Dienstag, 30. September 2014

Marah Woolf - "BookLess. Gesponnen aus Gefühlen"


Zweiter Band der BookLessSaga (Trilogie).

Über den Autor:
Marah Woolf (*1971) studierte Geschichte und Politik und lebt heute mit ihrem Familie in Edinburgh (Schottland). Sie ist selbst sehr stolz über sich, weil sie es als berufstätige Mutter von drei Kindern geschafft hat, ihren ersten Roman selbst herauszubringen, ohne Verlag.
Ihre Bücherreihe MondLichtSaga ist ihr erster großer Erfolg, an den sie mit ihrer BookLessSaga direkt anknüpft...
(Quelle: marahwoolf.com und amazon.de)

Inhalt/Über das Buch:
Lucy überlebt den Brand im Archiv nur knapp - Nathan hat sie aus den Flammen gerettet. Aber vertrauen kann sie ihm immer noch nicht...

Meinung:
Da es sich um den mittleren Band einer Trilogie handelt, möchte ich nur ungern eine umfassende Einschätzung über dieses Buch vergeben. Es fällt mir schwer, es ohne den Kontext der anderen Teile zu bewerten. Hierzu kann ich aber sagen, dass mir der Spannungsverlauf bei diesem Band noch besser gefallen hat, als bei seinem Vorgänger. Schade nur, dass die Handlung gegen Ende dann doch immer vorhersehbarer wurde. So bin ich insgesamt sehr begeistert von dem zweiten Buch der Reihe, trotz einigen Schwächen in der Handlung.

Wie zu erwarten, bleiben am Ende viele Fragen offen, die hoffentlich alle im letzten Teil beantwortet werden.

Woran ich leider doch noch etwas Kritik äußern muss, ist die Schwäche Lucy gegenüber Nathan. Einerseits soll sie in ihren Entscheidungen sehr taff und mutig wirken, aber mit Nathan zankt sie ständig und läuft dauernd vor ihm davon. Dann gibt sie ihren gesamten Widerstand gegen ihn plötzlich vollständig auf, nach nur einem kurzen "Traum". Das passt meiner Meinung nach nicht zu dem Charakter, wie er bisher präsentiert wurde (leichte Schwäche im Plot).

Was ich aber positiv erwähnen möchte ist, dass die Figuren sehr wohl unabhängig voneinander handeln und augenscheinlich nicht immer wissen was der Andere tut. Dabei liegen sie auch oft daneben, so dass es noch mehr Spaß macht, wenn Woolf zwischen den Charakteren wechselt. Es können aus meiner Sicht gerne noch mehr Stellen kommen, die aus Nathans Sicht erzählt werden.

Die Reihe ist prädestiniert für ein Happy End. Wenn das nicht eintreffen sollte, wäre ich doch sehr enttäuscht. Mal sehen, was noch passieren wird...

Fazit:
Ein gelungener zweiter Band der BookLess-Reihe. Die Beiden haben sich gefunden, nur wie retten sie jetzt die Welt der Bücher...?

Zitat:
Lucy strich über die unversehrten Buchrücken, in der Hoffnung, den Büchern einen Willkommensgruß zu entlocken. Sie schwiegen eisern. Ob sie ihr verzeihen würden?
[...]
(4. Kapitel)
Autor:Marah Woolf
Kategorie:Fantasy / Mystery
Erstveröffentl.:2013
Ausgabe von:2013
Seiten:318
Verlag:Kindle Edition
ASIN:B00HARGYHY

Bewertung (max. 5 Pkt.)
Stil:5
Handlung:4
Charaktere:4
Spannung:4
Humor:3
Fantasie:2
Gesamteindruck:4

Montag, 22. September 2014

Marah Woolf - "BookLess. Wörter durchfluten die Zeit"


Erster Band der BookLessSaga (Trilogie).

