Freitag, 4. September 2015

Ruggero Leò (Hrsg.) - "Große Geschichten vom kleinen Volk"



Über den Herausgeber:
Ruggero Leò wird 1969 in Jülich geboren und arbeitet nach seinem Studium als Übersetzer und dann als Lektor.
(Quelle: "Autorenbiographien", im Buch auf Seite 508)

Inhalt/Über das Buch:
Ruggero Leò trägt in diesem Buch 15 Geschichten über Halblinge, verfasst von 15 bekannten, deutschen Fantasy-Autoren, zusammen.

Meinung:
Die Geschichten unterscheiden sich in den Ideen und Handlungen stark voneinander. Dabei musste ich leider feststellen, dass mir viele Darstellungen der Halblinge nicht sonderlich gefallen. Das liegt daran, dass einige Autoren versuchen die Halblinge ganz anders darzustellen (in Wesen und Charakter), als Tolkien sie beschrieben hat, was ich nicht gut finde.

Ich werde gar nicht auf jede einzelne Story eingehen. Unten seht ihr meine Bewertung (von fünf möglichen Punkten) jeder Geschichte.

Besonders schön fand ich die Idee einen "Sherlock-Holmes-Halbling" zu kreieren (B. Perplies) - das passt auch super zu der Art der Halblinge und wurde wirklich gut umgesetzt.
Äußerst fantasiereich finde ich die Geschichten von T. Finn und S. Russbült, wohingegen ich von "Ruhe sanft" (W. Hohlbein) sehr enttäuscht war.

Insgesamt ergibt sich eine Durchschnittswertung von 3 Punkten (2,87), was auch meinen Gesamteindruck des Buches ganz gut widerspiegelt (leider insgesamt etwas unterdurchschnittlich).

Liste Stories:
  • Christoph Hardebusch - "Wenn einer eine Reise tut" (2 Punkte)
  • Thomas Finn - "Held wider Willen" (5 Punkte)
  • Alexander Lohmann - "Das Herz der Finsternis" (2 Punkte)
  • Aileen P. Roberts - "Beim Barte der Ahnen" (3 Punkte)
  • Bernd Perplies - "Shloko Holmser & Der unsichtbare Armbrustschütze" (5 Punkte)
  • Jo Zybell - "Bullerboks Ende" (4 Punkte)
  • Claudia Kern - "Die Hütte" (1 Punkt)
  • Gesa Schwartz - "In den Schatten" (4 Punkte)
  • Rebecca Hohlbein - "Lorrich" (3 Punkte)
  • Linda Budinger - "Der steinerne Fluch" (2 Punkte)
  • Bernd Frenz - "Die besondere Gabe" (3 Punkte)
  • Michael Peinkofer - "Der Halbling" (1 Punkt)
  • Prisca Burrows - "Der Dolch des Ritters" (2 Punkte)
  • Stephan Russbült - "Zur toten Krähe" (5 Punkte)
  • Wolfgang Hohlbein - "Ruhe sanft" (1 Punkt)

Fazit:
Innerhalb dieser Sammlung von Halblings-Geschichten gibt es einige Höhen, aber auch leider auch viele Tiefen.

Autor:Ruggero Leò
Kategorie:Fantasy-Sammlung
Erstveröffentl.:2012
Ausgabe von:2012
Seiten:514
Verlag:Bastei Lübbe
ISBN:3-404-20705-3

Bewertung (max. 5 Pkt.)
Stil:4
Handlung:3
Charaktere:3
Spannung:3
Humor:2
Fantasie:3
Gesamteindruck:3

Dienstag, 1. September 2015

Babydecke für Babyschale genäht


Diese Babydecke für eine Babyschale habe ich aus zwei günstigen Fleecedecken genäht.
Die Anleitung hierfür findet ihr hier.

War sehr einfach zu nähen und hat auch trotz drei Lagen super funktioniert, die Maschine hat überhaupt keine Mucken gemacht...

