Mittwoch, 16. Juni 2010

No. 14 - "Schönauer Achencache der x-te"

Der Tag hatte schon verregnet angefangen und dann hat uns noch der Kioskbesitzer böse angefunkelt. Als er mal kurz außer Sicht war, hat schoky auch schon beherzt den Cache gehoben. War kein Problem für ihn, im Nieselregen scheinbar einfach so mitten auf der Straße rum zu stehen.

Den Hinweis, dass "rein optisch etwas an der „falschen“ Seite" sei, haben wir auch im Nachhinein nicht verstanden. Was sollte hier falschrum sein?

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GC27XWJ - "Schönauer Achencache der x-te" - Engedey - D

No. 13 - "Bahnhof Berchtesgaden"

Der Bahnhof lag verlassen vor uns. Es war einer dieser alten Bahnhöfe, denen man anmerkt, dass hier schon viele Geschichten passiert sind. Wenn man sich still hinstellt, hat man das Gefühl, man steht auf einem Friedhof und Geister wohnen im Asphalt. Das Zwielicht des Abends hat diese Stimmung noch verstärkt.



Abends sind wir ins Kino gegangen. Nur einmal über die Straße, vorbei an dem großen Kreisel und schon standen wir in der Bahnhofhalle.
Die Seitenwände waren verziert mit Wandmalereien aus dem Mitte des letzten Jahrhunderts. Eine Sesselbahn, das Salzbergwerk, die Berge. Die typischen Themen für diese Region...

Besonders eindrucksvoll war die handgeschnitzte Bahnhofsuhr in der Halle. Das Ziffernblatt war umrandet mit den zwölf Tierkreiszeichen. Ziemlich cool.

Den Cache konnten wir dann aber nur mit der Hilfe unserer Freundin spacybiny finden. Wir hatten vorher keine Möglichkeit um uns den Spoiler noch mal anzuschauen. Sie erklärte uns genau, was auf im Hintergrund des Bildes zu sehen war, so haben wir die Stelle am Geländer auch schnell gefunden Danke noch mal!!


GC1MDDG - "Bahnhof Berchtesgaden" - Berchtesgaden - D

Dienstag, 15. Juni 2010

zu gut versteckt

der cache-Leger Peter Ely hat es uns gestern und heute ganz schön schwer gemacht. haben nicht alle gefunden, waren aber auch nicht die einzigen Cacher, die teilweise erfolglos waren... Echt schade

Montag, 14. Juni 2010

No. 12 - "Wimbachgries - Schutzhütte I"

Dank dem Hinweis unserer Cache-Kollegen, die wir am "Schloß" kennenlernten, haben wir diesen gut versteckten Cache auf dem Rückweg durchs Tal, doch noch gefunden. Obwohl wir vorher schon 30 Min. gesucht hatten, konnten wir ihn ohne den Tipp nicht Aufspüren. Danke an das Team Big_Alex!

GC1QKQ5 - "Wimbachgries - Schutzhütte I" - Wimbachtal - D

No. 11 - "Wimbachgries - Das Schloß"

Ein Blick auf das GPS und wir waren glücklich: nur ca. 400 Meter bis zum nächsten Cache.

Gerade hatten wir eine Pause am Wimbachgries gemacht. Eine Gruppe Jugendlicher war mit zwei erwachsenen Führern auf der gleichen Strecke unterwegs. Zwischendurch hatten sie uns immer wieder eingeholt. Wir haben uns viel Zeit gelassen um alles anzuschauen und um die Caches zu suchen.
Nach dem Wimbachgries haben wir sie dann nicht mehr wieder gesehen. Scheinbar haben sie genau hier umgedreht. Warum, wurde uns erst später klar.


Die letzten 400 Gehmeter waren der Horror. Der Höhenunterschied auf dieser Strecke war drastisch, nachdem wir bis dahin nur einen leichten Anstieg zu bewältigen hatten. Jetzt hatte ich das Gefühl, keinen weiteren Schritt mehr gehen zu können. Wenn ich vorher noch traurig war, weil die Sonne nie so richtig zum Vorschein kam, so war nun jeder Sonnenstrahl der mich traf, wie ein Feuer auf Stirn und Lunge.

Später waren wir beide sehr stolz darauf, dass wir auch das letzte Stück zum "Schloß" noch geschafft haben. Für uns Anfänger war das schon eine gute Leistung. Jeder erfahrene Wanderer lacht sich bei diesen Worten ins Fäustchen, für ihn ist dieser Weg sicher reine Erholung, für uns bedeutete es: Vitalurlaub pur!