Über den Autor:
Marah Woolf (*1971) studierte Geschichte und Politik und lebt heute mit ihrem Familie in Edinburgh (Schottland). Sie ist selbst sehr stolz über sich, weil sie es als berufstätige Mutter von drei Kindern geschafft hat, ihren ersten Roman selbst herauszubringen, ohne Verlag.
Ihre Bücherreihe MondLichtSaga ist ihr erster großer Erfolg, an den sie mit ihrer BookLessSaga direkt anknüpft...
(Quelle: marahwoolf.com und amazon.de)

Inhalt/Über das Buch:
Lucy, aufgewachsen im Waisenhaus, arbeitet neben dem Studium in der Londoner Stadtbibliothek und wird plötzlich ins Archiv versetzt. Hier geschehen seltsame Dinge und sie lernt, mit den Büchern zu reden. Langsam erfährt sie mehr über ihre eigene Vergangenheit. Nur dass sie sich in den Mysteriösen Nathan verliebt, hat gerade noch gefehlt - irgendetwas ist faul an ihm...

Meinung:
Das Buch beginnt quasi mit dem Ende - Prolog und Epilog sind die gleiche Situation. Der Leser wird also schon darüber informiert, wohin die Handlung läuft. Dadurch entsteht ein gelungener Einstieg, der viele Fragen aufwirft und damit Neugier weckt.

Man fiebert sofort mit Lucy mit, die als sehr sympathische, junge Frau dargestellt wird. Woolf schafft es, dass man eine starke Bindung zu dem leicht zerstreuten Hauptcharakter aufbaut. Umso intensiver kommt einem die Romanze mit Nathan vor, die durch die wechselnde personal Erzählperspektive noch unterstützt wird. Man steigt zwar nicht oft in Nathans "Haut", aber es genügt, damit der Leser nicht ein zu schlechtes Bild von ihm erhält.

Die Geschichte ist sehr gut durchdacht, alles ist logisch und sinnvoll miteinander verwoben. Langsam bekommt der Leser das gesamte Ausmaß von Lucys Begabung mit. Aber auch die dramatischen Situationen spitzen sich zu. Hier wird keine utopische Welt dargestellt - Ünglücke passieren. Hier ein kleiner Kritikpunkt von meiner Seite, denn für mich kommen Lucys Ängste nicht ausreichend zu Geltung. Sie wirkt immer sehr behütet, obwohl sie in großer Gefahr schwebt. Andererseits wieder logisch, weil sie selbst noch nicht viel von dieser neuen "Welt" weiß.

Die ausgewählten Zitate, die jedes Kapitel einleiten sind sehr stimmig ausgewählt und erinnern etwas an die Tintenwelt-Trilogie.

Insgesamt freue ich mich sehr auf den nächsten Teil. Der erste Band hat mich beim Lesen gefesselt und der Anfang wirkte nicht so stolpernd, wie das erste Buch der MondLichtSaga (1, 2, 3). Die BookLessSaga fängt sehr gut an!

Fazit:
Ein vielversprechender, spannender Einstieg in eine weitere Trilogie von Marah Woolf.

Zitat:
Lucy biss sich auf die Lippen, als sein Blick den ihren traf. Verwundert zog er seine Augenbrauen zusammen. Er erkannte sie.
Seine schmale, schlanke Gestalt steckte wieder in einer schwarzen Anzughose und einem weißen Hemd. Eigentlich eine untypische Kleidung für einen Studenten, dachte Lucy. Zielstrebig lief er an den voll besetzten Reihen vorbei. Lucy beugte sich über ihr leeres Blatt Papier. Als er viel zu nah an ihr vorbeiging, hielt sie den Atem an. Beinahe streifte seine Hand ihren Arm.
[...]
(4. Kapitel)
Autor:Marah Woolf
Kategorie:Fantasy / Mystery
Erstveröffentl.:2013
Ausgabe von:2013
Seiten:312
Verlag:Kindle Edition
ASIN:B00EIIANXE

Bewertung (max. 5 Pkt.)
Stil:5
Handlung:4
Charaktere:3
Spannung:4
Humor:3
Fantasie:3
Gesamteindruck:4

Montag, 15. September 2014

Paul Auster - "Die New-York-Trilogie"