Die Babydecke ist etwas kleiner als 1x1m, so dass man genug Decke hat, um das Baby bei Kälte schön einzuwickeln. Wie ihr schon sehen könnt, gibt es Aussparungen an denen man die Gurte der Babyschale durchziehen kann, also ist meiner Meinung nach auch für die Sicherheit ausreichend gesorgt.

Das hier ist eigentlich mein Probeexemplar. Wenn mein Baby auf die Welt gekommen ist, werde ich noch ein Zweites nähen, dass wahrscheinlich auch besser passen wird...

Sonntag, 9. August 2015

Bayrische Geburtstagsgrüße



Meine Freundin Sabine hat sich eine Geburtstagskarte für die Mutter ihres Freundes gewünscht. Sie haben ihr einen Gutschein für ein bayrisches Hotel geschenkt (ich habe in einem weiteren Schritt noch Text mit in die Karte genommen...).

Die Karte ist wohl ganz gut angekommen, was mich sehr gefreut hat.

Donnerstag, 9. Juli 2015

Adam Gidwitz - "Eine dunkle & grimmige Geschichte"



Über den Autor:
Adam Gidwitz wird 1982 in San Francisco geboren, macht seinen Abschluss in englischer Literatur und arbeitet später als Grundschullehrer in Brooklyn/New York. Mittlerweile ist er Vollzeit-Autor.
(Quelle: wikipedia)

Inhalt/Über das Buch:
Grimms blutige Märchen neu erzählt...

Meinung:
Adam Gidwitz schafft es geschickt mehrere Grimm-Märchen miteinander zu verknüpfen. Dafür nimmt er das Geschwisterpaar Hänsel und Gretel als Hauptcharaktere, die die Geschichten zusammenführen. So ergibt sich meiner Meinung nach eine interessante Sichtweise auf die einzelnen Handlungen.
Insgesamt kristallisieren sich auch mehrere bedeutungsvolle Interpretationsmöglichkeiten. Da kommt wohl zum Einen daher, dass es sich um ein Märchen handelt, welches typischerweise nicht zu sehr ins Detail geht. Auf der anderen Seite findet eine starke Entwicklung der Charaktere statt, die im Laufe der Geschichte immer weiser werden. So regt mich das Buch zum Ende sogar zum nachdenken an, auf eine Weise, die mir sehr gut gefällt, nämlich nicht zu philosophisch oder künstlich geschaffen.

Der Autor unterbricht die Geschichte immer wieder mit kurzen (liebevollen) Warnungen an seine Leserschaft. Das stört mich in keiner Weise, denn bei mir entwickelt sich das Gefühl, dass er diese Geschichte tatsächlich "erzählt", als würde er alles vorlesen und wir sitzen gemeinsam vor einem großen Kamin und wollen uns ein bisschen gruseln.

Überaus blutig oder Angst einjagend sind die Geschichten meiner Meinung nach aber nicht. Je nachdem, kann man das Buch ruhig einem acht bis zehnjährigen Kind zu lesen geben - viele Märchen sind noch viel grausamer. Filme sind auch nicht besser, also für mich kein Problem.

Mir hat das Buch auf jeden Fall großen Spaß gemacht. Schade, dass es so schnell gelesen ist. Ein besonderes Augenmerk sollte man auf die schöne Gestaltung des Romans legen, die tollen "Scherenschnitte" versüßen einem den Lesespaß...


Fazit:
Eine schöne, nicht zu gruselige Neuerzählung von einigen bekannten Grimm-Märchen.