Ich hatte schoky schon vorgewarnt, dass er von dem "Schloß" nicht allzu viel erwarten soll. Die ehemalige Jagdhütte erwies sich aber als angenehmer Pausenaufenthalt. Die Getränke waren preiswerter als gedacht, dafür musste man für die Toilettenbenutzung blechen.

Dort oben sind uns dann noch Cache-Kollegen begegnet, die uns dank unserem Garmin auch direkt als Solche identifiziert hatten.

Bevor wir den Rückweg angetreten, haben wir noch schnell den Cache gehoben. Auf dem Trampelpfand zum Cache fanden wir immer wieder Fellreste eines vermutlich erst kürzlich gerissenen Tiers. Das ist Natur.

Zurück brauchten wir nur 1/4 der Zeit hinauf! Aber als wir unten ankamen, taten uns extrem die Füße weh. Die kurze Strecke vom Parkplatz zum Hotel war dann nur noch eine Qual. Endlich im Hotel angekommen waren wir froh, vor dem Abendessen noch eine Runde im Swimmingpool schwimmen zu können.

Es war ein toller Tag!

GC1QKR7 - "Wimbachgries - Das Schloß" - Wimbachtal - D

No. 10 - "Wimbachgries - Die Brücke"

Der Wanderweg lag direkt am Wimbach. Wo hier und da die Bäume in Ufernähe ausgespart waren, konnte man das glasklare, eisblaue Wasser bewundern. Das Flussbett bestand aus weißen und hellgrauen Kieseln, von denen manche groß wie Wasserkästen waren.
Es hatte vermutlich schon seit einigen Tagen geregnet, weswegen der Bach zu einem Fluss angewachsen ist. Dennoch hatten wir keine Probleme unter die Brücke zu kriechen, die perfekt ins Landschaftsbild eingebettet vor uns auftauchte.

Zusammen mit schoky konnte ich die Micro-Filmdose dann bergen. Sofort gelogged, noch kurz verschnauft, ein Schluck Wasser - aber aus der Flasche - und dann sofort weiter.


GC1QKP8 - "Wimbachgries - Die Brücke" - Wimbachtal - D

No. 9 - "Wimbachgries - Wenn Steine schwimmen"

Oh, du schönes Wimbachtal...
Wir standen im Hotel und mussten uns entscheiden: machen wir eine Wanderung und werden eventuell nass, oder gammeln wir auf unserem Zimmer rum? Ein kurzer Blick und wir waren uns einig: kein strömender Regen, also raus...

Unser Abenteuer begann mit der Frage: Vom Hotel aus laufen, oder mit dem Auto zum "Parkplatz Wimbachtal" fahren? Die Rezeptionistin kam uns mit der Antwort zuvor: "NATÜRLICH laufen!" - es wären ja nur ca. 15 Min. von hier. Und tatsächlich, nach knapp 20 Min. sind wir auch schon am Parkplatz "gelandet", nachdem wir unterwegs mindesten 20.000 Schnecken ausweichen mussten. Konnte ja keiner ahnen, dass der Juni die Regenzeit der Berge ist.

Nun sahen wir uns unserem ersten kleinen Anstieg entgegen gehen, 20 Höhenmeter auf 50 Gehmeter. Uuiii, dass war schon mal ganz schön anstrengend für den Anfang. Nach kurzer Verschnaufpause konnten wir auch direkt weiter, immerhin war der Eingangspreis für die Wimbachklamm in unserem Reisepaket enthalten. Wir haben schon bei unserer Ankunft im Hotel einen Umschlag in die Hand gedrückt bekommen, mit den Münzen für die Durchgangsschleuse in die Kluft. Jede im Wert von EUR 1,50.

Kurz vor dem Eingang kam dann auch schon die Infotafel zum Wimbachtal. Hier mussten wir also am Ziel des Earth-Caches angekommen sein. Dachten wir, denn das GPS hat ganz schön rumgesponnen. Aufstellung vor dem Schild einnehmen und schnell von einem Passanten ein Bild knipsen lassen.

Merken: unseren freundlichen Mitmenschen das nächste Mal sagen: erst leicht runterdrücken und dann knipsen - dann verwackelt es nicht so...