Über den Autor:
Paul Auster wird 1947 als Sohn von jüdischen Immigranten in New Jersey geboren. Bereits in seiner Jugend verfasst er die ersten Erzählungen und arbeitet später auch an ersten Romanentwürfen.
Er studiert Anglistik und Vergleichende Literaturwissenschaft in den USA, arbeitet aber dann zunächst als Matrose, bevor er anfängt verschiedene Jobs (u. a. Übersetzer) für die New York Times zu erledigen und später einen Lehrauftrag an der Columbia University annimmt.
Sein Durchbruch als Autor gelingt ihm 1987 mit der Veröffentlichung seiner New-York-Trilogie.
(Quelle: wikipedia)

Inhalt/Über das Buch:
Die drei zusammengeführten Erzählungen lassen sich alle als Krimis kategorisieren, obgleich hier ein gänzlich anderer Schwerpunkt gelegt wird, als in "normalen" Kriminalromanen. Bei jedem der drei Bücher wird der Hauptcharakter so manipuliert, dass er einem (scheinbaren) Auftrag folgt und sich dabei immer mehr in sich selbst zurückzieht. "Gefangen" in ihrer Aufgabe beginnen die Charaktere sich immer stärker mit ihrem "Subjekt" zu identifizieren und werden dadurch selbst zu einem "Opfer". Verstärkt wird diese Wirkung von der Einbettung in das Großstadt-Treiben von New York - in diesem "Dschungel" kann jeder schnell vereinsamen.
An dieser Stelle werde ich, im Gegensatz zu sonst, keine kurze inhaltliche Einführung geben, sondern verweise auf die Inhaltsangabe, die Wikipedia hierzu liefert: wiki

Meinung Buch 1 ("Stadt aus Glas", 1985):
Die Handlung stellt sich als etwas verzwickt heraus. Auf mich wirkt es zunächst etwas verwirrend, dass der Autor des Buches das ich gerade lese, selbst als handelnder Charakter in der Geschichte auftaucht. Paul Auster wird Teil einer Entwicklung, bei der man sich des öfteren fragt, ob das alles überhaupt Realität darstellen soll, oder ob es sich um einen kompletten Kunstgriff handelt und die Charaktere am Ende zu einem Einzigen verschmelzen. Zwischendurch dachte ich, es spielt sich alles nur im Kopf des Hauptcharakters ab, der gegen Ende dieses ersten Buches langsam wahnsinnig wird. Diese Veränderung ist klasse dargestellt. Wir Quinn sich schleichend zu einem Bettler entwickelt wirkt so einleuchtend und klar klar beschrieben, dass ich das erste Mal das Gefühl habe, wirklich verstehen zu können, wie jemand so weit abrutschen kann.
Natürlich wird unser Protagonist bereits von Anfang äußerst introvertiert und teilweise manisch dargestellt, dennoch ist er ein Intellektueller und zunächst für den Leser in keinerlei Gefahr. Zum Schluss bin ich schon etwas schockiert über die Abgründe der menschlichen Seele, die Auster hier so passend beschreibt.

Eingepackt in einen Krimi, handelt es sich bei diesem Buch um einen Roman über Psychologie, Religion und sozialkritische Gesellschaftsdarstellung. Es ist schwierig die ganzen Empfindungen beim Lesen sofort zu greifen. So geschickt bettet Auster diese Themen in die Geschichte ein.

Dass alles recht konstruiert wirkt, ist einer meiner wenigen Kritikpunkte. Durch die Implementierung seines eigenen Charakters deutet Auster an, dass es sich hierbei um ein Gedankenkonstrukt handelt.
An einigen wenigen Stellen ist mir die Ausweitung auf die Religion zu umfassend und zu selten unterbrochen von weitertragender Handlung. Daher sind diese Parts etwas langatmig.

Die Einbettung der Stadt New York ist treffend gelungen. Tatsächlich fühl ich mich an meine eigene New York Reise zurück erinnert und schwelge in dem Feeling, dass Auster rüber bringt. Er schafft es die Enge der Großstadt mit der Isolation des Einzelnen unter einen Hut zu bringen. Man fühlt sowohl die Melancholie des Hauptcharakters, als auch die Hektik der 5th Avenue.