Zitat:
"Vielleicht brauchen wir gar keine Eltern", sagte sie nachdenklich. "Vielleicht können wir auf uns selber aufpassen."
"Ja!", rief Hänsel und sprang auf. "Lass uns ganz ohne irgendwelche schrecklichen Eltern leben!"
[...]
(Seite 72, Kapitel: "Die sieben Schwalben")

Autor:Adam Gidwitz
Kategorie:Märchen / Fantasy
Erstveröffentl.:2010
Ausgabe von:2011
Seiten:260
Verlag:arsEdition
ISBN:3-7607-8366-6  

Bewertung (max. 5 Pkt.)
Stil:3
Handlung:4
Charaktere:3
Spannung:3
Humor:3
Fantasie:4
Gesamteindruck:3+

Sonntag, 5. Juli 2015

John Green - "Das Schicksal ist ein mieser Verräter"



Über den Autor:
John Michael Green wird 1977 in Indianapolis (USA) geboren und studiert später Englisch und vergleichende Religionswissenschaften in Ohio. Zunächst plant er Pastor zu werden, was er aber abbricht und anfängt Texte zu veröffentlichen.
Seine Romane werden weltweit gelobt. "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" wird 2014 sogar verfilmt.
(Quelle: wikipedia)

Inhalt/Über das Buch:
Hazel lernt den siebzehnjährigen Augustus (Gus) in einer Selbsthilfegruppe für krebskranke Jugendliche kennen und verliebt sich in den charismatischen Ex-Krebskranken. Sie weiß, dass sie nicht geheilt werden kann. Kann sie sich so auf die Liebe einlassen?

Meinung:
Das Buch macht mich traurig, obwohl es offensichtlich das Gegenteil bewirken will und versucht, den Leser anders über Krankheit, Tod und Verlust denken lassen will.
Man fragt sich unweigerlich, was die Aussage des Buches ist, vorauf will der Autor sein Augenmerk lenken? Ich verstehe es so, dass John Green meint, man soll einfach nur leben um des Lebens willen. Sich zu wünschen man wäre so wichtig um in Erinnerung zu bleiben, sei nicht der beste Weg. Damit wird man nicht glücklich. Lieber einfach in den Tag leben und versuchen zu erkennen, dass man (wahrscheinlich) bereits geliebt wird. Also soll man wohl nicht griesgrämig werden, wenn einen das Leben beutelt. So habe ich das verstanden.
Das erinnert mich an die japanische Weisheit, die wir (mein Mann und ich) auf unserer Japan-Reise kennengelernt haben: "ich kenne nur Zufriedenheit".

Glücklich sein mit dem was man hat, ist nicht immer einfach. Und wenn etwas Gutes endet, ist es noch schwieriger dieses los zu lassen. Aber der Roman versucht einen genau darauf hinzuweisen, dass es nichts bringt alles zu verklären oder allem hinterher zu trauern. Oder verstehe ich alles falsch?
Auf jeden Fall bringt einen die Geschichte wirklich zum Nachdenken. Man fragt sich, wie man selbst reagieren würde? Wie würde ich handeln? Wäre ich verzweifelt?

Trotzdem muss ich leider auch wieder kritisieren, das unsere zwei Hauptcharaktere wieder sehr heldenhaft dargestellt werden. So vorbildliche Jugendliche kenne ich nicht. Aber der Autor schafft es diesen Eindruck abzumildern, in dem er gegen Ende betont, dass Gus an einer bestimmten Stelle auch "nur" ein weinendes Kind ist... Das passt ganz gut und mildert den etwas zu heroischen Charakter von Gus und Hazel ab.

Ich vermute, dass der Autor seine eigenen Erfahrungen, die er in einem Krankenhaus während seiner Ausbildung zum Pastor gemacht hat, in dem Roman verarbeitet.
Das Buch wirkt außerdem gut recherchiert, was ist sehr positiv finde. Sowohl für Jugendliche, als auch für Erwachsene sehr gut geeignet.
Ich werde mir auf jeden Fall auch bald die Verfilmung ansehen.

Fazit:
Ein sensibles Buch über Krankheit, Tod, Verlust und Trauer, was sowohl für Jugendliche als auch für Erwachsene sehr gut geeignet ist...

