Bluff-Spiel
mögl. Spielerzahl:2-6
empfohl. Spielerzahl:mind. 4
Spieldauer:20 Minuten und mehr

Bewertung (max. 5 Pkt.)
Spielspaß:4
Wiederspielwert:3
Taktik:2
Glück:4
Regelumfang:2
Gesamteindruck:3
Wer gerne pokert ist hier genau richtig. Die lustigen Parasiten sorgen dann noch für den nötigen Spielspaß.

(Bemerkung: Da sich dieser Blog noch im Aufbau befindet, werden Punkte wie Kategorisierung und Bewertung noch überarbeitet/strukturiert.)