Meinung Buch 2 ("Schlagschatten", 1986):
Dieses zweite Buch der Trilogie ist, anders als das erste Buch, sehr linear aufgebaut und damit auch einfacher im Verständnis. Die Handlung baut sich logisch auf, so dass man Blues Rückzug in sich sehr gut nachvollziehen kann. Man kann gut verstehen, dass er sich immer mehr mit Black identifiziert und damit sein eigenes Leben immer mehr an ihn bindet.

Trotzdem dem Leser schon recht früh klar wird, dass Blue keinen "echten" Fall hat und seine Observation unnötig ist, versteht es Auster dadurch eine gewisse Hörigkeit des Menschen darzustellen. Niemand zwingt Blue, die Wohnung auf der anderen Straßenseite weiter zu beobachten. Dennoch gibt er sein bisheriges Leben völlig auf, nur, weil er einen Auftrag hat.

Tatsächlich hat mich dieses Buch sehr bewegt. Man kann alles so gut nachvollziehen. Was am Anfang so normal gestartet hat, lässt sich später nicht so einfach beenden. Die Einsamkeit in die sich Blue begibt ist so treffend beschrieben, dass man selbst das Gefühl hat, einsam in einer New Yorker Wohnung zu sitzen. Das zweite Buch / der zweite Teil hat mir sehr gut gefallen.


Meinung Buch 3 ("Hinter verschlossenen Türen", 1987):
Mit diesem dritten Teil, übertrifft Auster alle meine Erwartungen. Der Roman ist von vorne bis hinten durchdacht und stimmig. Was mich teilweise erschreckt ist der Anschein, dass Auster augenscheinlich seine eigenen Erfahrungen in dieser Geschichte verarbeitet und der Roman daher autobiographisch wirkt, obwohl er es nicht ist. Der Erzähler gibt seinen Namen auch nicht preis und bemerkt an Ende, dass er selbst die beiden Bücher "Stadt aus Glas" und "Schlagschatten" geschrieben hat.

Wieder begibt sich der Hauptcharakter (das erzählende Ich) auf eine Jagd nach jemanden und verliert sich dabei selbst. Als ihm klar wird, dass er sich zunehmend aufgegeben hat, ist er dem Tode schon so nah, dass er aus seiner Trance erwacht.
Die geschickte Manipulation durch den gesuchten Mann (Fanshawe) bewirkt, dass der Erzähler scheinbar jeder eigenen Handlungsmöglichkeit beraubt wird. Paul Auster gelingt es, dies so realistisch wie nur irgendwie denkbar darzustellen. Man kann gut verstehen, warum der Erzähler sich auf diese "Reise" begibt. Die einzelnen Phasen seiner Entwicklung sind so anschaulich erzählt, dass man ihn am liebsten schon warnen würde. Besonders in Zusammenhang mit den ersten beiden Teilen, ahnt man schnell, worauf alles hinauslaufen wird. Aber eine Rettung bleibt unserem Erzähler erstmal versagt - sehr spannend.

Auch wenn der Roman klassische Stilmittel eines Kriminalromans aufweist und der Erzähler selbst zum Detektiv wird, fällt dieser Roman jedoch aus allen Rastern dieser Gattung heraus. Das Buch ist in seinem Aufbau uns Stil einzigartig und meiner Meinung nach eine schriftstellerische Meisterleistung. Es stellt sich für mich als überaus schwierig dar, meine Gefühle beim Lesen des Buches (besonders des letzten Bandes) in Worte zu fassen. Tatsächlich bin ich mir nicht mal mehr sicher, ob ich es überhaupt wagen könnte, Kritikpunkte für dieses buch zusammenzutragen. Die Erzählung hat mich sehr bewegt und ich will mich gar nicht darauf einlassen, das Gelesene noch einmal "durchzukauen". Ich denke, man hat die drei Bücher / die Trilogie selbst schnell durchgelesen (liest ja nicht jeder so langsam wie ich) und kann sich selbst ein Bild von diesem einzigartigen Krimi machen...