Zitat:
Ich versuchte mir einzureden, dass die Welt keine Wunscherfüllungsmaschine war, dass ich mit Krebs lebte und nicht daran starb, dass ich mich nicht von ihm umbringen lassen dürfte, bevor er mich umbrachte, und dann fing ich an zu murmeln, dumm dumm dumm dumm dumm dumm, immer und immer wieder, bis sich der Klang von der Bedeutung löste. Ich murmelte immer noch vor mich hin, als er zurückrief.
[...]
(Seite 132, Kapitel 8)

Autor:John Michael Green
Kategorie:Gesellschaft/Erfahrungen/Jugendbuch 
Erstveröffentl.:2012
Ausgabe von:2015
Seiten:338
Verlag:dtv
ISBN:3-423-62583-8

Bewertung (max. 5 Pkt.)
Stil:5
Handlung:3
Charaktere:4
Spannung:3
Humor:3
Fantasie:3
Gesamteindruck:4

Dienstag, 30. Juni 2015

ki-ba-doo Jersey Rock als Schwangerschaftsrock genäht

 

 






Bei ki-ba-doo habe ich die kostenlose Anleitung für diesen schönen Rock gefunden!

Da ich den Rock als Schwangerschaftsrock nutzen möchte, habe ich die Kordel weggelassen und überlege mir aktuell noch, ob ich oben einen Bauchband hinzufüge (ist im nachhinein auch kein Problem mehr).

Das Schnittmuster war super - die Schnittteile waren easy und der Rock ist sehr einfach zu nähen (außer dem Saum-Umschlag unten, habe ich den Rock komplett mit meiner Overlock genäht). Vielen Dank an ki-ba-doo für diesen tollen Schnitt!

Durch das breite Gummiband oben, passt der Rock super für Schwangere :-)

Donnerstag, 25. Juni 2015

Antonia Michaelis - "Der Märchenerzähler"

Bild-Quelle: www.amazon.de

Über den Autor:
Antonia Michaelis wird 1979 in Kiel geboren, arbeitet nach dem Gymnasium zunächst als Lehrering für Englisch, Kunsterziehung und Schauspiel und studiert später Medizin in Greifswald.
Ihren Wissenschatz aus zahlreichen Reisen verarbeitet sie in ihren Büchern. Sie ist eine bekannte deutsche Schriftstellering, die viele Kinder- und Jugendbücher veröffentlicht hat und auch Theaterstücke schreibt.
(Quelle: wikipedia)

Inhalt/Über das Buch:
Anna steht kurz vor ihrem Abitur und scheint die einzige ihrer Klassenkameraden zu sein, die den mysteriösen Abel besser kennen lernt. Plötzlich stößt sie auf große soziale Unterschiede. Abel kümmert sich aufopfernd um seine kleine Schwester, Micha, doch was ist mit der verschwunden Mutter passiert? Ist sie wirklich nur verreist? Abel erzählt seiner Schwester ein spannendes Märchen, um ihr die Realität besser erklären zu können.

Meinung:
Ein Krimi der ein Märchen erzählt, dass sich aus der Realität bedient. Klingt schwierig in der Umsetzung, wurde von Antonia Michaelis aber mit Bravur gemeistert.

Wieder wusste ich zunächst nicht, was ich da überhaupt vor mir liegen habe, ich habe mich einfach anhand der guten Bewertungen orientiert. Jetzt muss ich wieder erklären, dass ich nur sehr selten Krimis/Thriller lese, das ist einfach nicht mein Genre. Umso überraschter war ich von der Wendung zu einem spannenden Thriller. Manchmal stehe ich ja ziemlich auf dem Schlauch, also habe ich überhaupt erst spät gemerkt, dass es sich um einen Krimi handelt. So gut ist es "verpackt".

Den eigentlichen Leitfaden bildet das Märchen, dass der Abel erzählt. Natürlich merken Anna und Micha schnell, dass alles an die Realität angelehnt ist, dennoch bleibt die Geschichte spannend bis zum Schluss.