An der Gabelung ging es dann rechts in den Klamm.
Das war atemberaubend.
Viele kleine Wasserfälle kamen die Felswände herabgestürzt. An manchen Stellen liefen auch nur kleine Wasserläufe ins Tal. Alles Wasser vereinte sich zu dem reisenden Bach, der durch die Kluft strömte. Blaues Wasser, dem man schon ansah, dass es eiskalt sein musste. Schwarze Felsen, teilweise mit Moos bewuchert.
Sehr eindrucksvoll.



GC1R2CE - "Wimbachgries - Wenn Steine schwimmen" - Wimbachtal - D

Dienstag, 8. Juni 2010

Elias Canetti - „Die Stimmen von Marrakesch"

Aufzeichnungen nach einer Reise

Bild-Quelle: www.leichte.info

Es handelt sich hierbei um ein nettes kleines Buch für zwischendurch. Canetti erzählt sehr stimmungsvoll von seinen Eindrücken in Marrakesch. Dennoch habe ich manchmal das Gefühl, dass er seine Erlebnisse künstlich aufwertet, indem er sie extra intensiv darstellt. Meiner Meinung nach bekommt man eine ziemlich verklärte Idee von den Zuständen, die in der Stadt herrschen.
Besonders das letzte Kapitel wirkt auf mich sehr arrangiert, zumal ich mir auch einfach nicht vorstellen kann, dass Canetti so viel Zeit dafür aufgewendet hat, sich ein Bündel auf dem Platz NICHT genauer anzusehen...
Am besten, jeder bildet sich hierüber seine eigene Meinung.

Bestimmt kann ich jedoch sagen, dass das Marrakesch, so wie er es beschreibt, heute nicht mehr mit seinen Beschreibungen zu vereinbaren ist. Immerhin liegen zig Jahre zwischen seinem Besuch der Stadt und meinem Lesen seines Berichtes.

Mich stört, dass die Bettler so glücklich dargestellt werden und auch kein Augenmerk auf den "normalen" Durchschnittsbürger gelegt wird.

Gesamt lässt sich sagen, dass man sich gut in jede Situation hineinversetzen kann, weil Canettis Stil sehr stimmungsvoll und interessant ist.


Zitat:

[aus dem Kapitel: „Die Brotwahl"]
„Es war etwas Nacktes und Lockendes an diesen Broten, die tätigen Hände der Frauen, von denen nichts außer den Augen unbedeckt war, teilten es ihnen mit. ‚Das kann ich dir von mir geben, nimm es in deine Hand, es war in meiner.’"


Autor:Elias Canetti
Kategorie:Reisebericht
Erstveröffentl.:1967
Ausgabe von:2009
Seiten:96
Verlag:Fischer Taschenbuch Verlag

Bewertung (max. 5 Pkt.)
Stil:3
Handlung:3
Charaktere:4
Spannung:2
Humor:1
Fantasie:1
Gesamteindruck:3

Dienstag, 1. Juni 2010

No. 8 - "Westerwälder Dom"

Habe mich in der Mittagspause mal eben aufgemacht und den Cache am Dom in Wirges gelogged.

Der Tipp mit dem Blitzableiter war nur bedingt hilfreich, denn wie ich feststellen musste, sind an der Kirche Mehrere angebracht.
Habs aber dann doch noch gefunden, nach einmal drum-rum-laufen...

Wen es interessiert, hier der Link zu Ansichten des Doms, hatte ja wieder keine Fotokamera dabei:
Westerwälder Dom

GC27W9N - "Westerwälder Dom" - Wirges - D

Garmin Dakota 20

Habe mir am Sonntag bei Amazon das GPS Dakota 20 bestellt und eben gesehen, dass es heute schon ankommen müsste... Bin super happy, dann kann ich richtig loslegen. Pünktlich noch vor dem Urlaub ein GPS-Gerät!

Zuerst wusste ich nicht, welches Garmin Gerät ich mir "leisten" nöchte. Das Vista HCx hatte es mir ja auch angetan. Dann noch der lustige Zufall, dass ich im bei einem Online-Shop diesen GPS-Empfänger gesehen habe und als Beispielkarte gerade unser Urlaubsziel angezeigt wurde!!

Dann habe ich mich aber doch für ein Gerät entschieden, dass "papierloses" GC unterstützt, also habe ich es Sabine nachgemacht und mir das Dakota 20 bestellt.

Freu mich schon drauf...