Fazit:
Ein einzigartiges Werk, von einem einzigartigen Schriftsteller, der es versteht darzustellen, wie sich Menschen selsbt verlieren können. Erschreckend, wie wenig dafür nötig ist...

Zitat:
Es bleibt noch der letzte Augenblick, und der wird erst kommen, wenn Blue das Zimmer verlassen wird. Das ist der Lauf der Welt: nicht einen Augenblick mehr, nicht einen Augenblick weniger. Wenn Blue von seinem Stuhl aufstehen, den Hut aufsetzen und durch die Tür gehen wird – das wird das Ende sein.
[...]
(Auszug aus Buch 2, "Schlagschatten")
Autor:Paul Benjamin Auster
Kategorie:Kriminalroman
Erstveröffentl.:1987
Ausgabe von:2012
Seiten:416
Verlag:Rowohlt (ebook)
ASIN:B007IDSYHI

Bewertung (max. 5 Pkt.)
Stil:5
Handlung:4
Charaktere:5
Spannung:4-
Humor:3
Fantasie:4
Gesamteindruck:4-5

Samstag, 23. August 2014

No. 171 - "Not the Bund (China)"


Shanghai war schon eindrucksvoll - in der Nähe des Bunds ist auch der Virt. Cache, um den es hier eigentlich ging (ich poste extra keine Bilder, damit man denen die Antwort nicht ansieht...).

Wir waren nur kurz in Shanghai und haben besonders oft am Bund angehalten. Außerdem waren wir auch auf der berühmten Nanjing-Einkaufs-Straße und im Jade-Buddha-Tempel.

Die Stadt hat einen schönen Abschluss für unsere China-Japan-Kombi-Reise gebildet!



GC6249 - "Not the Bund (China)" - Shanghai - CHINA

Mittwoch, 20. August 2014

Marah Woolf - "MondSilberTraum"



Dritter Band der "MondLichtSaga" (Trilogie)

Über den Autor:
Marah Woolf (*1971) studierte Geschichte und Politik und lebt heute mit ihrem Familie in Edinburgh (Schottland). Sie ist selbst sehr stolz über sich, weil sie es als berufstätige Mutter von drei Kindern geschafft hat, ihren ersten Roman selbst herauszubringen, ohne Verlag.
Ihre Bücherreihe MondLichtSaga ist bereits erfolgreich. Aktuell knüpft sie mit einer neuen Trilogie daran an: BookLess...
(Quelle: marahwoolf.com und amazon.de)

Inhalt/Über das Buch:
Ein Angriff auf die mystische Welt steht kurz bevor. Emma muss Calum anlügen - nur so kann sie ihre Freunde unterstützen. Hält ihre Liebe das aus...?

Meinung:
Am Ende brodeln die Gefühle, das Final ist eine kurze Explosion der Ereignisse, dafür haut einen der Schluss echt aus den Socken ;-)

In der Kurze liegt die Würze - in diesem Fall passt das wunderbar. Das Ende ist ohne lange Ausschweifungen wunderbar geschrieben und "in einem Rutsch" zu lesen. Was ich hier schon verraten kann: das lang erwartete Happy End tritt zum Glück auch ein. Etwas getrübt wird dieses Glücksmoment von einem tragischen Verlust, ohne den es aber dann doch zu kitschig geworden wäre.

Wieder muss ich kritisieren, dass die Geschichte für meinen Geschmack leider auch bei dieses letzten Band zu leicht vorherzusagen ist. Man weiß die ganze Zeit was passieren wird, was einem die Spannung leicht raubt. Durch den tollen Schreibstil, ist die Trilogie dennoch sehr lesenswert, sollte aber wenn möglich hintereinander gelesen werden. So ergibt sich insgesamt ein sehr stimmungsvoller Fantasyroman, mit viel Liebe, aber auch Spannung und Interessanten Charakteren.