Durch das Märchen finde ich es nicht so störend, dass sich viele Stellen äußerst konstruiert und überaus poetisch anhören. Zu dieser Art Märchen passt der gewählte Stil.
Schlimmer finde ich es, dass Anna und Abel auch in der "Realität" beginnen sich so poetisch und melodramatisch auszudrücken. Das passt leider nicht zu siebzehnjährigen Schülern. Gerade Anna ist ja zu Beginn des Romans noch sehr weltfremd, daher nehme ich ihr diese gekünstelte Sprache teilweise nicht ab.
Sowieso wirkt sie auf mich zu perfekt - trotz der neuen Ablenkung, die sie durch Abel erfährt, bleibt sie in der Schule gut und bekommt alles irgendwie hin. Für meinen Geschmack eine etwas zu heldenhafte Protagonistin. Und als sie etwas schlimmes überstehen muss, nimmt sie plötzlich eine "märtyrerhaften" Rolle ein, die ich nicht nachvollziehen und auch nicht gut heißen kann, obwohl ich nie Probleme hatte zu verzeihen (an dieser Stelle möchte ich aber nicht mehr vom Inhalt weitergeben, deswegen gehe ich hier nicht ins Details). Seit dieser Szene kann ich mich aber nicht mehr mit ihr identifizieren, es hat sich hier eine regelrechte Kluft aufgetan. Schwierig.

Insgesamt muss ich auch sagen, dass das Buch eine sehr gedrückte Stimmung vermittelt. Es passt zu dem Werk, macht mich beim lesen aber leider irgendwie traurig - damit komme ich dann auch nicht immer klar. So, wie einen ein trauriges Lied auch sehr beeinflussen kann, nur noch intensiver...

Fazit:
Ein schön geschriebenes Märchen, dass einen harten Thriller "verpackt". Wirklich ganz nett.

Zitat:
Die Insel bestand ganz aus Felsen, es war eine winzige Insel, und sie lag weit, weit draußen im Meer. Auf der Insel lebte nur eine einzige Person, eine sehr kleine Person, und weil sie am liebsten auf den Klippen saß, ganz vorne, über der Brandung des Meeres - deshalb nannte man sie die kleine Klippenkönigin. Oder eigentlich nannte sie sich selbst so, da es ja niemand anderen gab.
[...]
(Kapitel: "Micha")

Autor:Antonia Michaelis
Kategorie:Thriller / Jugendbuch
Erstveröffentl.:2011
Ausgabe von:2011
Seiten:448
Verlag:Oetinger
ISBN:3-86274-560-9  

Bewertung (max. 5 Pkt.)
Stil:5
Handlung:3
Charaktere:4
Spannung:4
Humor:3
Fantasie:3
Gesamteindruck:3+

Freitag, 19. Juni 2015

Sir Arthur Conan Doyle - "Die Rückkehr des Sherlock Holmes"



(Band 7 der Sherlock-Holmes-Bände)

Über den Autor:
Sir Arthur Conan Doyle wird 1859 im schottischen Edinburgh geboren und stirbt 1930 im Alter von 71 Jahren im südenglischen Sussex.
Doyle, seines Zeichens selbst Mediziner, erlangt schon zu Lebzeiten große Bekanntheit durch seine Romanfiguren Sherlock Holmes (analytisch, rationaler Detektiv mit Hang zur Drogensucht) und Dr. Watson (der Arzt, der Holmes als Chronist und Freund zur Seite steht). Als er durch seine Schriftstellerei leben kann, entscheidet er sich kurze Zeit später für den Tod seines gefeierten Romanhelden und widmet sich seinen anderen Werken, lässt Holmes aber u. A. für "Der Hund der Baskervilles" wieder aufleben.
(Quelle: wikipedia)

Inhalt/Über das Buch:
Überraschung: Sherlock Holmes ist nicht an den Reichenbachfällen gestorben!
Nachdem seine schlimmsten Widersacher kein Problem mehr darstellen, kommt er aus seinem Versteck hervor und überrascht damit auch Watson...

Meinung:
Zu Beginn klärt Holmes Watson auf, wie er dem Tod entgangen ist und was er die letzten drei Jahre unternommen hat. Da er für tot erklärt war, sah er die perfekte Gelegenheit einige Länder zu bereisen und weitere Studien (Physik/Chemie) zu betreiben. Einzig die Gelegenheit seine alten Feinde hinter Gitter zu führen, lässt ihn wieder nach London zurückkommen.

Man merkt diesem Buch / diesen Geschichten deutlich an, dass Doyle mehrere Jahre keine Sherlock-Holmes-Stories mehr veröffentlicht hat. Der Charakter unseres Lieblings-Kriminologen wird verändert dargestellt. Die Geschichten sind von einem zunehmend emotionalen Detektiv geprägt. Sogar Watson ist teilweise von den "Gefühlsausbrüchen" seines Vorbilds überrascht. Natürlich wird mit diesen Emotionen immer noch recht Sparsam umgegangen, aber es ist ein großer Unterschied zu den früheren Veröffentlichungen.
Offenbar wollte Doyle eigentlich keine weiteren Holmes-Geschichten mehr schreiben, wird aber von der Öffentlichkeit nahezu dazu gedrängt. Alle lieben Sherlock Holmes. Ich auch.

Die Stories sind sehr spannend und interessant. Als Leser fällt es mir diesmal leichter den "Gedankengängen" und Schlüssen des Detektivs zu folgen. Mir kommt es außerdem so vor, als wird es dem Leser leichter gemacht, sich selbst Theorien zu überlegen. Das macht Spaß.

Bisher mein Liebling Band / meine Lieblings Sherlock Holmes Geschichten!

Fazit:
Ein recht emotionaler Sherlock Holmes überzeugt in weiteren interessanten Fällen.

Zitat:
Wir waren zu einem dünnen Pfad gekommen. In dessen Mitte befand sich, deutlich in den sumpfigen Boden eingedrückt, die Spur eines Fahrrades.
"Hurra!" rief ich aus. "Wir haben's gefunden."
Aber Holmes schüttelte den Kopf, und seine Miene war eher verwirrt und abwartend als erfreut.
[...]
(Seite 186, aus "Die Abtei-Schule")

Autor:Sir Arthur Conan Doyle 
Kategorie:Krimi / Detektivroman
Erstveröffentl.:1905
Ausgabe von:2005
Seiten:540
Verlag:Weltbild
ISBN:---  

Bewertung (max. 5 Pkt.)
Stil:5
Handlung:4
Charaktere:3
Spannung:4
Humor:4
Fantasie:3
Gesamteindruck:4

Dienstag, 16. Juni 2015

No. 175 - "Trafalgar Square"

Wir hatten ein paar wunderschöne Tage in London. Bis auf den Abreisetag hatten wir auch mit dem Wetter super viel Glück und angenehmes T-Shirt-Wetter und Sonnenschein!

Wir haben viel Sightseeing unternommen und bei dieser Gelegenheit auch den Cache am Trafalgar Square gefunden. London ist Klasse!




GC5A7DW - "Trafalgar Square" - London - GB

Samstag, 13. Juni 2015

Dr. Who / Tardis - Tablet Cover


Hier seht ihr meinen Versuch, ein Tablet Cover aus Filz, für das Sony Xperia von meinem Mann zu nähen. Das Design ist das Zeitreiseschiff "Tardis" aus der britischen Erfolgsserie "Dr. Who".
 Ich finde es ist auch ganz gut gelungen :-)

Wer die Serie nicht kennt, sollte sich mal eine Folge anschauen, ist wirklich ganz cool und hat  in England schon längst Kultstatus erreich...