Wobei die Tiefe der Charaktere doch nicht so tief geht, wie ich es mir wünschen würde. Alle Figuren handeln in einem sehr begrenzten Reaktionsbereich sind dadurch sehr berechenbar. Es erfolgen kaum Veränderungen bei Einstellungen und Handlungsweisen, was etwas stereotyp wirkt. Die Charaktere entwickeln sich leider kaum. Sehr schade aber nachvollziehbar, dafür wird dem Leser aber auch hier nicht zu viel vorgegeben. Man kann das alles seiner Fantasie überlassen.

Tatsächlich gefällt mir der zweite Band am besten, hier hat sich die Spannung immer mehr gesteigert und es ist, trotz fulminantem Ende des dritten Buches, im Zweiten mehr passiert und die Probleme schienen nicht so "leicht" zu überwinden. Das. Würden andere Leser vielleicht genau andersherum sagen, hierbei stelle ich aber meinen Gesamteindruck dar. Was das angeht hat mir die Steigerung im zweiten Teil am besten gefallen.

Die drei Bücher konnten mich auf jeden Fall voll überzeugen. Jetzt möchte ich auch endlich Schottland sehen und mich vorher noch in deren Legenden und Fabeln einlesen. Eine Schottlandrundreise steht ab jetzt absolut auf meiner "to-do-Liste"!

(Teil 1 und 2 der Trilogie sind auch bereits als Hörbuch erhältlich)


Fazit:
Eine schöne, leichte Fantasy-Trilogie, die man gut in einem Rutsch lesen kann...

Autor:Marah Woolf
Kategorie:Fantasy / Jugendbuch
Erstveröffentl.:2012
Ausgabe von:2012
Seiten:300
Verlag:CreateSpace
ASIN:B00AEB5DC0


Bewertung (max. 5 Pkt.)
Stil:4
Handlung:4
Charaktere:3
Spannung:3
Humor:3
Fantasie:3
Gesamteindruck:3++ 

Sonntag, 17. August 2014

No. 170 - "Cartoon Lover's Paradise!!"

Dieser einfache Tradi lag quasi um die Ecke von unserem Hotel in Kyoto. Schade, dass ich in anderen Städten keine große Zeit hatte, nach weiteren Caches zu suchen - wir wurden die ganze Zeit voll eingespannt und hatten kaum Gelegenheit zu verschnaufen
;-)

Trotzdem - eine tolle Reise - Japan will ich unbedingt wieder besuchen!


GC229Z7 - "Cartoon Lover's Paradise!!" - Kyoto, JAPAN

No. 169 - "Kasuga-Taisha"

Der Kasuga-Schrein hat durch seine ruhige Atmosphäre, umgeben von dem friedlichen Wald, geglänzt. Wir waren zwar nur sehr kurz hier, aber ich habe jeden Augenblick genossen.

Im Hintergrund ist die alte Zeder zu sehen, um die es bei diesem Cache ging...
(Die Bänder um den Baum sind ein Hinweis auf sein Alter und seine "Heiligkeit")



GCA914 - "Kasuga-Taisha" - Nara - JAPAN

No. 168 - "Todai-ji" (und Japan)

Japan war ganz anders als China. Schon nach der Ankunft in Kyoto war klar, dass unser Aufenthalt hier super wird.

Natürlich war es auch hier sehr heiß, aber die Führungen waren viel intensiver (nicht unbedingt langsamer, aber man hatte weniger das Gefühlt durchgejagt zu werden) und in Japan war es viel sauberer und "sortierter" als in Peking.
Schwierig in Worte zu fassen.

Wir haben in Japan sehr viele Sehenswürdigkeiten besucht - dabei auch den Unterschied zwischen einem Schrein und einem Tempel gelernt - und auch Burgen und Verwaltungsgebäude besichtigt. AN dieser Stelle ist es mir gar nicht möglich. alles kurz zusammenzufassen.

Hier ein paar Eindrücke:

 






Der Daibutsu im Todaiji Tempel war natürlich besonders eindrucksvoll - dieser Cache war also ein Klacks und hat viel Spaß gemacht.

(ich habe keine Versuch gewagt, durch das Nasenloch Buddhas zu steigen...)

GCA920 - "Todai-ji" - Nara - JAPAN

Samstag, 16. August 2014

Marah Woolf - "MondSilberZauber"



Zweiter Band der "MondLichtSaga" (Trilogie)

Über den Autor:
Marah Woolf (*1971) studierte Geschichte & Politik und lebt heute mit ihrem Familie in Edinburgh (Schottland). Sie ist selbst sehr stolz über sich, weil sie es als berufstätige Mutter von drei Kindern geschafft hat, ihren ersten Roman selbst herauszubringen, ohne Verlag.
Ihre Bücherreihe MondLichtSaga ist bereits erfolgreich. Aktuell knüpft sie mit einer neuen Trilogie daran an: BookLess...
(Quelle: marahwoolf.com und amazon.de)

Inhalt/Über das Buch:
Emma ist verzweifelt - Elin hält Calum gefangen. Sie fragt sich, ob er überhaupt noch lebt. Können ihre neuen Freunde ihr helfen?

Meinung:
Dieser zweite Band der MondLichtSaga konnte mich mehr fesseln, als sein Vorgänger MondLichtSilber.

Die Wendungen sind etwas überraschender und es lässt sich nicht immer voraussagen, was den Charaktere passieren wird und wie sie mit den Situationen klarkommen. Dennoch muss ich kritisieren, dass man besonders die Entwicklung der Liebesbeziehung(en) zu einfach erahnen kann. Die Hinweise sind hier für meinen Geschmack zu eindeutig und alles trifft genau so ein, wie man es sich schon während des Lesens denkt. Wenn ich es sehr scharf bewerten würde, könnte man ... Vorwerfen, sie hält den Leser für zu dumm um sich selbst einen Reim auf das Gefühlsleben der Charaktere machen zu können...? Aber vermutlich hat sie sich das nicht so genau überlegt. Außerdem handelt es sich herbei ja um Unterhaltungsliteratur, die auch für jugendlich sehr geeignet ist. Und der Unterhaltungsfaktor ist bei diesem Roman sehr hoch. Der Stil ist sehr gut lesbar und  die Figuren bleiben sich selbst treu.

Das Buch ist viel spannender als sein Vorgänger. Ich war so gefesselt, dass ich 200 Seiten am Stück gelesen habe - mitten in der Nacht, während meines Urlaubs in Japan!!

Das es sich hierbei um den mittleren Band einer Trilogie handelt, halte ich mich mit einer abschließenden Meinung erstmal zurück. Ich möchte auch dieses Buch eher  im Zusammenhang mit den beiden Anderen betrachten...

(Teil 1 & 2 der Trilogie sind auch bereits als Hörbuch erhältlich)

Fazit:
SEHR gelungener zweiter Band der Trilogie um Wassermänner und Menschenfrauen...

Autor:Marah Woolf
Kategorie:Fantasy / Jugendbuch
Erstveröffentl.:2012
Ausgabe von:2012
Seiten:288
Verlag:CreateSpace
ISBN:1477641835

Bewertung (max. 5 Pkt.)
Stil:4
Handlung:3
Charaktere:3
Spannung:4
Humor:3
Fantasie:3
Gesamteindruck:4-

Donnerstag, 14. August 2014

No. 167 - "Changling Market Virtual"

Nachdem bevor wir zum Seelenweg aufgebrochen sind, haben wir uns noch eines der 13 Minggräber (Kaiser Chang) angesehen. Wobei wir das eigentliche Grab nicht gesehen haben, aber die gesamte Anlage, die Tempelartig wirkt und eine Halle mit Museum beinhaltet. Das war sehr interessant und auch recht chillig, in Anbetracht dessen, dass wir shcon rech k.o. von der Reise und der Hitze waren.

Natürlich wird die gesuchte Telefon-Nummer hier nicht verraten - das Schild war aber nicht schwierig zu finden...

GCAD9A - "Changling Market Virtual" - Peking - CHINA